Rötlspitz 3'026m, Monte Scorluzzo 3'089m


Publiziert von stkatenoqu Pro , 13. August 2013 um 09:26.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Val Müstair
Tour Datum:12 August 2013
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR   I 
Zeitbedarf: 4:15
Aufstieg: 620 m
Abstieg: 620 m
Strecke:laut Beschrieb
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Heiden AR - Feldkirch - Arlberg - Landeck - Reschenpass - Val Müstair - Umbrailpass - Stilfserjoch
Zufahrt zum Ankunftspunkt:dito
Unterkunftmöglichkeiten:Bei Bedarf Hotels auf dem Pass, sonst natürlich zB in Trafoi, im Val Müstair und im Vintschgau

Stilfserjoch - an einem schönen Tag erlebt man hier mehr einen Jahrmarktrummel als das Gefühl, auf einem der höchsten (aber NICHT dem höchsten) Alpenpass zu sein. Nichtsdestotrotz, die Landschaft ist ist einfach grossartig und immer wieder einen Ausflug wert. Wir wandten uns zuerst dem Rötlspitz zu: um diesen zu erreichen, steigt man hinauf zum Rif. Garibaldi (Dreisprachenspitze), von wo der Weg einigermassen flach hinüberführt zum Gipfelaufbau des Rötlspitz. Nach einigen Metern Abstieg in eine Scharte sind ein paar schweisstreibende Minuten auf einem sehr steilen Weg in die Südostflanke zu bewältigen.  Diese wird zu einer weiteren Scharte  (Sella da Piz Cortschen, 2'924m) gequert, von wo ein Zikzakweg hinauf bis knapp unterhalb des Gipfels führt. Die letzten paar Meter zum Gipfel verlangen ein bisschen mehr Körpereinsatz (hier T3). Wir standen aber bald beim Gipfelsteinmann und freuten uns ob der tollen Sicht, im besonderen auch hinüber zum wolkenfreien Ortler und zu unserem nächsten Ziel, dem Monte Scorluzzo. .

Nach einer kleinen Verschnaufpause wanderten wir wieder hinunter zum Stilfserjoch, querten die Strasse etwas westlich unterhalb der Passhöhe und folgten dem mitunter recht steilen Fahrweg hinauf zum Abzweig des Wanderwegs auf den Monte Scorluzzo, den man von dort auch schon vor sich hat. Ein streckenweise steiler, aber problemloser Weg führte uns zum Gipfel. Wieder durften wir den Blick zum im Sonnenlicht erstrahlenden Ortler geniessen, aber auch das übrige Panorama ist grossartig. Natürlich genossen wir auch den Blick hinüber zum Rötlspitz ganz besonders.

Der Monte Scorluzzo war Kriegsschauplatz im ersten Weltkrieg, Reste von Unterständen und Gräben legen davon noch Zeugnis ab.

Nach einer ausgiebigen Rast kehrten wir auf dem Anstiegsweg zurück zu unserem Auto. Wir durften einen wunderschönen Tag in einer grandiosen Bergwelt geniessen.

Tourengänger: stkatenoqu


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