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Schesaplana (2965m)


Published by Tef , 7 June 2009, 18h38.

Region: World » Austria » Zentrale Ostalpen » Rätikon
Date of the hike:30 May 2009
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Mountaineering grading: F
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GR   A   A-V 
Height gain: 1400 m 4592 ft.
Height loss: 1400 m 4592 ft.
Route:Talstation Lünersee Bahn - Böser Tritt - Lünersee - Totalphütte - Gipfel
Access to start point:Autobahnausfahrt Bludenz/Brandnertal, immer hinauf ins Tal bis zum großen Parkplatz

Der höchste Gipfel des Rätikon ist berühmt für seine Aussicht, deswegen sollte man nur bei gutem Wetter hoch. Wir hatten heute Glück, einen genialen Tag zu erwischen, und das auch noch bei optimalen Bedingungen, eine wahre 5Sterne Genuß Tour, und zwar von unten bis oben!

Wir starteten an der Talsation der Lünsersee-Bahn. Die Bahn fährt schon, aber wir gingen lieber zu Fuß über den Bösen Tritt, einem schönen Pfad, der die felsige Steilstufe am rechten Rand überwindet, nach oben. So erreicht man den türkisen Lünersee und ist erst mal sprachlos wegen der Schönheit der Landschaft: eingerahmt von teils noch schneebedeckten Bergen liegt er malerisch da.
Wir folgen dem breiten Weg an seiner Westseite nach Süden, bis nach einer Weile rechts ein Pfad abzweigt ("Schesaplana, Totalphütte"). Langsam gewinnen wir an Höhe, links unten immer noch der See, und queren zwei harmlose Schneefelder. Später wird es etwas steiler und in Serpentinen gelangen wir so zur noch geschlossenen Totalphütte.
Eine grandiose Landschaft breitet sich nun vor uns aus, rechts hinten ist bereits der Gipfel zu sehen. Außer einigen freigeblasenen Graten und Kuppen liegt nun durchgehend Schnee, doch ist dieser fest und sehr gut zu gehen (die Schneeschuhe waren mal wieder überflüssig). Es sind an diesem herrlichem Tag viele Leute unterwegs, einige mit Ski (dank einer Schneerinne kann man noch fast bis zum See abfahren), einige mit Figl auf dem Rucksack, einige zu Fuß.
Der Anstiegsweg führt nun von der Hütte im weiten Linksbogen über eine weite, aussichtsreiche Hügellandschaft zum eigentlichen Gipfelanstieg. So kommt man zur ersten "Schlüsselstelle", einer gestuften, recht engen Steilsufe. Die erste Stufe gehen wir am linken Rand auf Felsen hoch, den zweiten Teil stapfen wir am linken Rand.
Dann öffnet sich ein weiter Kessel. Wir sind nun am rechten Rand zum Grat aufgestiegen und diesem dann nach links immer steiler werdend, gefolgt. Zum Schluß muß man noch über eine Wechte drüber, dann hat man es geschafft und steht beim Gipfelkreuz.
Die Sicht ist heute unglaublich. Vom Ortler bis zu den Schweizer 400ern sind so viele Gipfel zu sehen, wie man selbst in 10 Leben nicht schaffen könnte. Wir genießen bei unserer Pause den 360°-Blick. Auch beim Abstieg, der über den gleichen Weg verläuft, lassen wir uns Zeit und legen noch mehrere Stops ein.

Hike partners: Tef


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