Die Kraspesspitze(2953m) von Süden-eine schöne Wanderung auf einen Fastdreitausender


Published by trainman , 1 September 2016, 23h44.

Region: World » Austria » Zentrale Ostalpen » Stubaier Alpen
Date of the hike:26 August 2016
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: A 
Height gain: 1450 m 4756 ft.
Height loss: 1450 m 4756 ft.
Route:Niederthai-Schweinfurter Hütte-Kraspesspitze-Niederthai(20km)
Access to start point:PKW oder Taxi nach Niederthai, kein Linienbus
Access to end point:siehe oben
Accommodation:Hotels in Niederthai, z.B. Falknerhof sehr empfehlenswert
Maps:Kompass, Ötztaler Alpen

Von Niederthai aus sind eine Reihe hoher Gipfel überraschend einfach besteigbar, dazu gehört auch die Kraspesspitze. Sie verfehlt zwar die so wichtige 3000m-Marke, als Aussichtsberg ist sie jedoch den anderen Gipfeln in der näheren Umgebung äquivalent. Hinzu kommt noch eine besonders schöne Aufstiegsroute durch das "Weite Kar",das seinen Namen zurecht trägt, es ist wirklich riesig. Konditionsschwache Zeitgenossen haben da schon ein Problem, wenn der seit einiger Zeit sichtbare Gipfel mit Kreuz einfach nicht näher kommt...
Aus landschaftlicher Sicht ist es ein Highlight in den Stubaiern, der Aufstieg ist Bergwandern pur ohne jegliche Absturzgefahr in die Tiefe. Über weite Strecken nur T2, das T3 bezieht sich auf das Gewürge durch Schutt und Blöcke im oberen Bereich ,das etwas Kraft kostet, aber ansonsten ungefährlich ist.
Start in Niederthai zuerst auf der Forststraße bis kurz vor die Schweinfurter Hütte, wo es links nach oben geht(Wegweiser!).Durch grünes Gelände recht steil hinauf ins Weite Kar, dort rechts einem roten Pfeil folgend ein Schuttkar hoch. Völlig ungefährlich aber mühsam hinauf bis in den hintersten Teil des Kars und dann leicht zum Gipfelkreuz.
Beim Abstieg habe ich den Weg zur Finstertaler Scharte ein Stück verfolgt, der wesentlich angenehmer zu gehen ist als der Aufstieg. An geeigneter Stelle kann man noch vor der Scharte unschwierig ins Weite Kar absteigen. Von dort zurück nach Niederthai. Dieser Abstiegsweg ist meiner Ansicht nach attraktiver als das Schuttkar, an einer kurzen Passage sollte man aber trotz des ausgetretenen Wegs schwindelfrei sein.
Fazit: Für Wanderer ohne Kletterambitionen ideales Gelände, bei gutem Wetter unbedingt empfehlenswert.

Hike partners: trainman


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