Von Monti di Comino auf den Pizzo Ruscada


Publiziert von Geissbock Pro , 19. August 2012 um 15:17.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Locarnese
Tour Datum: 1 August 2012
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Pizzo Ruscada 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 1300 m
Abstieg: 1300 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Centovallibahn nach Verdasio, dann Seilbahn.
Kartennummer:Quadraconcept Locarnese

Als Abschluss meines Tessinaufenthaltes wollte ich endlich auf den Pizzo Ruscada, nachdem wir im letzten Jahr den Aufstieg wegen schlechten Wetters auf den Pianascio beschränkt haben. Ich war sehr überrascht, dass ich am Nationalfeiertag kaum Leute getroffen habe!
Da ich die Aufstiegsroute zum Monte di Comino oder auch zur Pescia Lunga (letztes Jahr) schon kenne und nicht so wahnsinnig toll fand bzw. schon als Kind sehr oft gegangen bin, habe ich diesmal hoch- und runter die Bahn zum Monte di Comino genommen. Mit der ersten Bahn um 9.00 bin ich hoch und von der Bahnstation geht es zunächst etwas runter zu der Kirche Madonna della Segna. Von dort geht es steil hoch durch den Wald auf den Pizzin und dann auf den Pianascio. Danach erreicht man den Pizzin und es geht wieder runter nach Pescia Lunga. Danach beginnt ein gleichmäßiger Aufstieg auf dem Grat bis zu den Schafhütten von Corte Nuovo, wo es auch Wasser gibt.
Hinter den Schafhütten beginnt dann links auf dem Grat der inoffizielle unmarkierte Weg auf dem Grat, der streckenweise eher ein Wildwechsel ist, worauf in einigen Wanderführern allerdings nicht hingewiesen wird. Der offzizielle Weg führt hingegen rechts von den Hütten in der Bergflanke zuerst zum Capellone und von dort auf dem braven Nordgrat zum Ruscada. Offenbar gehen auf dem Ostgrat nur wenige Leute und die Alpenrosen wuchern den Pfad sehr zu. Der Grat ist zwar relativ breit, aber durch die vielen Stufen und die dornigen Büsche durchaus anstrengend zu gehen. Die Tiefblicke sind aber sehr schön. Man kann den Grat allerdings nicht ohne weiteres verlassen, weshalb man ihn bei unsicherer Wetterlage (Wind/Gewitter) besser meidet. Zum Blick vom Gipfel kann ich nichts sagen, weil es sehr bewölkt war und man gerade mal bis zum Gridone schauen konnte. Zurück bin ich dann zum Capellone und von dort den gut ausgebauten Bergweg zurück nach Corte Nuovo. Von da auf dem Hinweg zurück. Der Rückweg vom Pianascio ist allerdings am Schluss im Wald schlecht markiert und es gibt dort viele Pfade. Ich bin versehentlich zu früh rechts runter und musste dann zur Madonna della segna ganz schön weit traversieren. Meinen Urlaub habe ich dann mit vorzüglich Spaghetti alla Gorgonzola in der alla Capanna abgeschlossen.

Tourengänger: Geissbock

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