Achselköpfe (1709) - Überschreitung


Published by Max Pro , 18 June 2010, 21h34.

Region: World » Germany » Alpen » Bayrische Voralpen
Date of the hike:11 June 2010
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Time: 5:30
Height gain: 1100 m 3608 ft.
Access to start point:Bad Tölz Richtung Lenggries, in Lengries an der Brauneck Seilbahn parken.
Maps:BLVA UK L18

Viele Bergfreunde fahren auf's Brauneck, um die Achselköpfe zu überschreiten und dann über die Probstalm abzusteigen. Da wir nicht gerne bergab gehen (die Knie...), steigen wir auf, um hernach mit der Bahn runter zu fahren. Eines gleich vorweg: Es handelt sich hier um ein viel begangenes Gelände. Wer absolute Einsamkeit und Ruhe sucht, ist hier definitv falsch.
Los geht's ca. 200m nördlich der Seilbahn Richtung Längental-Alm (Wegweiser), am Skilift vorbei in den Wald. Bis wir zur idyllischen Längentalalm gelangen, haben wir nun anderthalb Stunden lang die Möglichkeit, sämtliche Varianten von Forstwegen auszuprobieren. Kurz vor der Lichtung zur Alm wird das Gelände zwar spannender, aber die Freude ist nur kurz. Bis zur Edelweiss-Hütte des Skiclubs zieht sich der Hatsch noch, dann geht's endlich los. Wurde ja auch Zeit.
An einem Bach unterhalb der Probstenwand wandern wir zur Probst-Alm empor und steigen von dort  ziemlich genau Richtung Süden auf die Nordwände der Achselköpfe zu. Da der eigentliche Weg Richtung Südwest wegen Erosion nicht begangen wird, weichen wir zuerst nach links aus, treffen auf den Hauptwanderweg E4, um diesem dann wieder nach rechts zum Rotöhrlsattel zu folgen. Hier folgen wir dem Schild Achselköpfe nach links. Jetzt beginnt der eigentliche Spass erst (und der Verkehr). Im munterem Auf und Ab überschreiten wir die 4 Gipfelchen mit schönem Blick auf's Karwendel und die Bayrischen Voralpen. Teilweise mit Drahtseilen versichert will dieser Steig auch mit Händen gegriffen werden. Nach einer knappen Stunde kommen wir zum Sattel am Latschenkopf und der Betrieb wird immer grösser, obwohl wir während der Woche unterwegs sind. Da wir diesen Gipfel bereits kennen, nehmen wir den Weg direkt zum Brauneck und klettern vorher noch auf den "Steinbock". Dann dürfen wir mit der Bahn in's Tal fahren und endlich in's Wirtshaus.
Fazit: Einmal im Leben reicht diese Tour.

Hike partners: Max

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