Chli Windgällen 2986m.ü.M.


Publiziert von budget5 , 10. Oktober 2018 um 12:42.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:29 September 2018
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 1600 m
Abstieg: 1600 m
Strecke:Bergstation Golzern - Oberchäseren - P.2581 - Chli Windgällen - Golzern Bergstation
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Zug bis Erstfeld, Bus bis Amsteg, von dort mit dem Bus bis Golzern Talstation und mit der Seilbahn zum Ausgangspunkt.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Analog Ausgangspunkt
Unterkunftmöglichkeiten:Windgällenhütte SAC

Windgällen zum Dritten in diesem Sommer. Die Kleine ist in Wahrheit ganz Gross was die Aussicht betrifft. 

Die ÖV-Anreise nach Golzern gestaltet sich einigermassen mühsam was das Umsteigen betrifft, dafür muss man kaum mit Wartezeiten rechnen. Ich war heute seit langem wieder einmal alleine unterwegs, was ich in den Bergen manchmal durchaus schätze. Oft kommt man solo unglaublich schnell vorwärts und befindet sich in einem regelrechten Flow. Heute war das nicht so. Start bei der Bergstation Golzern kurz nach 8.00 Uhr. Sogleich machte ich mich an den steilen Aufstieg bis Oberchäseren (T2) und musste nach zwanzig Minuten bereits pausieren da meine Kopfschmerzen zu stark wurden. Zu allem Elend wurde mir auch noch schlecht, die Chli Windgällen rückte zu diesem Zeitpunkt in weite Ferne. Ich entschloss mich dann doch langsam weiter zu gehen, zumindest bis Oberchäseren, und tatsächlich fühlte ich mich bald besser. Es hatte sich gelohnt.

Während sich unten hartnäckig der Nebel hielt, herrschte in den Urner Bergen heute fantastisches Herbstwetter. Der weitere Aufstieg führt unterhalb des Schwarz Stöcklis vorbei bis zu einer markierten Abzweigung Richtung Chli Windgällen. Anschliessend quert man Karrenfelder und viel Geröll. Bei schlechter Sicht bestimmt kein leichtes Unterfangen, heute aber problemlos. Auch den Schlussaufstieg auf die Wingällen konnte ich in vollen Zügen geniessen. Nach 3.5h hatte ich den Gipfel erreicht. Der bissige Wind liess mich aber bald wieder den Abstieg antreten, die Mittagsrast fiel kurz aus. Die ganze Route ist mehr oder weniger trocken und das wird wohl auch am kommenden Wochenende so bleiben. Mein Timing ging perfekt auf und ich erwischte die Bahn um 14.30 Uhr. Die 1600m Abstieg hatten es allerdings in sich, wie ich am anderen Tag bemerkte. Muskelkater wie ich ihn schon lange nicht mehr hatte... Jetzt fehlt nur noch die Gross Windgällen, ein Traumziel. Aber das ist ein anderes Kaliber.

Tourengänger: budget5


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