Engberg 2816m - lost paradise
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Das hinterste Pfunderer Tal ist nachgewiesenermaßen ein schon seit Jahrtausenden besiedeltes Weidegebiet. Dubiose Keramikfunde und mittelalterliche Waale beweisen es. Eine 4000 Jahre alte Zirbe auf weit über 2000 Meter lässt erahnen, wie es hier in Vorzeiten ausgesehen haben mag: Ein vegetationsreiches, blühendes Paradies!
Doch auch heute noch ist das Gebiet um die Engbergalm wunderschön, nur wenige Wanderer haben es für sich entdeckt. Von Dun aus ziehen die meisten zur neuen Edelrauthütte oder zur bestens bewirtschafteten Weitenbergalm. Als wir Richtung Engbergalm abzweigen sind wir plötzlich alleine, kein Lüftchen regt sich und zum erstenmal in diesem Jahr verdient der Sommer seinen Namen. An der Alm begrüßen uns Magdalena und Andreas mit einem stärkenden Umtrunk für die fehlenden Höhenmeter zum Grindlbergsee. Schweißgebadet stehen wir an dem traumhaften Ort, das Wollgras wuchert und verwandelt das Ufer in einen weißen Teppich, fantastisch. Nach ausgiebiger Fotopause ziehen wir weiter, denn wir haben mehr vor. An der Gliederscharte öffnet sich ein weiteres Spektakel: das Hochfeilermassiv steht direkt vor uns, zum Greifen nahe. Rechts über der Scharte ziehen Trittspuren weiter, dem Engberg entgegen. Ein kurzer Absatz im oberen 1. Grat wird im Abstieg überwunden und ein kleines Metallkreuz erwartet uns. Doch der eigentliche Engberg steht weiter westlich, kurz zurück und an der Nordflanke entlang ziehen die Tierspuren zum Gipfelhang. Unschwierig erreichen wir den schmucklosen Gipfel mit gewaltigen Ausblicken, tief unten zeigt sich die Engbergalm um uns herum mächtige Zillertaler Gletscher und unbekannte Pfundrer Gipfel.
Wir steigen kurz zurück und folgen undeutlichen Viehspuren, die uns durch das abschüssige Gelände führen. Eine magische Landschaft, von Felsinseln und kleinen Quellen durchsetzt, wir stellen uns vor, wie es hier vor Jahrtausenden ausgesehen haben mag. Bald erreichen wir Weidegebiet und die Kühe haben einen komfortablen Steig bis zur Engbergalm getreten. Magdalena reicht Kaffee, Kuchen und selbstgemachten Ziegenkäse. Lange sitzen wir in der Sonne, vielleicht der letzte heiße Tag in diesem Jahr, bevor wir das verlorene Paradies wieder verlassen und vergnügt zum inzwischen leeren Parkplatz zurückwandern.
Doch auch heute noch ist das Gebiet um die Engbergalm wunderschön, nur wenige Wanderer haben es für sich entdeckt. Von Dun aus ziehen die meisten zur neuen Edelrauthütte oder zur bestens bewirtschafteten Weitenbergalm. Als wir Richtung Engbergalm abzweigen sind wir plötzlich alleine, kein Lüftchen regt sich und zum erstenmal in diesem Jahr verdient der Sommer seinen Namen. An der Alm begrüßen uns Magdalena und Andreas mit einem stärkenden Umtrunk für die fehlenden Höhenmeter zum Grindlbergsee. Schweißgebadet stehen wir an dem traumhaften Ort, das Wollgras wuchert und verwandelt das Ufer in einen weißen Teppich, fantastisch. Nach ausgiebiger Fotopause ziehen wir weiter, denn wir haben mehr vor. An der Gliederscharte öffnet sich ein weiteres Spektakel: das Hochfeilermassiv steht direkt vor uns, zum Greifen nahe. Rechts über der Scharte ziehen Trittspuren weiter, dem Engberg entgegen. Ein kurzer Absatz im oberen 1. Grat wird im Abstieg überwunden und ein kleines Metallkreuz erwartet uns. Doch der eigentliche Engberg steht weiter westlich, kurz zurück und an der Nordflanke entlang ziehen die Tierspuren zum Gipfelhang. Unschwierig erreichen wir den schmucklosen Gipfel mit gewaltigen Ausblicken, tief unten zeigt sich die Engbergalm um uns herum mächtige Zillertaler Gletscher und unbekannte Pfundrer Gipfel.
Wir steigen kurz zurück und folgen undeutlichen Viehspuren, die uns durch das abschüssige Gelände führen. Eine magische Landschaft, von Felsinseln und kleinen Quellen durchsetzt, wir stellen uns vor, wie es hier vor Jahrtausenden ausgesehen haben mag. Bald erreichen wir Weidegebiet und die Kühe haben einen komfortablen Steig bis zur Engbergalm getreten. Magdalena reicht Kaffee, Kuchen und selbstgemachten Ziegenkäse. Lange sitzen wir in der Sonne, vielleicht der letzte heiße Tag in diesem Jahr, bevor wir das verlorene Paradies wieder verlassen und vergnügt zum inzwischen leeren Parkplatz zurückwandern.
Tourengänger:
georgb

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