Val Maglia Höhenwanderung (Erster Tag; von Malvaglia zur Capanna Quardei)


Publiziert von Baeremanni Pro , 23. Juli 2011 um 19:03.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Bellinzonese
Tour Datum:21 Juli 2011
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Gruppo Cima di Gana Bianca   CH-TI   Gruppo Cima Rossa   Gruppo Rheinwaldhorn 
Aufstieg: 1310 m
Abstieg: 567 m
Strecke:Dagro - Alpe di Prou - Alpe di Sceru - Cap. Qarnei UTOE
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV bis Malvaglio-Filovia, dort Seilbahn (eben Filovia) bis Dagro
Unterkunftmöglichkeiten:Capanna di Quarnei des UTOE. Sehr schöne Hütte und tiptopes Hüttenpersonal

Letzte Woche waren wir ja in der Nordschweiz mit Wanderwetter nicht gerade verwöhnt. Also in den Ticino. Auf der wandersite.ch von Ursula Brem fand ich dann eine mich ansprechende 2-Tagestour im Blenionese.

Somit beizeiten auf die Eisenbahn. Von Olten bis Basel mit dem schon bald historischen Zug (in Sachen Wagenmaterial) über den Gotthard bis Biasca, dann noch ein Stück mit dem Bleniobus bis Malvaglia-Filovia. Mit der kleinen Seilbahn ist man schnell einmal auf rund 1400 MüM. Auf der Bergstation noch einen Kaffee zum Akklimatisieren.
Gleich zum Beginn geht es nun recht steil los. Fast in der Fallinie mit unzähligen Zicks und Zacks hinauf zur Alpe di Prou auf 2015 MüM. Dies bei strahlendem Sonnenschein und schon gegen Mittag. (Die Schweisstropfen fallen. Ein schöner Teil des Weges ist glücklicherweise im Wald. Auf der Alpe di Prou hat es schon Gäste, so dass ich mich in der Hütte mit einer Cola bedienen kann. (Der Schlüssel hängt sonst in einem kleinen Kästchen recht oben bei der Türe. Die Hüttenbetreuer haben offenbar immer noch Vertrauen).
Die gröbste Höhhendifferenz, mindestens im Aufstieg für heute ist nun schon geschafft, es geht  weiter, erst fast auf der Höhenkurve und später hinunter zur Alp "Pèrato di Cüm" auf  1894 MüM.
Der Weg ist meist unproblematisch, nur wenig schwierig, aber einfach doch T3. Das Rheinwaldhorn zieht natürlich die Blicke auf sich, die Spitze ist aber immer etwas in den Wolken
Nun fallen doch einige Tropfen. Bin aber zur bösesten Zeit im Walde und werde nicht allzu nass. Bis zur Alpe di Sceru steigt es wieder an. Noch immer regnet es etwas, am Himmel hat es aber schon wieder blaue Flecken. Nach einem Zvierihalt ist der Regen vorbei.
Nun wieder tüchtig bergauf, kurzzeitig etwas durch Blöcke und Schroffen hinauf bis ca. 2280 MüM. Am Gegenhang ist schon die Cappana di Quarnei, mein Tagesziel zu sehen. Aber noch geht es rund 1 1/2 h bis dorthin.
Nun wieder bergab, vorbei am Laghetto die Corti bis zur Alpe di Quarnei. Es blüht am Wegrand ganz fantastisch, selbst Edelweis hat es zuhauf. Leider gab es keine Bilder, da ich den Fotoapparat wegen wieder einsetzendem Regen im Rucksack verstaut habe.
Doch auf der Alpe treffe ich einen Kollegen mit langen Ohren und einem Muli. Noch einmal Tenuwechsel, es regnet ja nicht mehr. So nun auch Fotos, Noch eine Viertelstunde und ich bin auf der Capanna di Quarnei des UTOE, wo ich eine feine Unterkunft erhalte.
Fortsetzung in sparatem Bericht

Tourengänger: Baeremanni

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