Gelbhorn 3035 m Schwarzhorn 3032 m Muttolta 2801 m


Published by StefanP , 30 July 2010, 21h47.

Region: World » Switzerland » Grisons » Hinterrhein
Date of the hike:28 July 2010
Hiking grading: T3+ - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GR 
Time: 9:30
Access to start point:Zillis Dumagns Tguma
Accommodation:SAC Cufercalhütte
Maps:1235 Andeer

Wir starteten am 28. Juli 2010 um 6.30 Uhr auf dem Tgumaparkplatz. An der Alp Curtginatsch vor bei über den Bach, dann auf Weiden rechts, unterhalb an Punkt 2544 m vorbei, zuletzt steil über eine Wiese in den grossen Schutthaufen. Links den grossen Trümmern ausweichend über Punkt 2790 m ausholend bis zum Schneefeld rechts vom schwarzen Felsband in der Mitte des Berges. Vom Schneefeld hoch bis über die 2. Felsstufe, dann nach rechts um die letzte Felsstufe ausweichen. Zuletzt leicht über den Trümmer bedeckten Rücken bis zum Gipfel auf 3035 m. Seit Sommer 2008 hat es auch ein Gipfelbuch!

Der Weg zum Schwarzhorn wählten wir wieder zurück bis oberhalb die 2. Felsstufe, dann nach links ansteigend, etwas mühsam zum tiefsten Punkt des Grates zwischen Gelb- und Schwarzhorn, vom tiefsten Punkt über den Grat, teilweise auf die schamser Seite ausweichend bis zum Gipfel auf 3032 m. Unser neues Gipfelbüchlein deponierten wir somit auf dem Schwarzhorn. Das Schwarzhorn ist der lohnendere Gipfel, da der Blick ins hintere Safiental frei ist, sowie auch die Steinbockkolonien besser gesichtet werden können. Sogar der Gletschersee hinter dem Bodenhorn ist von dort aus sichtbar.

Der Abstieg erfolgt mehr oder weniger dem Felsband nach über die wirklich schwarzen Geröllhalden bis zum Schlupf (3 Höhenlinien über 2700 m) der von Alpinhero sehr gut beschrieben ist. Von oben ist der Zugang nicht so einfach zu finden, darum markierten wir die Stelle mit einem Steinmann. Ebenso am Ende des Schlupfes erstellten wir auch einen kleinen Steinmann für diejenigen die von unten kommen.

Über Punkt 2738 m stiegen wir in der Nordflanke auf den Muttolta 2801 m, der Weg ist jedoch einfacher zuerst auf der Höhenlinie 2700 m bis oberhalb die Farcletta digl Lai Grand und dann von Süden her auf den Gipfel.

Wir stiegen auf die Farcletta digl Lai Grand ab 2659 m und staunten ab der Zeitangabe des Wegweiser’s nicht schlecht, als wir unser eigentliches Schlussziel, die SAC Cufercalhütte mit 3 ½ Stunden beschrieben lasen. Wir wussten aus früheren Touren, dass der Wanderweg über den Lai Grand 2386 m bis in die Tiefe des Lai Pintg 2312 führt um anschliessend wieder auf unwegsam bezeichnetem Weg auf die Farcletta digl Lai Pintg 2590 m hoch führt. Diese unnötigen Höhenmeter ab- und wieder aufsteigen erschien uns unsinnig, darum entschieden wir uns für den direkten, weglosen Chrampf durch die Geröllhalden unter den Pizzas d’Anarosa’s hindurch. Wir hatten glücklicherweise noch einige Schneefeldresten auf denen wir bequem vorwärts kamen. Ansonsten könnte einem diese endlose Geröllhalde zum Teil auch sehr steil den Verleider anhängen. Wir verloren zwar wenig Höhe, aber die Geröllhänge sind wirklich nur für "steingeile" Wanderer. Nach 1 ½ Stunden Chrampf erreichten wir die Farcletta digl Lai Pingt, von der es dann noch eine knappe halbe Stunde zur Hütte auf einem guten Wanderweg dauerte. Die Cufercalhütte erreichten wir um ca. 16 Uhr.

Leider schlug das Wetter im Laufe des Nachmittages um und unsere für den 29. Juli 2010 geplanten Ziele wie der Lai da Calandari, der Piz Calandari und der Piz Vizan mussten wir auf später verschieben. Die flotte Hüttenwartin der Cufercalhütte Maria Pasquale und die gute Stimmung in der Hütte bescherte uns einen lässigen Hüttentag. Da auch am 30. Juli 2010 noch immer neblig, kalte, verschneite Verhältnisse herrschten, marschierten wir direkt nach Promischur, wo unser Auto wartete. Corinne fuhr Marc und mich am 28. Juli 2010 auf Tguma und anschliessend lief sie von Promischur aus mit Jan und Aaron direkt zur Cufercalhütte.


Hike partners: StefanP


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