Hoher Ziegspitz über Grießbergalm


Publiziert von Curi , 21. August 2012 um 14:33.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Ammergauer Alpen
Tour Datum:18 August 2012
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1100 m
Strecke:15 km

Von der Ochsenhütte ca. 2 km auf der Straße bergauf, dann rechts in einen steilen Geröllweg einbiegen. Genau dort, wo der aufhört, steil zu sein und in einen bis zur Rotmoosalm sogar für SUVs befahrbaren Weg ohne größere Höhenunterschiede übergeht, geht nach rechts der Pfad ab, der um die Westseite des Grießbergs herum ständig weiter ansteigend zur Grießbergalm führt. (Am Beginn sind die Buchstaben GW an einen Baum gemalt.) Stellenweise ist dieser Pfad schon ziemlich zugewachsen, aber eine Zeit lang wird es wohl noch gehen.
An der linken Wand der Almhütte (von der Alm selber ist kaum mehr etwas zu erkennen, die hat sich der Wald weitgehend zurückerobert) entlang und an der Rückseite durch einen engen Tunnel aus jungen Bäumen setzt sich der Steig fort zum Grat hinauf. Das Gipfelkreuz des Rauhenstein sieht man zwar schon von weitem ganz frei stehen, aber wie schon einige Hikr vor mir habe auch ich die richtige Abzweigung in die Latschen verpasst. Zwei Versuche habe ich zwar unternommen, aber aufgegeben, als es mir zu steil wurde - im Rückblick habe ich dann festgestellt, dass ich da sowieso schon einen Felsturm zu weit gegangen war.
Der genussreichste Teil des Weges ist natürlich der Grat zum Hohen Ziegspitz mit Aussicht sowohl übers Loisachtal zum Wetterstein als auch längs durchs Elmautal und auf die umgebenden Berge. Durch die zahlreichen Felstürme und -türmchen geht es hier mehr auf und ab, als man vermuten würde, ausgerechnet der höchste Punkt mit dem Gipfelkreuz ist dann aber gar nicht mehr felsig, sondern ein wunderschöner Grasbuckel, wo gerade mal ein einziges herumliegendes Steinbröckchen willkommene Sitzgelegenheit für die Gipfelrast bietet. Glücklicherweise war ich zu dem Zeitpunkt tatsächlich alleine oben,  so hat es auch nicht mehr gebraucht.
Wesentlich sanfter führt der Grat dann weiter zum Vorderen Ziegspitz. Auch dessen Gipfelkreuz habe ich allerdings wieder von weitem gesehen, dann verpasst und unterhalb umrundet. Es ist ja aber auch eigentlich gar kein richtiger Gipfel sondern nur das Gratende, bevor es zur Stepbergalm hin abfällt. Links haltend dann relativ steil und steinig in den Sattel vor dem Hirschbichel hinunter und auf dem Wanderweg durch den Wald zur Rotmoosalm. Dort direkt links biegt der bereits erwähnte befahrbare Weg ab und schließt den Kreis bei dem Baum mit "GW".
Im Abstieg habe ich dann noch den auf der Karte verzeichneten Weg hinunter ins Schwarzenbachtal ausprobiert, der nach Erreichen der Forststraße direkt gegenüber beginnt. Dass er nicht mehr markiert ist, hat aber sehr wohl seine Berechtigung. Über weite Strecken handelt es sich dabei selbst an einem so heißen Sommertag eher um einen Nebenfluss des Schwarzenbachs als um einen Weg, und am unteren Ende muss man auch noch unter einen Zaunband durchtauchen. Trotzdem: Ein kleines Stück Hatscher hat er mir noch erspart.

Nicht nur wegen der verpassten Gipfelkreuze eine Tour, die ich sicher noch mal wiederholen werde.

Tourengänger: Curi

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