Glaubenberg-Runde Langis - Miesenstock (1895 m) - Riedmattstock - Ochsenalp: im Sumpf unterwegs


Publiziert von johnny68 Pro , 10. Mai 2014 um 17:37.

Region: Welt » Schweiz » Obwalden
Tour Datum:10 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Entlebucherflühe - Fürstein   CH-OW   Pilatusgebiet 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 700 m
Abstieg: 700 m
Strecke:Langis - Glaubenberg - Miesenstock - Riedmattstock - Ochsenalp - Langis

Auf meiner heutigen Tour im Hochmoor-Gebiet des Glaubenbergs saftete und gluckste es auf weiten Strecken unter meinen Füssen. Zum Glück hatte ich wasserdichte sehr hohe Bergschuhe an. Das Schneeschmelz-Wasser läuft in dieser Moor-Landschaft extrem schlecht ab. Pfade und Wiesen sind vernässt. Nur der öde Teil von Langis auf den Glaubenbergpass (der Strasse entlang - sämtliche Töffs der Deutschschweiz müssen heute diesen Pass entdeckt haben!), und vom Glaubenbergpass bis zum Punkt 1660 m (auf der Militärstrasse) waren trocken begehbar. 

Das Wetter spielte auf der heutigen Tour optimal mit. Der Föhn putzte die morgendlichen Regenwolken weg und zauberte schöne "Fische" an den Himmel. Erst bei meiner Rückkehr nach Langis bedeckte sich der Himmel langsam.

Langis (1442 m) ist von Sarnen via Stalden in 20 Minuten erreichbar. Der grosse Parkplatz ist im Winter stark benutzt, gilt doch Langis als das Langlaufzentrum des Kantons Obwalden. Heute waren nur vereinzelte Autos, aber sehr viele Töffs hier. Das Gasthaus gilt als Töff-Treff, wie auch die kleine Beiz auf der Passhöhe (1543 m).

Von der Passhöhe gelangt man in 20 Minuten auf der Militärstrasse zur Wegverzweigung beim Punkt 1742 m. Nach rechts geht es zur Sewenalp, zum Rickhubel und zum Fürstein, nach links auf die Trogenegg. Diesen Hügelzug hat man bald überschritten, Man gelangt zur Wegverzweigung beim Punkt 1821 m, von wo man in 10 Minuten auf dem Miesenstock ist. Nur zuoberst ist es etwas steiler. Bis hieher war alles T1- und T2-Gelände. Die Strecke vom Miesenstock runter und über den Nollen zum Riedmattstock ist etwas anspruchsvoller. Sie ist hie und da rot-weiss markiert. An einigen Stellen ist das Grätchen schmal, an andern Stellen muss man über Felsen etwas die Hände zu Hilfe nehmen (T3). Auf dem Riedmattstock hat es ein grosses Gipfelkreuz, das vom Glaubenbergpass gut sichtbar ist.

Vom Riedmattstock ging ich in die Senke 1714 m und dann den teilweise schlecht sichtbaren Weg hinunter zur Alp Seli.  Der weitere Weg über die Wiesen zum Münchenboden und zur Ochsenalp (1300 m) war extrem vernässt. Nach der Ochsenalp geht es links steil hoch nach Langis.

Tourengänger: johnny68


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