Ferdenrothorn (3180 m)


Publiziert von Shepherd , 12. Juli 2009 um 21:44.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:25 Oktober 2008
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: L
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 8:30
Aufstieg: 1342 m
Abstieg: 1931 m
Strecke:22 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Kippel, dann mit der Luftseilbahn auf Lauchernalp.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:wie oben.
Unterkunftmöglichkeiten:Lauchernalp, Kummenalp. Diverse Hotels und Gasthöfe.

Als ich so gemütlich auf dem Hockenhorn hockte (oder auf dem Weg dorthin war) - siehe separater Hikr-Tourenbericht - schweifte mein Blick herum und blieb dann mit Wohlgefallen am Rinderhorn sowie Ferdenrothorn hängen, was dann den Entschluss reifen liess, auch diese beiden Hörner an den Hörnern zu packen (glücklicherweise ist mein Blick - im Gegensatz zu dem von Ringier - sehr bescheiden und verguckt sich - dank gütiger Mithilfe einiger meiner Hirnzellen - nicht in Berge, die auf vier Pfoten nicht machbar wären).

Im Fall von Ferdenrothorn, von dem ich hier berichte, handelte es sich dann in der Tat um eine äusserst lohnende Besteigung inmitten einer faszinierender Berglandschaft, die mit tollen Ausblicken zu glänzen vermag.Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass Auf- und Abstieg über weite Strecken identisch sind; wenn immer irgendwie möglich bevorzuge ich Rundwanderungen oder Ueberschreitungen.


Route:

Mit der Luftseilbahn von Kippel auf Lauchernalp 1969 m, Kummenalp, Ferdenpass 2824 m, Südwestgrat via Punkt 3055 zum Gipfel (3180 m). Beim Rückweg von Kummenalp via Schällbätt, Hupphann und Kippel 1380 m zur Talstation Wiler 1400 m

Vom Vorgipfel zum Gipfel wartet eine kurze Gratwanderung mit Klettereinlagen. Ich habe daher vorher ein Hundebiwak eingerichtet und bin dann allein losmarschiert. Der letzte Fels vor dem Gipfel wurde von meinem Vorgänger (alte Spuren im Schnee) überklettert. Ich jedoch habe dieses Hindernis auf der Westseite umgangen, bei einem Sims am Schluss ist etwas Vorsicht geboten, da es dort gleich so um die zehn Kilometer (mindestens!) senkrecht runter geht (habe zwecks exakter Höhenbestimmung einen Stein fallen lassen, dessen Aufprallgeräusch am Grund aber bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht gehört)!
Auch die Luftseilbahn zur Lauchernalp glänzt mit einem Schnarchtütenfahrplan erster Güte! Betriebszeiten sind von 08.25 bis 17.25 Uhr (Stand Herbst 2008). Wer diese Tour mit viel Tempo und wenig Pausen und Genuss abspult, erwischt jedoch problemlos die letzte Gondel.

Wer sich allerdings sein Tempo nicht von einem offenbar eher unbegnadeten Fahrplankomponisten vorschreiben lassen will, nimmt sich für diese Bergtour genügend Zeit und Musse (= Gernuss!) und steigt von der Kummenalp - wenn die letzte Bergbahn die Lauchernalp längst verlassen hat - über schöne Bergwege nach Wiler oder Kippel ab.



100 weitere Bergtouren mit über 4'000 Fotos siehe auch
www.flickr.com/photos/von-marazzi

Thread über meine Berghunde unter
www.flickr.com/photos/von-marazzi/3086484807/in/set-72157610685320928/

 

Tourengänger: Shepherd

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