Sex de Marinda - 2906 m.


Published by passiun_ch , 1 November 2018, 07h38.

Region: World » Switzerland » Valais » Mittelwallis
Date of the hike:22 August 2017
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Mountain-bike grading: PD - Moderate
Waypoints:
Geo-Tags: CH-VS 
Time: 3:30
Height gain: 731 m 2398 ft.
Height loss: 731 m 2398 ft.
Route:Barrage Lac de Moiry - Alpage de Torrent - Basset de Lona - Sex de Marinda und retour --- 14 km. (MTB-Strecke)
Access to start point:Sierre - Vissoie - Grimentz - Moiry
Access to end point:Moiry - Grimentz - Vissoie - Sierre
Accommodation:in Grimentz

Ein Gipfel sollte es diesen Sommer eigentlich schon sein, auch wenn meine Möglichkeiten immer noch beschränkt sind. Nach dem Studium von Karte und Berichten entschied ich mich für einen Gipfel oberhalb von Grimentz im Rahmen einer Bike-Hike-Tour.
Nach einer längeren Fahrt mit dem Auto aus dem Mattertal, erreichte ich durch das
Val d´Annivers den Lac de Moiry. Als Ausgangspunkt wählte ich gleich an der Staumauer die Barrage du Lac de Moiry, dort gibt es Parkmöglichkeiten und eine Postauto Haltestelle.

Der Gipfel ist vom Stausee schon gut zu erkennen und so machte ich mich zunächst beinschonend mit dem E-MTB auf den Weg. Nach dem Überqueren der Staumauer geht’s auf einem Fahrweg hinauf zur Alpage de Torrent. Schon auf diesen ersten 200 Höhenmeter zur Alp hinauf kann man die Landschaft des hinteren Val de Moiry genießen, auch der Stausee beeindruckt mit intensiven und je nach Lichteinfall unterschiedlichen Farben. Von der Alp folgt man den Fahrweg der rechts entlang, unterhalb der Motta Blantse weiterführt. Am Anfang noch bis Pkt. 2522 weiter steigend, dann relativ flach und aussichtsreich bis oberhalb von Les Giettes. Hier, etwas unterhalb von Le Gros Ché, beginnen dann die zahlreichen Kehren hinauf zur Basset de Lona. Über diese angenehm zu fahrenden Kehren erreicht man den Passübergang recht zügig.
Das Bike kann in einem aus Holz gebauten Ständer abgestellt werden, bevor hinauf zum Gipfel geht. Schon hier oben auf der Basset de Lona hat man eine wunderbare Aussicht. Auf der einen Seite dominiert das Weisshorn und auf der anderen die weite Landschaft der Lona-Hochebene mit dem Becs de Bossons. Der Weg zum Gipfel für zunächst den Grashang hinauf zu einem hellen Felsen, an dem man rechts hinauf geht und auf dem Kamm gelangt. Über diesen geht es mit lockeren rutschigen Untergrund weiter zum Gipfel. Der Kamm bricht nach Norden steil und luftig nach Grimentz ab, während der Südhang aus einer weniger steilen Grasflanke besteht. Es gibt auch Tourenberichte in denen vom Gipfel weglos dieser Grashang im Abstieg gewählt wurde. Ich jedoch war heil froh, das ich mit dem lädierten Schienbein dieses Jahr auch einen Gipfel erreicht habe.
Das wunderbare Panorama lädt geradezu ein, hier oben eine längere Zeit zu verbleiben. Der Blick nach Süden zu den Walliser Viertausender wie Weisshorn, Obergabelhorn und Dent Blanche ist ebenso wunderschön, wie auch der Blick nach Norden mit der Kette der Berner Alpen bis zum Finsteraarhorn, oder der Blick gen Westen mit der Dents du Midi.
rgendwann naht dann der Abstieg und der wurde zu einem Problem. Im oberen Teil durch das rutschige lose Geröll fühlte ich mich so verunsichert, das ich z. T. nur in Tippel-Schritten vorwärts kam, trotz Trekkingstöcken. Gut Ding braucht Weile.
Auch die kleine Felsstufe bereitete mir Probleme, aufgrund der großen Tritte benutzte ich meinen Allerwertesten um sicher abwärts zu gelangen. Der letzte Abschnitt hinunter zum Pass ging dann recht problemlos vonstatten. Auf der Passhöhe konnte ich dann ein paar sorgenvolle Blicke beruhigen, die mich im Abstieg überholt bzw. beobachtet hatten. Für den Gipfel, ab der Basset de Lona, benötigt man normal gut 20 min., ich war in knapp 30 min. oben. Der Abstieg jedoch hat dann sage und schreibe ganze 45 min. (!!!) in Anspruch genommen
Ich spürte einen gewissen Schmerz im Bein und so genoss ich diesen traumhaften Tag noch ein wenig auf der Basset de Lona, bevor es mit dem MTB wieder zurück zum Moiry-Stausee ging.

Wieder einmal ein Traumtag in der Region am Lac de Moiry, wie schon am Sasseneire vor ein paar Jahren und irgendwie war ich auch Stolz mit dem Bein in diesem Jahr auf einem Gipfel gestanden zu haben.

Der MTB-Abschnitt ist recht leicht zu fahren, jedoch fordern die im oberen Teil vielen losen und größeren Steinen, in der Abfahrt ein erhöhte Aufmerksamkeit, deshalb die Einstufung in WS und nicht in L.

Hike partners: passiun_ch


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