Weiter Marsch durchs einsame Laggintal aufs Balmahorn 2870 m


Publiziert von johnny68 Pro , 18. Juli 2008 um 20:32.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:10 Juli 2008
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1650 m
Abstieg: 1650 m
Strecke:Gstein/Gabi - Laggintal - Balmahorn und zurück
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Postauto nach Gstein/Gabi an der Simplonstrasse
Unterkunftmöglichkeiten:Auf der Simplon-Passhöhe, im Dorf Simplon, in Gabi sowie in Gondo

Start der Tour war Gstein/Gabi 1228 m auf der Südseite des Simplonpasses. Der Weg verläuft zuerst 4 km auf dem für die Öffentlichkeit gesperrten Fahrweg durch das praktisch menschenleere untere Laggintal bis zum Ende des Strässchens auf 1500 m.  Hier beginnt der eigentliche Bergweg (weiss - rot - weiss markiert); angeschrieben ist er mit "Laggin-Biwak". Diesem immer steiler werdenden Weg folgt man bis zur Alp Bidemji auf 1989 m, wobei man auf 1680 m auf einer Stahlbrücke die vom Weissmies und vom Lagginhorn herunterfliessenden reissenden Gletscherbäche überquert. Nach der Alp Bidemji folgt man noch 200 Höhenmeter dem markierten Weg Richtung Lagginbiwak. Auf 2150 m verzweigt sich der Weg an einem gelben auf einem Stein gemalten T. Man nimmt den sehr schlecht sichtbaren Weg nach links (rechts ist derjenige Richtung Lagginbiwak). Es geht nun südostwärts hoch, wobei periodisch gelbe Markierungen auf Steinen zu finden sind. Auf 2378 m erreicht man 4 kleine Bergseen (Seewjini). Man geht noch ungefähr 10 Minuten die gleiche Richtung weiter, worauf man an einen reissenden Bergbach (Tälliwasser vom Tälligletscher) gelangt. Hier befinden sich zur Bachüberquerung die letzten gelben Markierungen. Zur Schneeschmelze ist das Überqueren dieses Baches ein heikles Unterfangen! Ennet des Baches muss man sich den Weg in dieser einsamen und kaum begangenen Gegend in Richtung Balmalücke und Balmahorn selber suchen. Am einfachsten ersteigt man den unteren Teil der Südwestflanke der Bergkette Grauhorn - Balmahorn über steile Grasflanken so hoch wie möglich.  Man kann dann relativ eben in ein flacheres Tal (Tälliwäng) mit einem Schmelzwassersee auf 2622 m wechseln. Dieses aus grobem Blockgestein bestehende Tal geht man hoch, wobei man sich am besten etwas an der Bergflanke bewegt. Um den Gipfel des Balmahorns 2870 m zu erreichen, muss man nicht bis zur Balmalücke 2773 m gehen, sondern schon kurz  vorher nach links über das zum Teil grobe Blockwerk schräg hochsteigen.

Tourengänger: johnny68

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