Balfrin und Nadelhorn


Publiziert von tricky Pro , 31. Juli 2011 um 16:45.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:28 Juli 2011
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: WS
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 2 Tage
Strecke:Grenchen - Bordierhütte - Riedpass - Balfrin - Gross Bigerhorn - Bordiershütte / Bordierhütte - Windjoch - Nadelhorn - Mischabelhütte - Saas-Fee
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit der ÖV zurück
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Mit dem Auto beim Gratis Parkplatz Resti. Casa Rustico
Unterkunftmöglichkeiten:Bordierhütte 2886m Mischabelhütte 3335m

Das Ziel von unsere Hochtouren Woche war: Von der Bordierhütte zum Balfrin zum Akklimatisieren. danach über das Dirruhorn, Hobärghorn, Stecknadelhorn, Nadelhorn zur Mischabelhütte. Dann über die Lenzspitze zur Domhütte, und danach noch der Dom via Festigrat. Aber es kam anders.

Mittwoch
Marcel, Marina und ich trafen uns zur Abfahrt am Mittwoch Abend in Altstetten. Auf dem Furkapass übernächsten wir bei dichtem Nebel. Ich schlief im Zelt bei eher kühlen Temperaturen. Ich liebe es im Zelt zu schlafen. Könnte das jedes Wochenende machen :-)

Donnerstag
Am Donnertsag morgen nach dem ausgiebigen Zmorgen geht es vom Parkplatz Gränchen beim Restaurant Casa Rustico auf zur Bordierhütte auf 2886m. Die ersten 2h führt der Weg entlang einer Wasserleitung. Danach geht es etwas steiler hoch und über den Gletscher. Der aber gut ohne Seil möglich ist. Der Nebel wurde immer dichter. Auch der Nisselregen wurde stärker. Oben angekommen schlug es in leichtem Schneefall um. Wir kamen gerade rechtzeitig zum Abendessen.

Freitag
Am Freitag machten wir eine Akklimatisierungs Tour zum Balfrin via Gletscher und runter via Gross Bigerhorn. Trotz dem teils starkem Schneefall eine Lohnenswerte Tour. Der Weg vom Balfrin zum Bigerhorn war im Nebel nicht leicht zu finden.
Der Abstieg vom Gross Bigerhorn ist eine riesige Geröllhalde, aber der Weg ist dank vieler Steinmänner gut zu finden.

Samstag
Am Samstag wollten wir um 3Uhr los laufen um rechtzeitig an das Dirrujoch zu gelangen. Das gekannt ist für Steinschläge. Ein Bergführer der im gleichen Zimmer übernachtete wollte diese Tour ebenfalls machen. Am Morgen früh entschied er aber aufgrund vom Wetter diese Tour nicht zu machen. So entschieden wir uns ebenfalls dagegen. Wir liefen somit nach 7 Uhr los Richtung Nadelhorn. Unsere Spuren vom Vortag waren im Neuschnee kaum mehr zu sehen. Das Spuren über den langen Gletscher zum Fuss vom Windjoch war mühsam. Zweimal bin ich in eine kleine Gletscherspalte eingetreten. Seil, Pickel und Steigeisen sind erforderlich. Der Aufstieg auf den Windjochgrat war steil und anstrengend. Wir liessen das Gepäck beim Windjochgrat, und nahmen nur das notwendigste mit. Schön das es schon Spuren auf das Nadelhorn hatte. Der Aufstieg ging aufgrund er guten Spuren gut. Die letzten Höhenmeter auf den Gipfel müssen erkraxelt werden. Die Aussicht war wegen dem leichten Nebel etwas getrübt aber wir waren froh on the top zu sein. Ziemlich spät nach 15.00 Uhr gingen wir runter Richtung Mischabelhütte auf 3329m über den einfachen Hohbalmgletscher.
Bei der schönen und Moderne SAC Hütte angekommen erfuhren wir das die geplante Tour über die Lenzspitze seit 3 Wochen nicht mehr gemacht wurde aufgrund vom vielen Neuschnee. Auch andere Tourengänger rieten uns ab die Überquerung zur Domhütte zu machen. Nach langem hin und her, entschieden wir uns die Tour abzubrechen. Somit gingen wir nach einer unruhiger Nacht runter nach Saas-Fee.
Der Hütten ab/zustieg von der Mischabelhütte nach Saas Fee ist spektakulär und eine Bergtour für sich.

Aber der Dom ist sicher noch nicht vergessen. Wir kommen wieder.
Mehr Bilder unter: foto/nadelhorn

Tourengänger: tricky


Galerie


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