Biet (1965m) - munteres Grasbüschelhüpfen oder


Publiziert von Mo6451 Pro , 26. Oktober 2014 um 20:11.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum:26 Oktober 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SZ   Westliche Sihltaler Alpen 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1035 m
Abstieg: 1039 m
Strecke:15 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Luzern - Arth-Goldau; SOB Arth-Goldau - Biberbrugg - Einsiedeln; Postbus Einsiedeln - Unteriberg Post
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Postbus Unteriberg-Waag; SOB Einsiedeln - Biberbrugg - Arth-Goldau; cff logo Arth-Goldau - Luzern
Kartennummer:map.wanderland.ch

wahlweise Schneestapfen.
Die Wettervorhersagen waren gut, da lag es nahe, noch einmal eine Tour zu unternehmen. Schon lange hatte ich den Biet auf meiner Liste, aber immer kam irgendetwas dazwischen. Heute nun wollte ich die Pendenz endlich abarbeiten, wohl wissend, dass in der Höhe noch einiges an Schnee liegen könnte.


Nachdem der Zug Luzern verlassen hatte, tauchten wir in tiefen Nebel. Sollte das der versprochene Sonnenschein sein? Aber schon in Biberbrugg kamen erste blaue Flecken am Himmel und später auch die Sonne, die mich den ganzen Tag begleiten sollte.

In Unteriberg Dorf verließ ich den Postbus, die Ausschilderung zum Biet ist schon hier erkenntlich - 3:30 h. Erst geht es durch das Dorf, dann ein Stück der Waag entlang, bis man auf einer roten Brücke den Fluss überquert. Noch ein wenig Zickzackweg, dann steht man vor dem Aufstieg.  Die Bedingungen waren heute mehr als schlecht. Der erste Aufstieg nach Hirschweid (1240) führt über Holzstufen und anschließend über Weideflächen. Der Untergrund war nicht nur feucht, er war klatschnass.  Eine wunderschöne Rutschpartie. Und auf dem Weideflächen begann das Grasbüschelhüpfen. Sämtliche Kuhtritte standen voll Wasser, entweder durch den Regen oder den hier schon geschmolzenen Schnee.

Bis zur Tierfädereneck (1431)  folgt man nun der Strasse. Bis hier hinauf könnte man auch fahren, es gibt dort einige Parkplätze. Vorbei an Oberstuelingen (1316) bis zur Holzhütte (1602) ist der Weg breit, teilweise Beton, teilweise Schotter. Die Holzhütte wurde gerade winterfest gemacht.

Kurz dahinter, nach der nächsten Kurve biegt man rechts ab. Leider fehlen hier die Wegweiser, nur der Pfahl steht noch. Ab jetzt wird die Schneedecke dichter, der Schnee ist aber schon recht aufgeweicht. Es beginnt erneut das Grasbüschelhüpfen nur unterbrochen durch entsprechend steinigen Untergrund. Markierungen sind nicht immer sichtbar, aber es gibt eine Spur, der man folgen kann.

Am Fuß des Biet öffnet sich erstmals der Rundblick. Auf der einen Seite der Sihlsee, sonst rundrum Berge. Leider kann ich sie nicht benennen.  Der letzte Aufstieg zum Gipfel dann wieder Weidefläche und erneutet Grasbüschelhüpfen. Da war am Ziel die Mittagspause verdient. Es waren noch weitere Personen unterwegs, teils im Abstieg, teils im Aufstieg.

Die Sonne schien wunderbar, es war fast windstill, man hätte noch lange dort sitzen können, wenn nicht der Abstieg noch wartete. Bis zur Hirschweid habe ich den gleichen Weg genommen, ab da bin ich dann nach Waag abgestiegen und musste nur eine Viertelstunde auf den Bus warten.

Normalerweise liegt der Schwierigkeitsgrad für den Biet bei T2, bei den heutigen Bedingungen war es aber ein T3.

Tour im Alleingang.





Tourengänger: Mo6451


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