Lötschenpasshütte


Publiziert von anles , 2. Januar 2009 um 21:03. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Bern » Frutigland
Tour Datum:30 September 2007
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   CH-VS 
Zeitbedarf: 8:00
Aufstieg: 1153 m
Abstieg: 1153 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:mit Privat-PKW, ab Kandersteg ins Gasterntal bewilligungspflichtig, am Automat bezahlbar: 10 CHF alternativ auch mit Bus (Reservierung nötig)
Unterkunftmöglichkeiten:Lötschenpasshütte

Eigentlich hatten wir mit dem Hockenhorn den ersten 3000er geplant, aber die Wetterbedingungen waren nicht so ideal (recht viel Schnee, vereiste Felsen). So blieb es bei einer Übernachtung auf der Lötschenpasshütte.

Von Kandersteg geht es über eine gebührenpflichtige Strasse (10 CHF) nach Selden. Vom Restaurant Steinbock nimmt man den Weg nach rechts und kommt bald auf eine Hängebrücke. Danach läuft man ca. 45min aufwärts zur Gfäll-Alp. Von dort aus geht es weiter bergauf bis man nach einer Weile eine recht breite Wiese findet, von wo man schon den weiteren Weg nach oben sieht. Es geht also in Schlangenlinien weiter steiler bergauf bis zum Fusse eines Gletschers. Dieser ist sehr spaltenarm und mit Schutt bedeckt. Es gibt markierte Stangen, die den Weg weisen. Man muss sich nicht anseilen. Danach beginnt das schwierigste Stück: es geht steil eine Felswand entlang. Der Schnee hat uns den Aufstieg nicht gerade erleichtert. Weiter oben sichern Drahtseile die Wanderer. Nach diesem recht schwierigen Stück hatten wir es fast geschafft und wir sahen schon die ersten Walliser Berge im Horizont. Dort angekommen empfangen uns ein Gipfelkreuz und eine grandiose Aussicht auf zahlreiche 3000er und 4000er im Wallis. Wir hatten tolle Fernsicht! Von dort aus wollten wir am nächsten Tag noch aufs Hockenhorn (3293m). Es war ein Versuch wert, der jedoch nur bei einem Versuch blieb - es war einfach zu vereist.

Zurück ging es den gleichen Weg von der Hütte nach Selden. Diesmal bei etwas schönerem Wetter. Jedoch waren auch auf dem Rückweg einige Stellen noch vereist, was den Weg nicht vereinfacht hat. Insgesamt war es eine (überraschend) herausfordernde Tour. Landschaftlich ist sie sehr reizvoll: Gletscher und viele schneebedeckte Berge im Berner Oberland und im Wallis. Man soll auch Steinböcke sehen - jedoch waren die Hauptakteure diesmal nicht für uns vor Ort...

Zum Schluss ging es noch zu einem Abstecher an den Blausee bei Kandersteg. Alpin nicht interessant, aber seine Farbe ist schon schön.

Tourengänger: anles, kales

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