Stierkopf 1535 m über Dreimarken - Nebelskitour/Skitour nella nebbia


Publiziert von Winterbaer Pro , 18. Februar 2013 um 14:37.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Ammergauer Alpen
Tour Datum:17 Februar 2013
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Aufstieg: 676 m
Abstieg: 676 m
Strecke:10,3 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Unterammergau kostenloser Parkplatz "Enge Laine" - Wiesmahdweg
Unterkunftmöglichkeiten:Unterammergau und Umgebung
Kartennummer:BY 7 Ammergebirge Ost, Pürschling, Hörnle DAV/LVA

Diese Woche gab es nur an einem Tag Sonne, da mussten wir arbeiten. Heute schneit es bei uns zu Hause am Morgen und alles ist wieder mal grau. Wir wollen raus!
Der Wetterbericht sag für heute Nebel mit Sonne in den Bergen voraus.
Da wir keine Lust auf laute Menschenansammlungen haben, das Wetter aber nicht ganz schön werden soll, suchen wir uns eine "besondere" Tour aus. Nicht so weit zu fahren und kein allzu langer Aufstieg. Unsere Wahl fällt wieder mal auf die Region um das Kohlgruber Hörnle. Da es genug Schnee zum Skifahren hat, die Sesselbahn auf`s Hörnle in Betrieb ist, ist auf dem Hörnle bestimmt viel los, das ist nichts für uns.
Aber der Stierkopf, weit hinter dem Hinteren Hörnle gelegen, ist immer etwas ruhiger. Das Wetter soll ja nicht so schlecht werden, da freuen wir uns auf den einsamen Anstieg, die Aussicht und ein bisschen Sonne.

Wir sind im Sommer vor langer Zeit schon mal von den Dreimarken (so steht es auf den Wegweisern. Auf den amtlichen Karten heißt es " Bei den drei Marken") auf den Stierkopf gestiegen. Das ist ein schöner Weg. Der müsste doch relativ einsam sein im Gegensatz zu den anderen Anstiegen auf`s Hörnle und auch mit den Skiern machbar? Wir wollen es heute ausprobieren.

Dazu parken wir in Unterammergau an dem kostenlosen und ganz leeren Parkplatz an der Engen Laine-Wiesmahdweg. Er befindet sich von Saulgrub, auf der B23 kommend, eine Einfahrt nach links später als der fast immer brechend volle, gebührenpflichtige Parkplatz an der Kappellaine. Von hier steigen wir die am Anfang sogar asphaltierte Forststraße in Richtung  "Bei den drei Marken" auf. Bei der ersten großen Linkskurve der Forststraße zweigt rechts ein breiter Steig ab, der zuerst direkt an der Engen Laine bergwärts führt und am Ende auf einer Höhe von 1180 m  wieder in die Forststraße mündet. Dieser Weg ist heute breit von Schneeschuh- und Fußgängern ausgetreten und wir denken, den können wir auch mit den Skiern gehen. Später wird er allerdings auch recht steil, eng und manchmal stufenartig, was mit den Skiern natürlich kein Vergnügen ist. Deshalb benutzen wir in der Abfahrt nur die Forststraße.

Weiter oben, als der Steig wieder auf die Forststraße gelangt ist, geht es mäßig ansteigend und angenehm hoch zum P 1263 Bei den drei Marken. Hier zweigt steiler nach links der Weg zum Stierkopf ab. Dieser Steig führt an manchen Stellen so eng und steil unter den vom vielen Schnee nach unten gedrückten Fichten nach oben, dass wir die Skier abschnallen und tragen müssen.

Schließlich kommt man aus dem Wald heraus auf eine freie Fläche, die zum Stierkopf hochführt. Der Stierkopf ist nur ein Grasbuckel ohne Kreuz, aber mit normalerweise wunderschöner Aussicht ins Alpenvorland zum Staffelsee, ins Murnauer Moos, in die Bayerischen Voralpen und auf die Ammergauer und Allgäuer Alpen. Vom Stierkopf hat man von allen Hörnlegipfeln die beste Rundumsicht, weil kein Baum im Weg steht.
Leider stimmte der Wetterbericht heute gar nicht. Die Sonne kämpfte im Aufstieg noch manchmal mit der Nebeldecke, aber bald fing es auch wieder an zu schneien. Ab den Dreimarken war auch endlich wieder unser ständiger Begleiter in diesem Winter da: der eisig durch und durch ziehende Wind.

Auf dem Stierkopf hatten wir heute gar keine Sicht ins Tal oder auf umliegende Berge. Schade, aber wir haben uns immerhin bewegt und auf den mit Skiern schwer zu begehenden steilen Abschnitten des Sommerwegs auch ausreichend geschwitzt! Der Aufstieg mit Skiern über "Bei den drei Marken" ist rückblickend nicht zu empfehlen. Es ist eine große Plagerei, weil man in dem steilen Wald nicht anders aufsteigen kann, als über den engen, steilen Sommerweg. Auch die Abfahrt ist absolut kein Vergnügen. Aber wir haben nur ganz wenige Menschen - im Aufstieg nur 4 Schneeschuhgänger und am Gipfel eine Gruppe, die vom Aufacker kam, getroffen. Die Spur war so fest getreten, dass man auch zu Fuß gut hoch gekommen wäre.
Mit Schneeschuhen oder zu Fuß ist dies eine sehr empfehlenswerte Tour, die oben beliebig um den Aufacker, die 3 Hörnlegipfel und ggf. eine Einkehr in der Hütte erweitert werden kann.

Die Abfahrt über die Forststraße in den plattgetretenen Rinnen der Schneeschuhgänger gestaltete sich schwierig. Zum Bremsen haben wir dann einen Ski im Tiefschnee mitlaufen lassen. Im unteren Bereich der Forststraße war die nur ein paar cm starke Neuschneeauflage inzwischen weggeschmolzen und wir suchten ganz am Rand der Teerstraße verkrampft nach fahrbaren Schnee- und Eisresten. Der Tiefschnee neben der Straße war feinster Bruchharsch und schon gar nicht zu empfehlen. Aber wir kamen schließlich wohlbehalten, wenn auch verschwitzt am Parkplatz an. "Eine super Abfahrt" war das wieder mal. Gut, dass unsere Skier so kurz sind:-)

Die Sonne schien heute gar nicht und somit konnten leider auch keine schönen Naturbilder mit Sonne entstehen. Dieser Bericht soll diesmal nur der Wegbeschreibung dienen. Deshalb sind ausnahmsweise auch mehrere Bilder mit Menschen dabei, was ich normalerweise nicht so gern habe.
Schön war`s trotzdem. Und heute scheint natürlich am Hörnle die Sonne....

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Versione Italiana: Mille grazie a Fabio Tapio per le correzioni:-)!!!!

Questa settimana il sole si si è visto solo per un giorno e quel giorno noi dovevamo lavorare. Oggi da noi nevica e tutto è grigio di nuovo. Vogliamo andare fuori!
La previsione per oggi dice nebbia e sole in montagna. Siccome non vogliamo vedere una folla rumorosa in montagna, ma il tempo non essendo ottimo, cerchiamo una gita "diversa": non tanto lontano per non dover guidare troppo e niente salita lunga. La nostra scelta ancora una volta cadrà sulla regione del Kohlgruber Hörnle. Siccome c`è abbastanza neve per  sciare e la seggiovia sull`Hörnle sarà in azione, sicuramente sarà abbastanza  gente.  Questo non fa per noi!
Lo Stierkopf invece, situato dietro all`Hinteres Hörnle, è sempre un pò più calmo. Il tempo non sarà troppo brutto e così saremo contenti per la salita in solitudine, il bel panorama e un pò  di sole.
 
In estate molto tempo fa siamo già saliti sullo Stierkopf sopra le Dreimarken (così è scritto sui segni. Sulla carta ufficiale questo punto si chiama “Bei den drei Marken”) che è un sentiero molto bello. Dovrebbe essere più solitario delle altre salite sull` Hörnle e fattiblile anche con gli sci. Vogliamo provarlo oggi.
 
Così mettiamo la nostra macchina al parcheggio ben segnato,  gratuito e completamente vuoto all` Enge Laine-Wiesmahdweg . Se si arriva da Saulgrub sulla B23 si deve prendere il secondo ingresso a sinistra dopo il grande parcheggio, sempre pieno e a pagamento alla Kappellaine.
Di qua saliamo la strada forestale, che all`inizio è persino asfaltata, in direzione di “Bei den drei Marken”. Alla prima grande svolta a sinistra della strada forestale un sentiero ampio si dirama a destra, e all`inizio conduce in alto direttamente all`Enger Laine. Alla quota di ca. 1180 m sbocca ancora sulla strada forestale. Questo sentiero oggi è ben calpestrato dagli escursionisti con racchette e a piedi. Pensiamo di poterlo salire anche con gli sci. Più tardi invece il sentiero diventa più ripido, stretto e anche a gradini e con gli sci non saranno molto comodi. Così in discesa passeremo dalla strada forestale.
 
Più in alto quando il sentiero raggiunge di nuovo la strada forestale, porta in alto moderatamente e molto comodamente al punto  P 1263 Bei den drei Marken.  Qua il sentiero si dirama ripidamente verso sinistra in direzione dello Stierkopf. Questo sentiero in certi punti è così ripido e stretto  sotto gli abeti abbassati  dalla neve che dobbiamo togliere gli sci e portarli sullo zaino.
 
Finalmente usciamo dal bosco in una pianura che conduce allo Stierkopf. Lo Stierkopf è solo una collina erbosa senza croce. Ma normalmente di qua si ha una vista eccezionale verso la pianura prealpina, lo Staffelsee, il Murnauer Moos, le Prealpi bavaresi , le Alpi dell`Ammergau e dell`Algovia. Dallo Stierkopf si ha la vista la più bella su tutte le altre cime dell`Hörnle, visto che nessun albero si para davanti. Purtroppo oggi la previsione ha sbagliato completamente. Nella salita il sole alcune volte combatteva ancora contro la nebbia. Ma dopo un pò ha cominciato a nevicare. Dalle Dreimarken c`era di nuovo il nostro accompagnatore ben conosciuto di questo inverno- il vento freddissimo e pungente.

Sullo Stierkopf oggi non abbiamo visto niente delle valli o cime circostanti. Peccato, ma almeno ci siamo mossi. Nelle parti difficili da salire con gli sci del sentiero estivo ripido e stretto abbiamo perfino sudato.
La salita con gli sci sopra “Bei den drei Marken”, alla luce dell`esperienza fatta non è raccomandabile. Siccome nel bosco ripido non si può salire oltre che sul sentiero estivo ripido e stretto,  la salita è una grande fatica. Anche la discesa non è un divertimento. Ma abbiamo incontrato solo pochissima gente. Nella salita solo 4 alpinisti con racchette e in cima un gruppo che veniva dall`Aufacker. La traccia era così dura e schiacciata che si avremmo potuto salire anche a piedi. Con le racchette o a piedi questa gita è molto raccomandabile, e può essere allungata a piacere con una salita sull`Aufacker, oppure sulle tre cime degli Hörnle o eventualmente con una sosta al rifugio.
 
La discesa sulla strada forestale nelle scanalature piatte prodotte dai ciasploatori e dalle impronte dei piedi non è stata facile. Per frenare dovevamo lasciare correre un piede nella neve alta. Nella parte inferiore della strada forestale la poca neve fresca di solo alcuni cm di oggi si era sciolta e abbiamo dovuto cercare faticosamente  i resti  di neve e di ghiaccio al bordo della strada asfaltata. La neve alta nei prati era crosta non portante e per niente raccomandabile. Ma alla fine ce l`abbiamo fatta ad arrivare al parcheggio, anche se bagnati per il sudore. Un`altra nostra discesa “bellissima”. Che fortuna che i nostri sci sono così corti :-)!
 
Il sole oggi non è uscito per niente e così non abbiamo potuto fare delle belle foto della natura al sole. Questa relazione oggi serve solamente per la descrizione della via. Così eccezionalmente questa volta qui si trovano alcune foto con uomini, cosa che normalmente non mi piace tanto.
 
È stata una bella gita lo stesso. E oggi…naturalmente…all`Hörnle c`è il sole….

Tourengänger: Winterbaer


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Kommentare (2)


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Yeti69 hat gesagt:
Gesendet am 20. Februar 2013 um 13:03
Hi Uschi,

mit der Tour liegt ihr voll im Trend, denn "Nebel-Touren" sind gerade ganz groß im Kommen.... ;-)
Der Wetterbericht für Sonntag war ein schlechter Witz - uns gings auch nicht viel besser. Langsam könnten wir einige Tage Sonne hintereinander gut vertragen. Vielleicht klappts ja mal im März...
Schau schon immer ganz neidisch auf die Berichte aus den Westalpen mit viel Sonne. Irgendwie unfair...

VLG Markus

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 20. Februar 2013 um 13:25
Hi Markus!
Du darfst Dich aber jetzt nicht beklagen! Geh mal auf die HP vom Yeti69 und schau Dir die genialen Pulver-Sonnentouren diesen Winter an. Vielleicht hast Du sie schon vergessen:-)? Ihr habt so viele super Abfahrten gehabt, wie ich in meinem ganzen Leben noch nicht, wirklich!
Aber Du hast recht. Der starke Verdacht drängt sich hier auf, dass es in der Schweiz (Tessin sowieso) immer viel schöneres Wetter hat. Wer gerne in die Berge geht, ist einfach ein Glückspilz, in der Schweiz geboren worden zu sein! Neben all den schönen weiten Hängen gibt es noch viele andere super gute Sachen dort.
Aber ich bin froh, dass ich wenigstens in Obb (Allgäu) geboren bin und noch da wohne:-)

Ich wünsch Dir noch viel Sonne und Pulver! Es schneit ja weiter. Bleib gesund!

Uschi


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