Lugano Trekking


Publiziert von phono , 9. April 2007 um 13:41.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Sottoceneri
Tour Datum: 6 April 2007
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo San Jorio-Monte Bar   I   Gruppo San Lucio-Monte Boglia 
Zeitbedarf: 3 Tage
Strecke:Bre - Cap. Pairolo - Cap. Monte Bar - Tesserete
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV cff logo Bre, Paese
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV cff logo Tesserete

Gemütliche Drei-Tages Tour über Ostern oberhalb von Lugano. Die Tour wird unter dem Namen Lugano Trekking vermarktet und ist im verlinkten Dokument gut beschrieben. Insgesamt ziemlich abwechslungsreiches Gelände - von steil bis flach, schlammig, grasig, steinig, verwurzelt, felsig, matschig, bewaldet, verschneit - für alle Geschmäcker ist etwas dabei ;) Leider war die Fernsicht die ganzen drei Tage wegen Dunst stark eingeschränkt. Dafür waren wir relativ alleine unterwegs. Insgesamt eine wunderschöne Tour wenn weiter oben noch/bereits zuviel Schnee liegt.


Tag 1: Von Bre auf den Monte Boglia, feuchter Abstieg zur Alpe Bolla und durch schönes Gelände hoch zu den Denti della Vecchia, welche komplett leer waren was Kletterer anbelangt. Schöner Pfad zur Capanna Pairolo und dem wohlverdienten Bier.

Tag2: Gegen 0830 machen wir uns auf Richtung Capanna San Lucio. Der Weg in der Nordflanke weist noch einges an Schnee auf - die Biker müssen auch marschieren. Die Cima di Fojorina lassen wir dann wegen dem Schnee und dem noch langen Weg vor uns aus. Jemand muss den Fussspuren nach dennoch oben gewesen sein. Nach dem Bocchetta di San Bernardo gehts wieder über trockene Wiesen weiter. Die Invasion der Krokusse hat begonnen.
Auf der Capanna San Lucio genehmigen wir uns einen Kaffee und staunen ob der Unsitte, dort oben nicht nur mit Qauds rumzurutzen sondern diese auch noch mit Chemie auf Hochglanz zu polieren. Der Abwasserschaum geht natürlich direkt in den Boden... Die spinnen, die Italiener.
Weiter gehts dann  angenehm zum Gipfelkreuz des Prato della Basciota wo die Mittagspause ansteht. Jetzt gehts flach zum Gazzirola durch schweren, nassen Schnee. Der Abstieg Richtung Alpe Petrarossa ist dementsprechend rutschig. Dafür bewundern wir die Segelflieger welche die Thermik da oben ausnützen.
Auf dem Grat gehts dann zügig weiter auf den Monte Bar wo der Wind sein Unwesen treibt. In wenigen Minuten sind wir dann bei der Capanna Monte Bar und geniessen die feine Polenta. *sljam*

Tag3: Es ist immer noch dunstig, aber zumindest sehen wir erstmals die Tamaro-Lema Kette und können auch Lugano ausmachen. Zu Beginn gleich wieder auf den Monte Bar aufgestiegen, dann langsam aber sicher Abstieg über die Caval Drossa und Motto della Croce Richtung Tesserete. Man könnte noch eine Runde über den Monte Bigorio einlegen - der direkte Weg durch den Birkenwald nach Roveredo ist nicht minder schön.

Mit bb, sijus, vepi, nike und raffi.

Tourengänger: phono

Galerie


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