Irrungen und Wirrungen


Publiziert von Mo6451 Pro , 26. Januar 2012 um 21:29.

Region: Welt » Schweiz » Luzern
Tour Datum:26 Januar 2012
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT2 - Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: Schrattenflue-Gruppe   CH-BE   CH-LU 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 660 m
Abstieg: 804 m
Strecke:Sörenberg - Husegg - Laubersmad - Arniberg - Chüblisbüelschwand - Kemmeribodenbad
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Schüpfheim, Postbus Sörenberg
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Postbus Kemmeribodenbad, cff logo Escholzmatt

Auf hikr war so oft in den letzten Tagen von laponias *Durch die Biosphäre ins Iglu-Himmelbett Schneeschuhtour von Sörenberg nach Kemmeribodenbad die Rede. Und weil es dazu so begeisterte Aussagen gab, entschlossen wir uns heute ebenfalls diese Tour zu gehen. Allerdings sollte es uns nicht vergönnt sein, den richtigen Weg zu finden, trotzdem hatten wir einen wunderschönen Tag mit vielen Höhepunkten durch unberührtes Gelände.

An der Station Sörenberg Rischli orientierten wir uns etwas zurück und nahmen die Straße hinauf nach Salwidili. Ungefähr auf der Hälfte der Strecke bogen wir dann ab auf den Sommerwanderweg. Der ging durch unberührtes Gelände, einige alte Spuren waren noch zu erahnen, aber der Schnee und der Wind der letzten Tag hatten die Spur verweht. Oben angekommen traten wir aus dem Wald auf freies Gelände. dort gab es einen gelben Wegweiser allerdings ohne jede Angabe. Da wir keinen anderen Wegweiser gesehen hatten folgten wir diesem und landeten alsbald unterhalb der Bergstation des Skiliftes. Von hier aus gab es wieder eine Markierung über einen präparierten Weg Richtung Laubersmad. Dieser verlor sich erst mal wieder und es war nur noch der Loipenweg ausgeschildert. Trotz allem folgten wir diesem weiter um bald erneut auf einen Schneeschuhtrail Richtung Laubersmad zu stoßen.

Eine Weile blieben wir auf dem Weg bis zum nächsten Gebäude, dort zweigte die Markierung rechts hinauf auf den Berg.  Der Weg war nicht gespurt, trotz allem folgten wir den kleinen Markierungen mit den blauen
Fähnchen. Oben angekommen gab es zwar noch ein Gebäude, aber leider keine Markierungen mehr, außer zwei Hinweise auf die Wildschutzzohne. Wir hielten uns daraufhin an den Wegweiser des Bergwanderweges hinauf Richtung Arniberg. Auf 1660 m Höhe angekommen, war erst einmal eine kleine Pause fällig. Trotz allem zeigte sich auch hier oben kein Weiterkommen, wir beschlossen also, den Weg wieder zurück zu gehen.

Auf dem Rückweg sahen wir dann vor uns eine größere Gruppe von Wanderern auf dem Weg hinunter zum Tal. Wir beschlossen, ihren Spuren zu folgen. Leider aber ging diese Gruppe genau durch die Wildschutzzone hinunter Richtung Geris Beizli in Chüblisbüelschwand. Währen die Gruppe weiterging beschlossen wir bei Geri eine Pause zu machen. Dort trafen wir auch den Wildhüter, der uns auf den Fehler aufmerksam gemacht hat. Oben auf dem Berg hat es offenbar hinter dem Gebäude eine Wegweisung gegeben, die aber leider überhaupt nicht zu sehen war. Dadurch, dass es in den letzten Tagen geschneit hatte, war es schon schwierig die kleinen blauen Fähnchen zu finden.

Nach einer guten Mittagspause, das Essen dort ist wirklich zu empfehlen, zogen wir weiter Richtung Kemmeribodenbad. Allerdings nicht über einen markierten Weg sondern direttissima hinunter Richtung Schöniseibach. Diesen galt es dann zu überqueren und auf der anderen Seite steil hinauf Richtung Straße. Diese Abkürzung war noch das Sahnehäubchen unserer heutigen Tour.

Der Weg nach Kemmeribodenbad war dann nicht mehr zu verfehlen, allerdings wurde die Straße durch die einsetzende Kälte spiegelglatt. Nachdem ich mich einmal hingesetzt habe, holte ich die Kahtoolas raus und es ging geradewegs zur Haltestelle. Just in time kam der Bus, der uns nach Escholzmatt brachte. Von da aus mit der S-Bahn zurück nach Luzern.

Eine etwas ausgefalle Tour mit hohem Spaßfaktor.

Tour mit Eduard.

Tourengänger: Mo6451


Galerie


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