Imberger Horn (1655m) - die stille Route aus dem Retterschwanger Tal


Publiziert von felixbavaria , 26. April 2015 um 21:03.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:26 April 2015
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Großer P beim E-Werk zwischen Hindelang und Hinterstein, 2,50€ / Tag
Kartennummer:Kompass 3

Das Imberger Horn, ein markanter Berg über Bad Hindelang, ist ein im Sommer überlaufener Seilbahngipfel. Der Anstieg von Norden kann zudem per Anfahrt über eine Mautstraße zu einem Spaziergang verkürzt werden. Dem Individualisten bleibt da noch die Übergangszeit, und insbesondere die Route von Süden durch das Retterschwanger Tal und über den Strausbergsattel, die aufgrund der für einen Hügel doch erheblichen Wegstrecke wohl eher selten unternommen wird.

Start am Parkplatz beim E-Werk. Den Schildern zum Jägersteig folgend auf einen Forstweg, der bald in einen Wanderweg übergeht. Auf diesem ins Rettenschwanger Tal, wo man auf den vom Café Horn heraufziehenden Asphaltweg trifft. Weiter in leichtem Auf und Ab zum Mitterhaus. 

Dort über den Bach und auf der gegenüberliegenden Seite, in entgegengesetzter Richtung wieder nach N auf gutem Steig zum Strausbergsattel. Von dort durch eine Windwurfzone, teils recht steil (die Drahtseile bräuchte es aber nun wirklich nicht!) zum Strausberg (1564m) mit GK.

Weiter ohne Probleme auf dem "Grat", meist durch Wald, zum Gipfelaufbau des Imberger Horns mit markantem Gipfelzahn. Der Anstieg ist aber völlig unschwierig (bis hierher T2). Platz ist oben trotzdem nicht viel, aber zum Glück ist heute niemand unterwegs (wohl wegen der irrtümlich schlechten Wettervorhersage).

Nun nach N auf einem steilen schrofigen Steig in Richtung Bergstation. Der Weg dreht bald nach links in die NW-Flanke, die im Frühjahr oft mit hartem Lawinenschnee bedeckt ist - Vorsicht, es handelt sich hier durchaus um Absturzgelände und die im Sommer gespannten Drahtseile sind entfernt.

Auf ca. 1350m wird eine Forststraße erreicht, und nun geht es ziemlich monoton an der Bergstation der Seilbahn vorbei hinab zum Café Horn (Seilbahn und Café in der Übergangszeit geschlossen). Von dort auf nettem Steig an einem kleinen Stausee vorbei zum Ghf. Ostrachwelle und von dort an der Straße in wenigen Minuten zum P zurück.

Tourengänger: felixbavaria


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