Rimpfischhorn 4199m


Publiziert von roger_h Pro , 12. September 2010 um 22:01.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum: 1 September 2010
Hochtouren Schwierigkeit: WS+
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 10:30
Aufstieg: 1600 m
Abstieg: 1600 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bergbahn Zermatt - Sunnegga - Blauherd - Rothorn, aussteigen auf Blauherd
Unterkunftmöglichkeiten:Berggasthaus Flue, Zimmer oder Matratzenlager
Kartennummer:Zermatt 1348

Wunderschöne Tour bei Traumbedingungen

Das Rimpfischhorn hatte es mir schon länger angetan und so machten wir uns am Dienstag 31. Juli von Zermatt aus mit der Bahn nach Sunnegga und später nach Blauherd. Von da aus erreicht man das Berggasthaus Flue in etwa einer halben Stunde. Unterwegs kommt man am Stellisee vorbei, welcher schöne Aussicht auf das Matterhorn bietet und dementsprechend von Touristen aus aller Welt belagert wird. Das Berggasthaus Flue ist eine wunderbare Unterkunft mit einem ganz eigenem Charme, super Essen und tollem Team.

Früh, um 02:30 starteten wir beim Berggasthaus, der frühe Aufbruch sollte sich als gute Entscheidung herausstellen, so waren wir praktisch alleine in den Schlüsselpassagen und hatten auch den Gipfel bei Traumbedingungen für uns alleine.

Von der Flue führt der Weg zum Rimpfischhorn über Breitboden Richtung Pfulwe. Die Pfulwe kann man umgehen oder überschreiten, wir haben uns für die zweite Variante entschieden. Von der Pfulwe steigt man mithilfe von Fixseilen in das Längfluejoch ab, dort betraten wir bald den Längfluegletscher. Eine erste Felsformation erstiegen wir unschwierig von links nach rechts und weiter über den Gletscher erreichten wir die grösseren Felsen unterhalb des Punktes 4001. Punkt  4001 erstiegen wir mehr oder weniger entlang der ausgeprägtesten Rippe oder ein wenig links oder rechts davon (meistens I, einzeln II). Von Punkt 4001 geht es an den Schlussaufstieg, der an vielen Orten beschrieben ist. Man folgt einem Schneecouloir, bis man es auf der linken Seite über deutlich ausgeprägte Stufe nach links verlassen kann. Von da an geht es bis auf eine etwas ausgesetzte Platte (II - III) unschwierig und mit Sicherungsstangen oder Schlingen ausgestatteten Fels auf den Vorgipfel und von da über eine meistens gut ausgeprägte Spur auf den Hauptgipfel. Der Abstieg erfolgte auf der Aufstiegsroute.

Die Tour aufs Rimpfischhorn ist inklusive Rückweg relativ lang. Die Klettereien sind nirgends übermässig schwierig und gut abzusichern, jedoch teilweise ziemlich ausgesetzt, mit beeindruckenden Tieffblicken. Bei viel Betrieb in den Schlüsselstellen kann die Schwierigkeit der Tour sicherlich erhöht sein.

Tourengänger: roger_h

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