Palézieux - Lac de Bret - Belmont s.L. - Pully


Publiziert von Baeremanni Pro , 29. Mai 2012 um 16:46.

Region: Welt » Schweiz » Waadt
Tour Datum:28 Mai 2012
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VD 
Zeitbedarf: 6:15
Aufstieg: 546 m
Abstieg: 790 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:SBB nach Palézieux-Gare
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Auto-, bzw Trolleybus nach Lausanne
Kartennummer:261T Lausanne, 262T Rochers de Naye bzw. eigener Ausdruck aus SwissMap Online

Nicht zum ersten Male starten Hansruedi und ich in Palézieux zum Wandern. Hier gab es sogar einen Café mit Gipfeli vor dem Start. (AK). Vom Bahnhof leicht steigend hinauf zur Bahnüberführung und dann in einem Bogen durch den Wald hinunter zur "Broye". Alles von den "Wanderwegen" gut markiert. Nordwärts durch das Dorf, dann erstmals über die Geleise der Broyetal-Linie der SBB, welche in einem grossen Bogen von P.-Gare nach P.-Village hinunter fährt. Am Waldrand ca. 500 m nordwestlich der Bahnstation macht der Weg einen 90°-Knick südwestwärts. Bei P.632 geht es ein letztes Mal über die Bahngeleise und nach einem weiteren Knick kurz  südwärts. Ein letztes Mal überschreiten wir die "Broye". Nach Les Tavernes kommen wir ins Tal des Baches "Le Grenet" Eine gute Stunde folgen wir diesem Bach stetig angenehm steigend durch das waldige Tal. Beim Weiler "La Pèsotte" geht es über  Kuppe und wir stehen am oberen Ende de Lac de Bret. Über "Pied de Boef" kommen wir an den Golfplatz du Lavaux. Noch einmal etwas durch Wald zum "unteren" Ende des Sees mit den Anlagen für Stauung und Hochwasserentlastung. Der See hat eine spezielle Aufgabe, ich erlaube mir daher dazu aus Wikipedia zu zitieren:

Der sich in Richtung Südsüdwest-Nordnordost erstreckende See ist rund 1.5 km lang und bis zu 400 m breit und besitzt eine Uferlänge von 4.1 km; die maximale Wassertiefe beträgt 13 m. Sein Einzugsgebiet ist lediglich 2 km² gross. Ursprünglich gehörte der Lac de Bret zum Einzugsbereich des Baches Forestay, der bei Rivaz in den Genfersee mündet. Unmittelbar nördlich des Seeufers befindet sich die europäische Hauptwasserscheide zwischen den Einzugsgebieten von Rhône und Rhein. Während längerer Kälteperioden friert der Lac de Bret im Winter vollständig zu.
Der natürliche Lac de Bret wurde leicht aufgestaut, ein Erdwall mit Damm befestigt das südliche Ufer des Sees. Er dient mehreren Orten des Lavaux und der Stadt Lausanne als Trinkwasserspeicher.


Wir  zwei haben damit auch ein Ziel des Tages erreicht und geniessen auf der sonnigen Terasse unseren Apéro.
Der Weiterweg geht nun erst mal durch schattigen Wald etwas hinauf bis zu P.692. Ab hier wird es böse, sehr steil und "schön" an der Sonne geht müssen wir bis La Corbessière 90 Höhenmeter bewältigen. Braucht einiges an Schnauf und Schweiss. Kurz von "Les Auges" erreichen wir mit 811 MüM den höchsten Punkt des Tages. Beim Wasserreservoir südlich Champartin hat es eine schöne Sitzbank am Schatten und wir verpflegen uns aus dem Rucksack. Aber leider fliesst der vorhandene Brunnen nicht, und es wäre so gut gewesen, hätte man die Teeflaschen auffüllen können.

Der nachmittägliche Teil der Strecke zeichnet sich vor allem durch viele Strecken mit Belag aus. Tendenziell absteigend geht es  Belmont entgegen. Eigentlich wollten wir hier den Autobus in Richtung Lausanne nehmen. Doch wir müssten 50 Minuten warten und die Beiz hat "geschlossene Gesellschaft".
So verlängern wir unsere Wanderung noch etwas. Wir wählen den vermeintlich direkten Abstieg Richtung Pully. (Habe erst beim Ausarbeiten dieses Berichtes den wohl schöneren Wanderweg gesehen). Zwei mal unter den Grossen Viadukten der Bahnlinien durch ergab auch noch etwas zum fotografieren und Befriedigung der ferrophilen Freuden.
Nun in Pully erreichten wir den auch das "Gummitram" (Trolleybus) hinein nach Lausanne und damit auch wieder die Bahn Richtung heimzu.

Ich könnte mir den ersten Teil der Wanderung als schöne Seniorenwanderung vorstellen. Würde für diesen Zweck vorschlagen, vom Lac de Bret nach Puidoux abzusteigen. Siehe Profil bei den Fotos und den "Blindarm" auf der Karte

Tourengänger: Baeremanni

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