Hundstock (2213m)


Published by أجنبي , 13 March 2016, 00h30.

Region: World » Switzerland » Uri
Date of the hike:10 March 2016
Ski grading: AD
Waypoints:
Geo-Tags: CH-UR   CH-SZ 
Height gain: 500 m 1640 ft.
Height loss: 1040 m 3411 ft.
Route:610 & 61a nach SAC-Führer Skitouren Zentralschweizer Voralpen und Alpen: Gitschen – Hälmisbiel – Hundstock – Hälmisbiel – Färnen – Färnenwald – Proholz – Chäppeliberg
Access to start point:Auto bis Chäppeliberg, LSB bis Gitschen
Access to end point:Auto ab Chäppeliberg
Maps:LK 1:50.000: 246 S Klausenpass / LK 1:25.000: 1172 Muotathal

Da ich noch zwei harte Tourentage vor mir hatte, fiel unsere Wahl auf eine eher kurze Tour mit beliebigem Ausbaupotenzial. Mindestens Hundstock, allenfalls noch was anderes im Gebiet, lautete unser Motto. Am Vortag hatte der Wind gewütet, doch nahmen wir an, in der Mulde des Hälmisbiel noch reichlich schönen Pulverschnee zu finden. Leider wurden wir recht bald eines besseren belehrt: Pulverschnee wechselte sich ab mit windgepresstem Schnee und eisigen Passagen.

 

Die steilsten Hänge vermeidend, spurte ich in die Höhe. Dies zunächst etwas nach Westen ausholend und zuletzt entlang der östlichen Felskante. Bald war der Übergang zum Gipfelgrat erreicht. Mein Tourenpartner, der den Hundstock bereits mehrfach bestiegen hatte, warnte mich vor der Wächte. Und das zurecht, wie der Blick zurück etwas später zeigte. Ein Riesending! Beim Übergang sollte man der Wächte also Rechnung tragen, auch wenn man sie zunächst nicht als solche zu identifizieren vermag.

 

In der Annahme, der Gipfelgrat sei wohl etwas eisig, deponierte ich meine Ski gleich hinter dem Übergang. Ich hatte mich getäuscht, was aber nichts zur Sache tat, war doch auch der Aufstieg zu Fuss kein Problem. Bis auf die letzten fünf Meter zum Gipfelkreuz. Diese waren derart eisig, dass wir darauf verzichteten. Wir benötigten insgesamt etwa 1h 15min für den Aufstieg.

 

In der Abfahrt wurde schnell klar: Ein weiterer Gipfel lohnte sich bei diesen Schneeverhältnissen nicht. So fuhren wir direkt bis Färnen ab, wobei der Schnee zunehmend besser und schliesslich perfekt wurde. Nach Färnen fuhren wir bis an den Beginn des langen Felsbands ab, das nach Osten zieht. Etwas ruppig traversierten wir an dessen Fuss ins Proholz. Wir konnten dabei einer guten Spur folgen. Wer als Erster in die Traverse kommt, sollte sich prinzipiell so hoch wie möglich halten, dann kommt's gut.

 

Im Proholz bereute ich langsam, dass ich die breiten, langen Powderlatten an den Füssen hatte. Wirklich viel Spass machte die Abfahrt zum Chäppeliberg nicht, auch wenn sie problemlos gelang. Es liegt zurzeit genügend Schnee. Etwas Vorsicht vor Feindkontakt ist trotzdem angebracht.

 

SLF: erheblich (Triebschnee oberhalb 2000m)


Hike partners: أجنبي


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Geodata
 29336.gpx Hundstock-Proholz

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