Sasseneire, 3253m


Publiziert von bulbiferum Pro , 15. August 2012 um 22:06.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum: 1 August 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Aufstieg: 1000 m
Abstieg: 1000 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem PW zum PP bei der Moiry Staumauer

Gemäss vielen Berichten hier auf Hikr muss der Sasseneire ein super Aussichtsgipfel sein. Klar dass wir auch auf diesen Gipfel wollten, wo wir doch schon im Wallis in den Ferien weilten.
Kurz nach 7 Uhr parkieren wir bei der Moiry Staumauer. Der gebührenfreie Parkplatz war noch leer. Die Route zum ersten Etappenziel, dem Col de Torrent, ist bereits unten an der Staumauer signalisiert. Die Route über diesen Pass wird sehr viel begangen. Sie ist auch Teil der 5. Etappe von Zinal nach Arolla aus der Tour rund um das Matterhorn.
 
Als wir los marschieren sind wir noch allein. Wir geniessen die Stille und wandern hinauf zur Alpage de Torrent. Weiter hinten rechts im Tal an den Felsen des Diablon herrscht grosse Aufregung bei den Dohlen, die dort offenbar viele Nester haben. Die Ursache können wir nicht feststellen. Vielleicht haben die Jungvögel auch nur Hunger und stressen ihre Eltern. Kennen wir doch auch von früher ;-).
 
Wir erreichen den malerischen Lac des Autannes. An seinem SO Ufer steht ein einsames Zelt. An einem schöneren Ort kann man kaum biwakieren. Immer noch keine Leute. Nun folgt der Aufstieg hinauf zum Pass. Ein grosser Steinmann mit einem Kreuz markiert den Übergang. Schon von hier hat man eine grossartige Aussicht. Die Wegspuren hinauf zum Sasseneire sind gut zu erkennen. Zu Beginn ist es ein wenig mühsam. Oben auf dem Grat geht es dann naturgemäss besser. Abwechslungsreich geht es aufwärts bis wir den Gipfel erreichen. Wir bleiben nur kurz beim Gipfelkreuz und richten uns dann nebenan  gemütlich für eine lange Gipfelrast ein. Das Wetter ist viel zu schön, um schnell wieder hinunter zu steigen. Wir bewundern das Panorama und ziehen beim Bestimmen den Peakfinder zu Rate, wenn wir uns nicht sicher sind.
 
Fast 1 ½ Stunden später verlassen wir unseren Logenplatz widerwillig. Zurück beim Pass sind wir schnell. Hier ist inzwischen viel los. Unzählige Wanderer kommen von beiden Seiten her herauf. Kein Wunder bei dieser Szenerie. Die Matterhorn Rundtour Absolventen sind leicht an den schweren Rucksäcken zu erkennen.
 
Fotohalte wegen der vielen schönen Blumen unterbrechen unseren Abstieg des Öfteren. Aber wir haben ja Zeit. Der Parkplatz ist nicht wieder zu erkennen. Viel Betrieb herrscht nun hier. Das Postauto muss sich den Weg durch Menschen und Autos frei hupen. Bei diesem Rummel verzichten wir auf einen Besuch der Beiz. Bei unserer Ferienwohnung haben wir schliesslich eine aussichtsreiche Gartenterrasse mit Liegestühlen und Bier hat es dort auch im Kühlschrank.
 
Einen Besuch dieses Gipfels können wir empfehlen. Wer feinsandige steile Pfade im Geröll mag, wird hier keine Probleme haben.
 

Tourengänger: bulbiferum

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