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Der frühe Vogel fängt den Wurm: auf den Mattstock (1936 m)


Published by Uli_CH Pro , 8 November 2015, 21h07.

Region: World » Switzerland » St.Gallen
Date of the hike: 8 November 2015
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-SG   Speer-Mattstock   Zürcher Hausberge 
Time: 3:45
Height gain: 1075 m 3526 ft.
Height loss: 1075 m 3526 ft.
Access to start point:A3 Zürich - Chur, Abfahrt 45 Weesen, durch Weesen durch und weiter steil hinauf nach Amden. An belebten Wochenenden hat es immer einen Verkehrsdienst. In der Orstmitte geht es hinter der Post rechts die Kirchgasse hinunter zum kostenfreien Parkplatz "Saal".
Maps:http://map.geo.admin.ch/, 1:10'000 zum Selberdrucken

Nachdem die ganze Woche mildes Herbstwetter herrschte, hielt mich am Sonntag nichts mehr zu Hause. Am Samstagabend habe ich der Familie eröffnet, dass ich um 7 Uhr aufstehen werde und zum Mittagessen um 14 Uhr wieder zurück sei. Der Mattstock erschien mir ein idealer Kandidat: nicht zu hoch, d. h. kein Schnee, Ausrichtung nach Süden, nicht so weit weg von Zürich und trotzdem sportliche 1'000 Höhenmeter.

Ich starte auf einem Parkplatz etwas unterhalb des Dorfkerns. Noch ist es ruhig. Da ich das Ganze sportlich nehme, verzichte ich auf den Sessellift zum Niederschlag und nehme den Wanderweg, der westlich eines Bachbetts ansteigt. Es geht stetig ansteigend über Wiesen und an Bauernhöfen vorbei.

Nach 20 Minuten sehe ich erstmals das erste Zwischenziel: die Bergstation des Sessellifts. Zehn Minuten später stehe ich an einem mit "Niederschlag" angeschriebenen Wegweiser (P. 1211) und nach weiteren knapp zehn Minuten bin ich an der Bergstation.

Jetzt führt der Weg durch kühlenden Wald aufwärts, bevor er wieder ins Freie führt und kurz darauf die Alp Walau erreicht. Der Weg wendet sich nach links und führt - anfangs in grossen, später in kleinen Serpentinen - bergan. Auf 1'500 Meter Höhe stelle ich befriedigt fest, dass ich für die 600 Höhenmeter genau eine Stunde gebraucht habe. So eine gute Kondition habe ich nicht immer.

Der Weg schlängelt sich jetzt durch zahlreiche Lawinenverbauungen. 100 Höhenmeter unterhalb des Gipfels gibt es eine kleine Hütte. Bis hierhin hat der Weg den Schwierigkeitsgrad T2. Jetzt wird es alpiner. Seile sichern leicht ausgesetzte Stellen und einmal muss ich auch die Hände zu Hilfe nehmen, bevor ich den Gipfel erreiche (1:50 ab Parkplatz).

Ich stärke mich, geniesse die Aussicht und mache mich (Der Weg ist das Ziel.) nach einer Viertelstunde wieder an den Abstieg. Jetzt ist es die reinste Völkerwanderung, die mir entgegen kommt, und ich war froh, früh dran zu sein. Ich benötige trotz des Gegenverkehrs nur eine Dreiviertelstunde bis zum Gasthaus an der Bergstation, wo ich mir einen Suuren Moscht genehmige. Es herrscht Hochbetrieb: jeder ankommende Sessel des Lifts ist belegt.

Um etwas Abwechslung in das Ganze zu bringen wähle ich für den Abstieg die Route über Stollen und Roma und erreiche 40 Minuten nach Abmarsch von der Bergstation wieder den Parkplatz.

Orientierung: Auf den Wiesen zwischen Amden und der Bergstation der Seilbahn Wegspuren, sonst durchgehend sichtbarer Weg. Weg markiert und gut ausgeschildert. Auch auf den Wiesenabschnitten ist die Orientierung recht einfach und ohne Kartenstudium möglich.

Ausrüstung: Bergwanderausrüstung, inkl. leichter Bergschuhe, Teleskopstöcke zum schnelleren Vorwärtskommen und als Hilfe beim Abstieg.

(Dies ist ein Tourenbericht. Es handelt sich daher um meine persönlichen Gehzeiten und meine subjektive Einschätzung der Schwierigkeit ohne Anspruch auf Objektivität. Jeder, der diesen Tourenbericht als Basis für eine eigene Unternehmung verwendet, ist persönlich für seine eigene Sicherheit verantwortlich.)

Hike partners: Uli_CH


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