Von der Bergstation der Marienbergbahn über die Biberwierer Scharte auf beide Marienbergspitzen


Publiziert von Abenteurer&Bergrebell Ötzi II Pro , 16. Juni 2017 um 10:45.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Wetterstein-Gebirge und Mieminger Kette
Tour Datum:15 Juni 2017
Wandern Schwierigkeit: T6 - schwieriges Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 10:30
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit Zug von Garmisch nach Ehrwald, mit Fahrrad weiter nach Biberwier Talstation der Marienbergbahn, mit Bahn zur Bergstation
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Mit Fahrrad von der Talstation der Marienbergbahn nach Garmisch
Unterkunftmöglichkeiten:Coburger Hütte

Am 15.06.17 nahm ich in Garmisch den Zug um 08.04 Uhr nach Ehrwald. Dort radelte ich nach Biberwier zur Talstation der Marienbergbahn. Ich fuhr hinauf. Ich wanderte von dort Richtung Biberwierer Scharte. ca. 100hm verliert man bis zur Abzweigung des Steiges zur Scharte. In kaum mehr als 50min. stieg ich von dort  zu ihr auf.

Dort wanderte ich weiter aufwärts auf Wegspuren, die sich dann verlieren,  ins Schwärzkar. Weiter oben im Geröll findet man wieder eine Spur, die unter den Wamperter Schrofen führt. Ich verließ sie nach links u. musste über rutschiges Geröll sehr mühsam zur Rinne querend aufsteigen, die auf die Westliche Marienbergscharte leitet. Sie war schneebedeckt. Gottseidank hatte ich einen Pickel dabei, denn der Firn war hart. Ich hatte vorher einen Bergsteiger getroffen, der dort eine Spur gelegt hatte. Ein Stück kletterte ich auch den den Felsen am rechten Rand aufwärts. Das letzte Stück dann wieder im Firn.

Der weitere Aufstieg zur Östlichen Marienbergspitze mit Gipfelkreuz war einfach. Erst im Geröll, zuletzt über leichte Felsen (I). Ich trug mich ins Gipfelbuch ein.

Ich stieg nach der Gipfelrast wieder ab zur Scharte u. dann unterhalb des Grates der Westlichen Marienbergspitze im Geröll bis unter den Gipfelaufbau. Der höchste Punkt ist ein ca. 3m hoher Gratturm, beidseitig zig Meter fast senkrecht aballend. Am Fuß des Turmes war mir nicht sehr wohl, aber es waren gute Griffe u. Tritte vorhanden (II). Ich kletterte hinauf, setzte mich oben kurz hin (mich aufzurichten hätte ich nicht gewagt!) u. kletterte sogleich wieder ab. Ich war froh, dann wieder im einfachen u. weniger gefährlichen Gelände zu sein.

Ich kehrte zur Scharte zurück u. stieg nach SW das Geröllfeld ab in eine Rinne. Leider ist im Führer nur der Aufsteig vom Marienbergjoch her beschrieben, aber nicht der Abstieg dahin. Ich weiß nicht , ob ich die richtige Route nahm. Jedenfalls kam in der Rinne eine Steilstufe, die ich aber abklettern konnte (II). Weiter unten konnte ich aber eine Stufe sehen, die ich wohl nicht hinunterkommen konnte. Also begab ich mich auf einem Gamswechsel nach rechts in die Steilflanke. Wohl war mir nicht, denn das Gelände über der Rinne fällt sehr steil ab, aber ich konnte mich an Felsen gut festhalten. Ich erreichte eine andere Rinne, die ich gut absteigen konnte. Sie führt hinunter in die Rinne, die ich verlassen hatte. Über ein Grasband konnte ich wieder in diese zurückkehren. Ich betrat darin ein Schneefeld, nachdem ich den Pickel ausgepackt hatte. Nach unten wurde es sehr steil. An seinem unteren Ende ging es im Geröll u. über leichte Felsen weiter. Unterhalb musste ich noch einmal ein Firnfeld begehen, bevor es im Geröll aus der Rinne hinausging. Ich stieg das Geröllfeld bis zum Gras ab, dann musste ich eine Route durch das folgende Latschenfeld finden. Bald hatte ich das Marienbergjoch erreicht. Ich stieg meist die Piste, sonst auf einem Steig ab zur Talstation.

Dort schwang ich mich aufs Fahrrad u. radelte zurück nach Garmisch, wo ich ca. 19.00 zuhause ankam. ,



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