Pizzo del Sole (2773 m): höchster Gipfel des Leventina-Grates
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Die nördliche Leventina-Kette beginnt beim Ritóm-Stausee und endet beim Matro oberhalb Biasca. Wenn man die fast unzähligen Gipfel dieser Kette überschreitet, hat man eine unglaubliche Leistung vollbracht.
Ich beschränkte mich heute auf eine Runde über einige Gipfel oberhalb Carí, unter anderen war auch der höchste Gipfel der ganzen Kette, der Pizzo del Sole, dabei. Die Aussicht auf diesem Gipfel ist nach allen Seiten grandios. Unser HIKR-Kollege BOMBO hat zu recht in seinem Bericht geschrieben "Ticino ti amo". Mir ging es heute genau so. Die Farben waren intensiv herbstlich, fast unwirklich.
Ich startete auf der Alp Sompréi, die man über ein enges Strässchen, teilweise ungeteert, von Carí ob Faido erreicht. Beim Aufstieg folgte ich zuerst dem Bergweg in Richtung Passo del Sole, machte dann aber eine Linkskurve und ging weglos und sehr steil die Flanke in Richtung Sasso Marcio hoch. Man steuert auf 2 grosse Steinmänner zu, hinter denen sich ein kleines Alphüttchen befindet. Ich folgte den Wegspuren weiter nach oben und erreichte schliesslich ziemlich weit hinten die Cima Occidentale des Pizzo Predelp, ein flacher Gipfel mit einer schönen Aussicht. Hinter dem Gipfel ging ich die Blocksteinwüste, teilweise zusätzlich verwüstet von Strahlern, in Richtung Bassa di Söu hinunter. Dort weiter nach Westen mit leichtem Klettern und über einige Blockfelder auf den kleinen Gipfel Le Pipe.
Hier hatte ich nun mein Tagesziel, den Pizzo del Sole, direkt vor mir. Der Grat dort hinauf ist sehr attraktiv anzusehen. Er ist gut begehbar. Hie und da weicht man etwas in die Flanken aus, um Türme zu umgehen. Ganz zuoberst muss man im II. Grad einige Höhenmeter klettern, worauf man auf einmal auf der ziemlich grossen und weiten Gipfelfläche steht. Direkt unter dem Gipfel leuchten die beiden Chièra-Seen wie Diamanten im Sonnenlicht - ein herrlicher Anblick. Nördlich sieht man einen Teil des Piora-Gebietes.
Sehr auffällig ist ein Gipfel zwischen dem Passo del Sole und dem Passo delle Colombe: Es handelt sich um den Campanitt/Pizzo Columbe (2544 m), ein bizarres kleines Dolomitmarmor-Gebirge, zuckerkörnig und brekziös, mit vielen Türmen, mitten im Gebiet, wo Gotthardgranit vorherrscht.
Vom Pizzo del Sole kehrte ich über den Le Pipe in die Bassa di Söu zurück. Von dort ging ich den Steilhang hinab direkt nach Sompréi zurück.
Ich beschränkte mich heute auf eine Runde über einige Gipfel oberhalb Carí, unter anderen war auch der höchste Gipfel der ganzen Kette, der Pizzo del Sole, dabei. Die Aussicht auf diesem Gipfel ist nach allen Seiten grandios. Unser HIKR-Kollege BOMBO hat zu recht in seinem Bericht geschrieben "Ticino ti amo". Mir ging es heute genau so. Die Farben waren intensiv herbstlich, fast unwirklich.
Ich startete auf der Alp Sompréi, die man über ein enges Strässchen, teilweise ungeteert, von Carí ob Faido erreicht. Beim Aufstieg folgte ich zuerst dem Bergweg in Richtung Passo del Sole, machte dann aber eine Linkskurve und ging weglos und sehr steil die Flanke in Richtung Sasso Marcio hoch. Man steuert auf 2 grosse Steinmänner zu, hinter denen sich ein kleines Alphüttchen befindet. Ich folgte den Wegspuren weiter nach oben und erreichte schliesslich ziemlich weit hinten die Cima Occidentale des Pizzo Predelp, ein flacher Gipfel mit einer schönen Aussicht. Hinter dem Gipfel ging ich die Blocksteinwüste, teilweise zusätzlich verwüstet von Strahlern, in Richtung Bassa di Söu hinunter. Dort weiter nach Westen mit leichtem Klettern und über einige Blockfelder auf den kleinen Gipfel Le Pipe.
Hier hatte ich nun mein Tagesziel, den Pizzo del Sole, direkt vor mir. Der Grat dort hinauf ist sehr attraktiv anzusehen. Er ist gut begehbar. Hie und da weicht man etwas in die Flanken aus, um Türme zu umgehen. Ganz zuoberst muss man im II. Grad einige Höhenmeter klettern, worauf man auf einmal auf der ziemlich grossen und weiten Gipfelfläche steht. Direkt unter dem Gipfel leuchten die beiden Chièra-Seen wie Diamanten im Sonnenlicht - ein herrlicher Anblick. Nördlich sieht man einen Teil des Piora-Gebietes.
Sehr auffällig ist ein Gipfel zwischen dem Passo del Sole und dem Passo delle Colombe: Es handelt sich um den Campanitt/Pizzo Columbe (2544 m), ein bizarres kleines Dolomitmarmor-Gebirge, zuckerkörnig und brekziös, mit vielen Türmen, mitten im Gebiet, wo Gotthardgranit vorherrscht.
Vom Pizzo del Sole kehrte ich über den Le Pipe in die Bassa di Söu zurück. Von dort ging ich den Steilhang hinab direkt nach Sompréi zurück.
Tourengänger:
johnny68

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