Passo della Sandèla...zum Zweiten


Publiziert von saentis55 , 28. September 2015 um 17:40.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Locarnese
Tour Datum:21 August 2015
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Pizzo Biela   Gruppo Pizzo Solögna 
Aufstieg: 350 m
Abstieg: 350 m
Strecke:Foroglio -Puntid - Passo della Sandèla - Vald - Foroglio

Eigentlich wollte ich an diesem wunderschönen Tag nur nach Puntid aufsteigen, das Wetter geniessen und ein bisschen in der Gegend herum streifen. Die Hütten von Puntid di là habe ich mir noch nie angeschaut. 
Also gings kurz vor Mittag in Foroglio los, den bekannten Weg immer in Hör- und Sichtweite des Wasserfalls hinauf und nach einer kurzen Pause in den Wald von Puntid di là, in welchem man immer wieder auf Spuren der ehemaligen Bewirtschaftung stösst. Ein Weiteres wäre, den Weg zu den Alpen von Cazzana zu finden. Dieses Vorhaben verschob ich jedoch, da gegenüber die Felsen des Passo della Sandèla unwiderstehlich lockten. Vor zwei Jahren stieg ich von Semacorte aus über den Pass, nun wollte ich den Pfad von dieser Seite aus finden. Dieser beginnt direkt oberhalb von Puntid, es führte sogar eine Spur durch die Wiese zum Anfang des Weges. Steil durch den Wald hinauf mit einigen Kehren wird nach gut zwanzig Minuten die Felsplatte mit den eingeschlagenen Tritten erreicht, welche auch dank eines Drahtseils gut zu begehen ist. Gleich darnach wirds felsig, auch hier ein Drahtseil und weitere Tritte, so dass dieses Kletterstück keine grösseren Schwierigkeiten bietet. Oben auf dem Pass der enge Durchschlupf, der tolle und besondere Fotomotive bietet. Auch den Abstieg durch den Kamin konnte ich problemlos bewältigen und gelangte auf der gut sichtbaren Spur zur Abzweigung nach Semacorte und Nassa. Hinunter gings dann innert Kürze zu den Hütten von Vald, welche sich in gutem Zustand befinden und auch benützt werden. Unterhalb des untersten Hauses führt der Weg ziemlich steil und direkt hinunter, einer Trockenmauer entlang, in Richtung Foroglio. Zwischen einer schönen Kapelle und einer Ruine hindurch, an einer weiteren, frisch renovierten Kapelle vorbei, gehts kurz vor der Brücke über Ri di Nassa nach rechts und durch ein ziemlich verwüstetes Stück Wald direkt zu den obersten Häusern von Foroglio. Den verdienten Umtrunk zog ich dann wie immer in meinem Lieblingsgrotto, dem Baloi in Fontana ein.
Fazit: ein spektakulärer und aussergewöhnlicher Weg, zudem im Gegensatz zum Aufstieg nach Puntid kaum begangen. Der einzige Mensch, den ich zwischen Puntid und Foroglio antraf sass vor seinem Rustico in Vald und genoss die Sonne

Tourengänger: saentis55


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