Über die ganze Gerschnialp


Publiziert von genepi , 21. August 2013 um 09:41.

Region: Welt » Schweiz » Obwalden
Tour Datum:17 August 2013
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-OW   Ruch- und Walenstockgruppe   CH-NW   Titlis und Wendenstockgruppe   Östliche Melchtaler Alpen 
Zeitbedarf: 3:30
Aufstieg: 600 m
Abstieg: 600 m

Eigentlich hatte ich vor... an jenem Morgen noch eine Tour zu unternehmen. Und dann bekam ich der Auftrag nachzuschauen ob es noch Heidelbeeren im Hungerbodenwald hat... Also habe ich mich entschlossen über die Gerschni zu wandern.

Gestartet bin ich in Engelberg, beim Bahnhof (ich musste noch einen Brief abgeben) und bin weiter entlang des Aa-Wassers bis zu der Örtigen gelaufen. Dann bin ich über das Eggli in das Arni Tobel gewandert. Das Hochwasser von 2005 hatte ziemlich überall grosse Schäden angerichtet. Im Arni-Tobel aber war der Schaden jedoch nicht so gross... es ist ja sowieso eine sehr wilde Schlucht.

Weiter oben quert man den Bach bevor man über eine steile Böschung in Richtung Arni aufsteigt. Früher war hier nur ein Holzbrett. Nun wurde (ich glaube im Rahmen der Sanierung des Aa-Wasser-Tobel-Wegs) eine wahre Brücke gebaut.

Nach dem Aufstieg erreicht man die Wiesen der Arni-Wang Alp. Der Weg führt durch eine kleine isolierte Baumgruppe. Mauern, Treppen und Terrasse sind noch zu sehen. Diese sind die Überreste einer Alpwirtschaft (man findet noch alte Ansichtskarten). Diese brannte im Jahr 1934 völlig nieder... der Wirt hatte sie unabsichtlich im Rausch angezündet. Als die Feuerwehr aus Engelberg ankam war jede hilfe zu spät. Nachträglich wurde der Wirtschaftsbetrieb auf Untertrüebse verlegt.

Weiter bin ich nach Untertrüebsee gewandert... und am Restaurant vorbei... der als Übername "Meringuen-Rank" hat.

Weiter kam ich zur Gerschnialp. Zwischen Untertrüebsee und Gerschnialp befand sich in der Zwischenkriegszeit einen Golfplatz. Der Weg der von der Bergstation der Standseilbahn Engelberg-Gerschnialp durch den Hungerbodenwald führt wird immer noch von den Einheimischen als "Golfweg" bezeichnet. Mit der Krise und dem Krieg wurde den Golfplatz eingestellt.

Von der Gerschni aus bin ich noch auf dem Fahrweg nach Trauboden gewandert um über das "Leiterli" abzusteigen. Man erreicht somit das Eienwäldli. Bevor quert man über die Geisslaui... die diesen Winter ziemlich viel Schaden angerichtet hat.

Tourengänger: genepi


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