Klettern am Mägdeberg


Publiziert von ossi , 12. Februar 2016 um 19:57.

Region: Welt » Deutschland » Alpenvorland
Tour Datum: 2 Februar 2016
Klettern Schwierigkeit: VII+ (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zufahrt zum Ausgangspunkt:P unterhalb der Ruine an der Strasse von Ehingen nach Duchtlingen. Zustieg zu den Felsen in fünf Minuten
Kartennummer:Kletterführer Mägdeberg

Interessant, vielseitig und wintersicher. Unbedingt Naturschutz beachten!

Was sag ich bloss den Zollbeamten, wenn ich aus dem Hegau zurückfahre in die Schweiz... Ich war zum Klettern in Deutschland? Klingt irgendwie unglaubwürdig. Ich war zum Einkaufen in Deutschland? Klingt besser, nur fehlen die Einkäufe. Ich war zum Rasen mal eben auf deutschen Autobahnen? Auch das könnte für Schweizer passen, nur gibt ossimobil nicht wirklich viel her, das sieht auch der Zollbeamte. Ich war in der Therme in Konstanz? Auch das geht, nur ist Konstanz überhaupt nicht da, wo ich die Grenze passiere. Fragen über Fragen...am besten Augen zu und durch.

Allgemeines zum Klettern: Die Klettereien sind bezogen auf die Schwierigkeiten ebenso abwechslungsreich wie bezogen auf deren Charakter. Neben einer Vielzahl attraktiver Kinder- bzw. Einsteigerrouten findet man eine ganze Reihe an Touren vom fünften bis in den oberen achten Schwierigkeitsgrad. Die Länge der Routen variiert von wenigen Metern bis etwa 25 Meter Länge. Man findet hier Platten, Risse, Verschneidungen, abdrängende Stellen und viele kleine Kanten. Teilweise ändert der Charakter sogar innerhalb einer Route.

Absicherung: Hmmmm. Eigentlich stecken gute Haken...Teilweise hängen die ersten Haken aber weit oben - zum Teil über der Schlüsselstelle- was der entspannten Kletterei nicht immer zuträglich ist. Wer sich nicht traut, richtet die Touren besser zum Topropen ein. Etwas Vorsicht ist am Mägdeberg sicher gut. Das Gelände an den Einstiegen allerdings ist sicher und auch für Kinder an den meisten Stellen geeignet.

Naturschutz: Ein Hinweisschild am Weg zum Mägdeberg macht deutlich, dass man sich hier durch ein Naturschutzgebiet bewegt. Wer hier auch in fünf Jahren noch klettern will, sollte sich freundlicherweise an die Hinweise halten (die zu befolgen nun auch nicht so anspruchsvoll ist...). In jedem Fall ist es ratsam, sich den Kletterführer zur Region anzuschaffen (Adressen kann man googeln). Hier wird nochmals auf die Besonderheiten des Naturschutzes hingewiesen und man spürt aus den Zeilen die Um- und Weitsicht heraus, mit der die lokalen Kletterer dieses Gebiet für den Klettersport erhalten haben.

Drumherum: Auf jeden Fall sollte man auch die Ruine besuchen. Das Gelände ist sehr verspielt, Kinder können sich hier sicher und frei entfalten. Der Ausblick auf Hegau, Bodensee, Randen und in die Alpen ist sehr schön.

Tourengänger: ossi


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