Sunnehörnli 2246m inkl. Heustock Süd P.2223
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Sunnehörnli 2246m - wenn die Saison schon zu Beginn beendet wird
Endlich Schnee, wenn auch noch nicht en Masse – genug aber, um wieder einmal zusammen mit Tourenpartner
Schlumpf das schöne Glarnerland aufzusuchen. Unser Ziel war das Sunnehörnli 2246m, welches wir von der Station Weissenberge 1255m auch problemlos erreichten. Ein fantastischer Sonnenaufgang begrüsste uns in diesen schönen Tag und die nordseitigen Schneeverhältnisse versprachen einen herrlichen Ritt über das weisse Gold. Dank der Info der Bahnbetreiberin hatten wir Kenntnisse eines Frühstarters, welcher nach dem Sunnehörnli auch noch den Heustock besuchen wollte. Heustock? Da mussten wir zuerst einmal auf der Karte nachschauen und stellten fest, dass dieses auf der anderen Talseite liegende Ziel durchaus einen Besuch wert wäre. Als wir dann auf dem Gipfel des Sunnehörnli 2246m angekommen waren, war schnell klar, dass wir definitiv auch auf diesen Berg mit seiner einladenden Südflanke wollen.
Die Abfahrt hinunter ins Mülibachtal liess den Glarner Pow richtig stieben. Gesetzt hatte sich der Schnee aber noch nicht richtig und entsprechend Glück musste man haben, wenn man ohne Feindberührung durch die Abfahrt kam. Der Gegenaufstieg richtung Skihütte verlief auf knapper Schneeoberfläche stets auf dem Waldweg. Als wir dann die Ebene von Glattmatt erreichten, wussten wir, weshalb wir diesen erneuten Aufstieg auf uns genommen haben: funkelnder, luftiger Schnee – ein Traum. Und dann war da noch diese schöne (und steile…) Aufstiegsspur des Frühstarters, welche wir dankend in Gebrauch nahmen. Unterhalb P. 1913 löste sich dann das Rätsel: der Frühstarter war
Bergamotte – schön, ihn wieder einmal persönlich zu sehen, wie klein die Welt doch ist.
Während er nach erfolgreichem Heustock-Gipfelbesuch bereits wieder das Weite sucht, stiegen wir weiter richtung P. 2094 und beendeten unseren Aufstieg bei P. 2223m. Zwar wären es nur noch 250hm bis zum Gipfel gewesen – aber der Energiehaushalt war nun definitiv am Ende und die Schneeverhältnisse in der Sonne wären auch nicht besser geworden – im Gegenteil.
Die Vorfreude auf die Abfahrt war nun riesig – viel Schnee in perfekter Qualität wartete auf uns. Leider aber stürzte
Schlumpf wenige Meter nach unserem Start, was in diesem Moment noch kein Problem darstellte. In der perfekt eingeschneiten Südflanke oberhalb der Glattmatt kam dann aber plötzlich auftretender starker Schmerz im Rücken auf – ab dort hiess es entsprechend rückenschonend irgendwie hinunter. Bis ins Mühlebachtal konnte er sich mit den Skis mehr schlecht als recht hinunter retten, ab dort mussten wir dann so oder so den gesamten letzten Teil mangels Schnee zu Fuss absteigen. Bei der Sägerei in Engi gab’s noch einen kurzen Autostopp, so dass wir unser Auto in Matt wieder abholen und sich der Kreis schliessen konnte. Und leider bestätigte sich einige Tage später auch die Befürchtung eines Bandscheibenvorfalles mit Anriss eines Wirbels. Saisonende – und das mitte Dezember, das darf doch nicht wahr sein.
Lieber
Schlumpf: Dieser Bericht erscheint nun 4 Monate nach obiger Tour und Du bist glücklicherweise auf dem Weg zur Besserung. Die Themen „Verzicht“ und „Schonung“ haben Dich die letzten Wochen stark begleitet, dafür aber bist Du nun langsam wieder bereit für die nahende Sommersaison. Ich freue mich auf das Rendezvous, viele gemeinsame, unfallfreie Touren und wünsche Dir weiterhin beste Genesung!
Fazit:
Das Sunnehörnli lässt sich bei genügend Energiereserven tatsächlich bestens mit dem Heustock verbinden. Für die südseitigen steilen Hänge unterhalb des Heustocks benötigt es sichere Verhältnisse, umso grösser ist dann aber die Freude, wenn es passt und man diese einsam ohne Massentourismus geniessen kann.
Vielen Dank an Frühstarter und somit Vorspurer
Bergamotte – war toll, Dich wieder einmal zu sehen.
Endlich Schnee, wenn auch noch nicht en Masse – genug aber, um wieder einmal zusammen mit Tourenpartner

Die Abfahrt hinunter ins Mülibachtal liess den Glarner Pow richtig stieben. Gesetzt hatte sich der Schnee aber noch nicht richtig und entsprechend Glück musste man haben, wenn man ohne Feindberührung durch die Abfahrt kam. Der Gegenaufstieg richtung Skihütte verlief auf knapper Schneeoberfläche stets auf dem Waldweg. Als wir dann die Ebene von Glattmatt erreichten, wussten wir, weshalb wir diesen erneuten Aufstieg auf uns genommen haben: funkelnder, luftiger Schnee – ein Traum. Und dann war da noch diese schöne (und steile…) Aufstiegsspur des Frühstarters, welche wir dankend in Gebrauch nahmen. Unterhalb P. 1913 löste sich dann das Rätsel: der Frühstarter war

Während er nach erfolgreichem Heustock-Gipfelbesuch bereits wieder das Weite sucht, stiegen wir weiter richtung P. 2094 und beendeten unseren Aufstieg bei P. 2223m. Zwar wären es nur noch 250hm bis zum Gipfel gewesen – aber der Energiehaushalt war nun definitiv am Ende und die Schneeverhältnisse in der Sonne wären auch nicht besser geworden – im Gegenteil.
Die Vorfreude auf die Abfahrt war nun riesig – viel Schnee in perfekter Qualität wartete auf uns. Leider aber stürzte

Lieber

Fazit:
Das Sunnehörnli lässt sich bei genügend Energiereserven tatsächlich bestens mit dem Heustock verbinden. Für die südseitigen steilen Hänge unterhalb des Heustocks benötigt es sichere Verhältnisse, umso grösser ist dann aber die Freude, wenn es passt und man diese einsam ohne Massentourismus geniessen kann.
Vielen Dank an Frühstarter und somit Vorspurer

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