Via Gottardo 18. Cap. Monte Bar - Passo San Lucio - Porlezza


Publiziert von Baeremanni Pro , 31. August 2014 um 17:41.

Region: Welt » Italien » Lombardei
Tour Datum:29 August 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Gruppo San Jorio-Monte Bar   CH-TI   Gruppo San Lucio-Monte Boglia   I 
Zeitbedarf: 7:30
Aufstieg: 562 m
Abstieg: 1892 m
Strecke:Cap. Monte Bar - Passo San Lucio - Buggiolo - Molzano - Porlezza
Zufahrt zum Ankunftspunkt:öV Bus oder Schiff nach Lugano
Kartennummer:286T Malcantone, 287T Menaggio, Ausdrucke SchweizMobil

Es hat in der Nacht mal kurz geregnet. Dennoch stehe ich beizeiten auf um mich auf die nächste und 18. Etappe zu machen. Nach einem guten Frühstück und versehen mit den guten Wünschen des Hüttenwartes und weiterer Wanderer mache ich mich auf den Weg. Die Gipfel wie Monte Bar und Gazzirola stecken in den Wolken, auch vom Tal steigt immer noch der Nebel auf.
Ich entschliesse mich, auf die Gipfel zu verzichten und mache mich auf den Höhenweg zum Passo San Lucio. Sehr angenehm, mit einigen kleinerer Auf und Ab windet sich der Wanderweg entlang der genannten Berge auf einer Höhe um rund 1600 MüM. Nebst eher ungewohnten Viechern wie schottische Hochlandrinder sind auch die Murmeltiere recht aktiv und gar nicht so scheu. So gelingen auch wieder mal ein paar Bilder.
In der Capanne San Lucio komme ich zu einem Kaffee und einem Stück feinen Tessiner Brotkuchen.
Nach dem Überschreiten der Grenze geht es zügig bergab. Vorerst auf einer recht holprigen Strasse welche stellenweise mit einbetonierten Steinen gepflästert ist, geht es hinunter ins Tal. Nun kommt auch die Sonne wieder durch und es wird immer wärmer. Der Pullover kann verschwinden. Bis Buggiolo hat man keine andere Wahl, als auf dieser nun asphaltierten Strasse zu bleiben.
Ich habe gottseidank meinen Weg mit "SchweizMobil" geplant, die Karten auf mein Smartphone (Galaxy S3) geladen und zudem auch die Karten ausgedruckt. Mit der GPS-Funktion des SchweizMobile-Apps finde ich dann auch den Weg abseits der Strasse bis hinunter nach Molzano. Eine Zeit lang war mir der Pfad nicht ganz geheuer, wurde dieser doch immer schmaler und stellenweise fast nicht mehr sichtbar. Nun, nahe einer kleinen Kapelle wurde dieser wieder breiter. So wie der Weg nun aussah, war dies einmal mehr ein alter Weg zu den Alpen und Dörfern im Tal. Immer wieder kam ich bis hinunter nach Porlezza auf solche Teilstücke. Manche sind zwar steil und holprig, diePflästerung mit Rundsteinen oftmals sehr ausgewaschen. Bergschuhe sind auf diesen Strecken von mir aus gesehen obligatorisch. Ein weiterer Vorteil war, dass diese Wege oft von Gebüsch und Sträuchern umwachsen sind. Der Schatten ist willkommen, wenn wie diesmal nun die  Sonne kräftig heizt.
Nun, ich finde sicher zum Schiffsteg. Der einzige Kurs des Tages wäre um 16:35 nach Lugano. Zeit genug für ein Bierchen. Nun sehe ich aber ein Plakat "Busstop per Lugano". Da wäre ja ein Bus in einer halben Stunde.
Billette muss man in der "Bar Marina" lösen. Praktisch, da komme ich ja auch gleich noch zu einem "Moretti". (Mailänder Bier) Hmmmm und Prost!
Mit dem Bus nach Lugano, leider fährt dieser nicht bis zum Bahnhof, sondern nur bis Cassarate. Mit dem Stadtbus Nr. 4 würde es weiter zum Bahnhof gehen. Ich mag nicht warten und fahre mit dem 3er ins Zentrum. Die Seilbahn war aber im Umbau und tipple ich zum Abschluss des Tages noch hinauf zum Bahnhof. Dort steht der ICN nach Zürich bereit, nur wenige Minuten später geht es heimzu.
Drei weitere Etappen meiner Wanderung sind vorbei, es waren lange Abschnitte aber recht genussvoll.

Tourengänger: Baeremanni

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