Mondscheinspitze (2106m) und Plumsjoch (1920m)


Publiziert von Tef Pro , 8. Juli 2009 um 20:37.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Karwendel
Tour Datum: 1 Juli 2009
Wandern Schwierigkeit: T4- - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: A   Vorkarwendel 
Aufstieg: 1150 m
Abstieg: 1150 m
Strecke:Gernalm (1172m) - Plumsjochsattel(1630m) - Plumsjoch (1920m) - Mondscheinsenke (1800m) - Mondscheinspitze (2106m) - Schleimsattel (1555m) - Gerntal (1090m) - Gernalm (1172m)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Pertisau Richtung "Karwendeltäler" Nach der Mautstation (happige 4.50EUR !) bei der Verzweigung rechts bis zum Ende der Fahrstraße zur Gernalm
Kartennummer:Kompass Nr. 26

Heute stand die Überschreitung der Mondscheinspitze auf dem Program. Bis auf den Auf- bzw Abstieg eine sehr spannende Tour mit tollen Ausblicken. Sehr gut gefällt uns, daß es überhaupt keine Sicherungen gibt.
Der Grat ist auf beiden seiten etwa gleich schwer, deswegen kann man die Tour in beide Richtungen gehen.
Ein etwas unsicherer Faktor war heute das Wetter und wir kamen auch in einen Gewitterschauer und wurden patschnaß. Zum Glück hatten wir die Kletterstellen schon hinter uns, denn der Fels wird bei Nässe sehr rutschig.
Wir starteten bei der schön gelegenen Gernalm (1172m). Ein breiter Forstweg bringt uns in Serpentinen hinauf zum Plumsjochsattel (1630m). Schön sind dabei die Blicke ins Gerntal und hinüber zu den Felswänden der Bettelkarspitze.
Oben am Sattel öffnet sich dann ein herrlicher Blick nach Westen: links der Ahornboden und dahinter die Karwendelfelswände, in der ferne die Zugspitze, Richtung Nordwesten die Voralpen.
Wir biegen hier nach rechts ab und folgen einem Pfad durch Latschen und Wiesen sanft ansteigend zu unserem ersten Gipfel, dem Plumsjoch (1920m).
Nach kurzer Rast geht es steil nach unten in den Monscheinsattel (1800m). Steil geht es nun über Schrofengelände nach oben, später kommen wir mehr und mehr in die Felsen. Verlaufen kann man sich nicht, da alle 2 Meter eine Markierung aufgemalt ist. Schön abwechslungsreich geht es durch Rinnen ( I) und über den Grat nach oben zum Gipfel mit schönem Rundumblick. Man sieht auch ein Zipfelchen vom Achensee.
Heute ist die Aussicht etwas eingeschränkt, da es in der Atmosphäre bereits krätig brodelt. So halten wir unsere Pause auch recht kurz und steigen bald über den Ostgrat ab. Auch dieser Teil ist wunderschön. Nach Norden bricht der Berg senkrecht ab, deswegen führt der Pfad öfters in der steilen Südflanke. Schlüsselstelle hier ist leichte Felskletterei (I) hinab in einen Bachgraben, bei Nässe sicher etwas heikel. Gerade als wir den Bachgraben durchqueren, kracht der erste Donner. Dahinter geht es nochmal hoch, dann queren wir im Laufschritt im beginnenden Regen den breiter werdenden Rücken.
Als wir am Schleimsattel ankommen, sind wir bereits patschnaß. Hier stoßen wir auf eine breite Forststraße, die uns in weiten Kehren hinab ins Gerntal bringt. Unten müssen wir noch ein Stückchen nach links, ehe wir parallel zum Gernbach zurück zum Ausgangspunkt gehen. Dabei sieht man im Norden nochmal den Berg mit unserer Überschreitung

Tourengänger: Tef

Galerie


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