Versuch Cima d'Efra 2577m


Publiziert von lafa , 1. November 2008 um 15:16.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Locarnese
Tour Datum: 7 Oktober 2008
Wandern Schwierigkeit: T6 - schwieriges Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Madöm Gross 
Zeitbedarf: 2 Tage 11:00
Aufstieg: 1694 m
Abstieg: 2240 m
Strecke:Frasco-Capanna d'Efra-Cima d'Efra-Gagnonepass-Personico-Biasca
Unterkunftmöglichkeiten:Capanna d'Efra

Nach dem plötzlichen Wintereinbruch im Norden entschieden wir uns für das Tessin. Genauer gesagt für das Val Verzasca.
So stiegen wir ziemlich genau während der Mittagszeit aus dem Postauto in Frasco 885m aus. Nach einer kurzen Rast hiess es für uns an die "Arbeit" zu gehen. Gemächlich leitet der Weg ins Val d'Efra hinein. Dort geht es ähnlich weiter. Man läuft ohne grossen Höhenunterschied weiter, bis man zu hinterst im Tal steht.  Nun steigt man in vielen Kehren den Wald hinauf bis zur Alp dell Efra. Man quert den Hang von der linken Talseite zur rechten und erreicht nun schnell den Lago d'Efra. Die letzen meter macht man in gut einer halben Stunde vom See zur Capanna d'Efra 2039m. (Achtung: Die Capanna d'Efra ist eine selbstversorger Hütte. Sie ist aber sehr gut eingerichtet und hat eine gute Kochgelegenheit) Weil wir noch nicht genug hatten stiegen wir noch am Abend zu einem namenlosen Gipfel auf und studierten die vielen vorhandenen Berge.

Am nächsten Morgen erwartete uns Prachtswetter. Keine Wolke weit und breit. Von der Hütte steigt man über viele Felsbarrieren (keine grossen Hindernise) auf den Grat auf. Dort stösst man auf einen Weg, welcher mit blauen Punkten markiert ist. Auf diesem läuft man um die Cima d'Efra herum auf einen namenlosen Pass. Dort wussten wir umkehren. Zu unserem Bedauern stellten wir fest, dass es auch im Tessin auf einer gewissen Höhe schneite. Der Weg wäre nun in die Felsen gegangen. Weil diese aber voller Schnee waren und der Schnee rutschig und nass war, kehrten wir um. Zurück auf dem Grat stiegen wir nicht mehr zur Hütte ab, sondern wir fanden einen "inofiziellen" Weg, der unter vielen kleineren Gipfel hindurch auf den Gagnonepass lief. Dort traffen wir wieder auf Markierungen. Nun steigt man sehr steil, aber sehr abwechslungsreich, über Alpweiden, Gebüsche und Wald ins Val Ambra hinab. Dort dann nur noch durch den Wald hinab, bis man oberhalb der Leventina heraus kommt. Die letzten Meter führen dann nach Personico oder Bodio 330m hinunter.

Fazit: Eine sehr interessante und abwechslungsreiche Tour. Badegänger kommen auf dem allgemein sehr schönen angelegten Hüttenweg auf ihre kosten. Überall gibt es Bademöglichkeiten. Wer dann auf die Cima d'Efra möchte sollte auf jeden Fall trittsicher und schwindelfrei sein. Der Weg verlief in die Felsen und ein Aurutscher wäre ziemlich fatal. Wer nacher in die Leventina absteigen möchte sollte siche keine Knieprobleme haben. Es sind mehr als 2000 Höhenmeter zu bewältigen. Alles in allem aber eine sehr schöne Tour.

Tourengänger: lafa

Galerie


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