Elbrus - Эльбрус - Минги тау (5.642 m)


Published by pika8x14 Pro , 31 July 2015, 02h22.

Region: World » Russia » Kaukasus
Date of the hike:13 July 2015
Mountaineering grading: PD+
Waypoints:
Geo-Tags: RUS 
Time: 2 days
Height gain: 2000 m 6560 ft.
Height loss: 2000 m 6560 ft.
Route:Südroute: Garabashi - Westgipfel - Garabashi
Access to start point:Per Pkw nach Azau zur Talstation der Kabinen-Seilbahn. Mit dieser weiter über die Zwischenstation Staryj Krugozor zur Station Mir. Von dort im 1er-Sessellift weiter zur Bergstation Garabashi. (Zwischen Azau und Mir verkehren zur Zeit eine ältere und neue Kabinenbahn, letztere wird offenbar zukünftig noch bis über Garabashi hinaus erweitert.)
Accommodation:In den Talorten: zahlreiche Hotels. Am Berg: verschiedene "Hütten", Container, Wohntonnen. Siehe auch Tourenbeschreibung.

Kaum sind wir von unserer *Kasbek-Tour nach Armenien zurückgekehrt, steht unser nächster „Ausflug“ bevor. Dieses Mal geht’s noch etwas weiter und auch ein Stück höher - und zwar zum


Elbrus

(russisch: Эльбрус, karatschai-balkarisch: Минги тау).

Der erloschene, vergletscherte Vulkan besitzt zwei annähernd gleich hohe Gipfel:

Der östliche bringt es auf 5.621 m, der westliche wird mit offiziell 5.642 m geführt. Damit ist letzterer die höchste Erhebung im Kaukasus sowie in der gesamten Russischen Föderation. Und auch für die Republiken Kabardino-Balkarien und Karatschai-Tscherkessien, deren Grenze über die Westkuppe verläuft, ist der Минги тау die Nummer 1.

Da sich der Elbrus nördlich vom Hauptkamm des Großen Kaukasus befindet, gilt er darüber hinaus als höchster Berg Europas - zumindest für alle jene, die die Kontinentalgrenze zu Asien eben auf diese Wasserscheide definieren …

… viele Superlative also. „Ganz nebenbei“ ist der weiße Doppelgipfel natürlich auch eine schöne Erscheinung. Wer diese schon einmal aus der Ferne, dem Flugzeug oder vielleicht auch nur auf einem Foto gehabt hat, kann durchaus Lust bekommen, den Berg zu besteigen …

Für diese Unternehmung sind grundsätzlich verschiedene Ausgangspunkte und Routen denkbar. Mit Abstand am populärsten ist allerdings die von Süden. Ebenfalls recht häufig gewählt wird die vergleichsweise ruhigere - weil deutlich weniger touristisch erschlossene - Nordroute.

Die „Ähnlichen Berichte“ zeigen, dass der eine oder andere HIKR bereits am Elbrus unterwegs war. Und auch dabei ist eine gewisse Vorliebe für den Süden zu erkennen.

Kurz zusammengefasst verläuft die


Route von Süden zum Elbrus

in Etwa so:

Als Ausgangsort dient Terskol (Терскол, gut 2.100m) im Baksan-Tal. Dort, wie beispielsweise auch in den benachbarten Ferienorten Cheget (Чегет) oder Azau (Азау), stehen verschiedene Unterkünfte und touristische Einrichtungen zur Verfügung.

Von Azau (ca. 2.350 m) führen zur Zeit zwei Kabinenbahnen über die Zwischenstation Staryj Krugozor (Старый кругозор, 2.937 m) zur Station Mir (Мир, 3.469 m). Dort kann in einen Sessellift umgestiegen werden, der bei Garabashi (Гарабаши, 3.703 m) endet.

Ab hier verläuft die Aufstiegsroute nordwärts, immer in Richtung Ostgipfel. Zwischendurch führt sie dabei zwischen zwei s-förmig geschwungenen Felskämmen hindurch - früher befand sich an deren unter Ende der legendäre Prijut 11 (Приют 11, ca. 4.050 m). Und auf etwa 4.600 m werden die Pastuchov-Felsen (Скалы Пастухова) passiert.

Bei ca. 5.000 m Höhe schwenkt die Route dann nordwestwärts. In etwa 5.360 m Höhe wird die Einsattelung zwischen Ost- und Westgipfel erreicht - der eigentliche „Pass“ liegt etwas weiter nördlich auf 5.373 m.

Anschließend geht’s über eine steile Flanke hinauf zum Kraterrand der westlichen Kuppe. Heikle Stellen sind dabei ggf. zeitweise mit Fixseilen gesichert. Nach einem kurzen, wenig geneigten Stück führt zum Abschluss ein kleiner Aufschwung zum höchsten Punkt des Westgipfels (5.642 m).

Grundsätzlich ist man ab Garabashi auf Schnee, Firn bzw. Eis unterwegs. Die Route ist mit Stäben bzw. Fähnchen markiert. Da plötzliche Wetterumschwünge am Elbrus die Bedingungen dramatisch verschlechtern können, sollte man die Tour selbstverständlich nur bei stabilen Vorhersagen angehen und sich dennoch auf eventuelle Unbilden einstellen (zusätzliche/warme Kleidung, GPS, …).

Mögliche Unterkünfte - als Startpunkt für die Gipfeletappe - stehen beispielsweise auf etwa 3.700 m im Bereich Garabashi zur Verfügung, unter anderem die berühmten „Bochki“( „Бочки“ = „Fässer“) in den russischen Landesfarben. Etliche weitere Übernachtungsgelegenheiten findet man zudem auf reichlich 4.000 m am ehemaligen Prijut 11 - wie z. B. die Diesel-Hütte (Дизель Хат), verschiedene Container und Verschläge. Am besten reserviert man sich sein „Bett“ im Vorfeld über Tourenanbieter/Vermittler, wenn man nicht ohnehin ein „Paket“ gebucht hat …

Ab Garabashi kommen damit immerhin fast 2.000 Höhenmeter zusammen, vom ehemaligen Prijut 11 sind es noch gut 1.600.

Bei entsprechenden Bedingungen findet offenbar ein Art Pendelverkehr mit Pistenraupen für Skisportler/Snowboarder und Berggänger statt. Um den Zeitbedarf für die Gipfeletappe zu verkürzen, kann also eine Teilstrecke des Aufstiegs ggf. auch motorisiert zurückgelegt werden. Grundsätzlich ist dies sicherlich eine „philosophische Frage“.

Wer auf die Technik zurückgreift, muss dennoch eine anstrengende Tour absolvieren und kann natürlich sämtliche „Reize“ der Wegstrecke im Abstieg ebenfalls voll auskosten. Nebenbei muss der sehr schnelle „Aufstieg per Maschine“ auch nicht unbedingt gesund sein, für das eigene Portemonnaie sowieso nicht …


Der Elbrus und wir

So., 12.07.2015, Anreise


Nach der Rückkehr von unserem Abstecher  zum Kasbek verbringen wir eine weitere Nacht am Kari-See in Armenien. Durch unsere bisherigen Touren sind wir vermutlich so gut akklimatisiert wie selten zuvor, zumindest sind wir halbwegs überzeugt davon. Also brechen wir abermals auf in den Großen Kaukasus - nun nach Russland.

Da allzu spontane Reisen dorthin nicht ganz einfach sind, haben wir uns selbstverständlich im Vorfeld Visa und günstige Flugtickets nach Mineralnye Vody (Минеральные Воды) besorgt.

Von Jerewan fliegen wir also nach „Minvody“. Die Einreiseformalitäten bringen wir schnell hinter uns. Außer den entsprechenden Kontrollen bietet die Ankunftshalle übrigens wenig für Touristen - weder Geldautomat, noch Toilette oder gar Mietwagenstation sind hier zu finden. Und ins benachbarte Abflugterminal kommen wir auch nicht hinein, denn die Gepäck- und Sicherheitskontrolle direkt an der Zugangstür verursacht gerade eine ewig lange Warteschlange.

Also fahren wir ausnahmsweise einmal nicht selbst. Im gebuchten Kleinbus werden wir vielmehr in ca. 3 Stunden nach Cheget transferiert. Unterwegs stoppen wir kurz an einem EC-Automaten und sind begeistert, als dieser (anders als einige seiner Kollegen) tatsächlich die gewünschten Rubel ausspuckt.

Einige „tauschen“ wir in Cheget  dann gleich in Proviant sowie ein Abendessen ein.

Mittlerweile haben wir auch herausgefunden, dass für Dienstag die vermeintlich besten Wetterbedingungen für unsere Elbrus-Tour vorhergesagt werden. In unserem Hotel (Semerka) buchen wir beim dort ansässigen Tourenvermittler Pilgrim Tours deshalb noch die nötigen Übernachtungsplätze:

Nach einigen Tagen mit eher schlechtem Wetter stauen sich offenbar zahlreiche Gipfelanwärter in den Unterkünften am Berg. In den unsererseits favorisierten, höher gelegenen Hütten scheint wenig bis nichts frei zu sein, weshalb wir Plätze in einem Container bei Garabashi erhalten.

Ein Zelt - für eine mögliches „Zwischenlager“ - haben wir übrigens nicht mit nach Russland genommen, da unser restliches Bergmaterial ohnehin schon alle Freigepäckgrenzen sprengt.

Das heißt zusammengefasst auch: Am Gipfeltag sind etwa 2.000 Höhenmeter zurückzulegen!

In der Vergangenheit haben wir dies auf Tagestouren zwar bereits mehrfach getestet (und überlebt ;-). Für die Besteigung eines 5.000ers scheint uns das allerdings nicht wirklich ratsam. Also werden wir wohl eine Teilstrecke mit der Raupe absolvieren müssen …

 
Mo., 13.07.2015, Garabashi

Nach einer Nacht im Hotel und einem reichlichen Frühstück fahren wir gegen Mittag nach Azau. Von dort schweben wir über „Staryj Krugozor“ nach „Mir“. Als wir die Kabine verlassen, regnet es. Natürlich! Listigerweise haben wir diesmal aber - nicht wie im Kasbek-Aufstieg - gleich die Regensachen und vor allem Extra-Schuhe angezogen. Alles andere schlummert bestens verpackt im Rucksack.

Mit dem Sessellift juckeln wir deshalb von der Nässe relativ unbehelligt hinauf nach Garabahshi.

Kaum sind wir abgesprungen - ist eines sofort klar:

Es gibt sicherlich wenige Orte auf der Welt, die das Flair von Schrottplatz, Baustelle, Skigebiet und Bergsteigerlager so perfekt vereinen wie dieser.

Vorbei an Erd- und Schneehaufen, alter und neuer Technik, aber auch an den „legendären Bochki“ stapfen wir durch den Nebel. An einem sichtlich neuen, grauen Container auf gut 3.700 m endet unser Fußmarsch dann abrupt. Nach kurzer Nachfrage ist klar: Hier sind wir richtig.

Tatsächlich haben wir wohl eine der „modernsten“ Unterkünfte am Berg erwischt. Und während die Nachbarcontainer quasi voll belegt sind mit geführten Gruppen, haben wir das „12-Personen-Zimmer“ für uns allein, da weitere angekündigte Bergsteiger bis zum nächsten Tag ausbleiben.

In Anbetracht des miesen Wetters starten wir keine großen Erkundungstouren. Vielmehr unterhalten wir uns ausgiebig mit etlichen Bergsteigern aus verschiedenen Ländern und bekommen zweimal, sehr reichlich Essen, welches in unserem Übernachtungspreis enthalten ist.

Am Abend lässt der Regen dann - wie vorhergesagt - nach. So erblicken wir nicht nur etliche Dinge, die besser hinter dem Grauschleier versteckt geblieben wären …

Wir sehen nun auch den Ebrus live, erstmals bzw. nach 30 Jahren Pause!


Di., 14.07.2015, Garabashi - Westgipfel - Garabashi

In der Nacht schlafen wir - wie erwartet - kaum. Die Höhe spielt dabei wohl weniger eine Rolle, schließlich befinden sich unsere „Betten“ schon seit reichlich zwei Wochen in der Regel auf weit mehr als 3.000 m. Tatsächlich liegt’s wohl eher daran, dass man in Gedanken immer wieder das bevorstehende Programm durchgeht.

Und das startet dann endlich gegen 03.30 Uhr mit dem Aufstehen. Die wichtigste Erkenntnis: Der Himmel ist klar, ziemlich frisch ist es natürlich dennoch. Um 04.00 Uhr gibt’s Frühstück im Nachbarcontainer. Und anschließend geht’s in voller Montur auf die Raupe. Die wirft uns bald irgendwo oberhalb der Pastuchov Felsen ab - gerade rechtzeitig, bevor uns der Kältetod ereilt.

Ein Schluck heißer Fencheltee (gebrüht mit den jahrelang bewährten Beuteln von zu Hause ;-) taut die wichtigsten Körperteile wieder halbwegs auf, und wir beginnen unseren Marsch zum Elbrus:

Immer den Fähnchen nach stapfen wir durch die südliche Flanke des Ostgipfels. Insgesamt tummeln sich heute vielleicht 200 Leute oder mehr am Berg - viele haben offenbar länger auf dieses Schönwetterfenster gewartet, wir glücklicherweise nur eine Nacht.

Mehrheitlich sind recht große Partien mit Guide unterwegs. Einige „führerlose“ Grüppchen - wie uns beide - gibt’s aber auch. Und sogar Idealisten, die nebenbei ihr Snowboard durch die Eislandschaft schleppen …

Am Sattel, auf ca. 5.360 m machen wir länger Pause und deponieren einen Rucksack. Auch seilen wir uns nun an - allerdings weniger aus unbedingter, bergsteigerischer Notwendigkeit, sondern eher aus moralischen Gründen. Schließlich sieht die extra mitgebrachte Strippe nicht nur verdammt gut aus, einmal angeleint gibt’s auch einen unglaublichen Zusammenhalt, und man dackelt zwangsläufig halbwegs synchron durch die „Kleine Antarktis“…

Der Aufstieg vom Sattel auf die westliche Vulkankuppe ist dann sogar etwas steiler, als wir dies im Vorfeld erwartet (bzw. gehofft ;-) haben. Die heikelsten Stellen - wie ein vereistes Felsstück oder kurze Abschnitte mit Blankeis - sind aktuell aber weitgehend mit Fixseilen gesichert. Trotzdem ist natürlich Vorsicht geboten. Wegen der vielen Bergsteiger im Auf- und Abstieg entsteht hier und da etwas Stau. Da wir allerdings längst keine Geschwindigkeitsrekorde mehr brechen wollen, stört uns das in keiner Weise.

Endlich erreichen wir den Kraterrand und schlürfen noch ein Stück ohne nennenswerte Steigung westwärts. Dann ein letzter kleiner Aufschwung, kurz vor 11.00 Uhr, und wir sind „oben“:

Elbrus.
Westgipfel.
5.642 m.
Höchster Punkt in Russland.
Und in Europa? Zumindest liegt der Kaukasus-Hauptkamm deutlich sichtbar südlich von uns …

Zugegeben: Viel weiter und höher hätten wir heute sicherlich nicht mehr gehen wollen.

Aber: Fünf Tage nach dem Kasbek stehen wir nun auf einem weiteren Berg, der sich vor kurzem noch nicht wirklich ernsthaft auf unserer Wunschliste befunden hat …

Wir sind etliche Minuten allein am Gipfel. Die Sicht ist zwar immer noch passabel, mittlerweile stürmt es aber bösartig. Eine längere Pause machen wir deshalb etwas weiter unten, am Kraterrand. Allerdings ist es auch hier sehr ungemütlich, sodass wir nun noch eine Extra-Jacke anziehen.

Der Abstieg erfolgt dann auf dem bekannten Weg. Hinunter zum Sattel ist dabei heute stellenweise nochmals besondere Konzentration erforderlich.

Als wir dort ankommen, ziehen immer mehr Wolken auf. Nach abermaliger Rast schleichen wir deshalb weiter durch graue Tristesse. Auf etwa 5.000 m Höhe kommt uns plötzlich - und eigentlich etwas spät - die tolle Idee, vielleicht doch noch heute nach Cheget ins Hotel zurückzukehren.

Die letzten 1.300 Höhenmeter sprinten wir deshalb in ca. einer Stunde nach unten, nur einige Snowboarder und Schneemobile sind schneller. Kurz vor 15.00 Uhr, also wenige Minuten, bevor der Sessellift planmäßig seinen Betrieb einstellt, erreichen wir Garabashi. Zügig packen wir sämtlichen Kram zusammen und verabschieden uns von der Betreuerin der Container.

Der Plan geht auf. Die Bahnen verkehren wegen zahlreicher Besucher heute ohnehin etwas länger, und wir können uns noch rechtzeitig per Sessel und Gondel bis nach Azau abseilen. Anschließend fahren wir zurück nach Cheget.

Natürlich feiern wir dort noch bei Cola und Birnenlimonade. Und natürlich schläft es sich später im Hotelbett besser als in jedem noch so schönen Bergsteigerverschlag …


Mi. - Sa., 15. - 18.07.2015, Weitere Aktionen und Rückreise

Nachdem die Elbrus-Besteigung unerwartet schnell „erledigt“ ist, bleibt noch Zeit für kleinere Touren.

Wenn es nicht gerade regnet oder gewittert, spazieren wir in die Nachbarorte und unternehmen die eine oder andere kleine Bergwanderung. Am Freitag sind wir beispielsweise nochmals am Elbrus zwischen Garabashi und Prijut 11 unterwegs.

Und selbstverständlich vertilgen wir nebenbei mehrere Kilo Schaschlik und Forelle - natürlich nicht, ohne vorher immer die auch bei uns zu Hause sehr beliebte Soljanka zu probieren.

Am Freitagabend fahren wir dann zurück nach „Minvody“. Von dort geht’s am Samstagmorgen per Flugzeug zurück nach Jerewan in Armenien …


pika8x14 sind heute: A. + A.



PS 1: Die Zeitangaben der Fotos stimmen nicht in jedem Fall. Teilweise war die Kamera auf „georgische Zeit“ eingestellt, zwischendurch auch ganz anders …
 
PS 2 (wie gehabt): Eine Sache für sich ist die Übertragung der kyrillischen Bezeichnungen in lateinische Buchstaben. Hierfür gibt es zwar Regeln, aber eben auch verschiedene. Wir verwenden - falls vorhanden - die Bezeichnungen im deutschen Sprachgebrauch oder auf Karten bzw. die international gebräuchlichen Schreibweisen (ähnlich ISO 9) mit h-Diagraphen und „ya/yu“ statt mit diakritischen Zeichen und „ja/ju“.

Beispiel: Aus „Сочи“ würde „Sotschi“ (analog zum deutschsprachigen Wikipedia) oder eben „Sochi“ (wie auf den Olympia-Logos) und nicht (das „ wissenschaftliche“  , aber praktisch kaum verwendete) „Soči“. Und „Москва“ hieße „Moskau“, nicht „Moskva“. 

Hike partners: pika8x14


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Geodata
 26365.kml Südroute: Garabashi - Westgipfel - Garabashi. Nur zur Information. Kein Weg, wechselnde Route, Gletscher!!! Only for information. There is no way, the route is changing, glacier!!!

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Comments (10)


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Linard03 Pro says:
Sent 31 July 2015, 06h54
Ganz herzliche Gratulation Euch beiden!!

Da habt ihr also bei Eurer Armenienreise so ganz nebenbei nicht nur den Kazbek, sondern auch noch den Elbrus gemacht; genial!

Und Glück mit der Unterkunft & Wetter hattet ihr auch noch; hätte nicht gedacht, dass man ohne Daunenjacke auskommt - am Elbrus sei es ja immer sehr kalt ...

Danke jedenfalls für den aufschlussreichen Bericht & Fotos!

Herzliche Grüsse,
Richard

pika8x14 Pro says: RE:
Sent 1 August 2015, 02h22
Hallo Richard,

besten Dank für die Glückwünsche.

Die Kombination Armenien - Kasbek - Elbrus hat sich aus unserer Sicht wirklich angeboten. Wie schon an anderer Stelle angedeutet, war so sicherlich eine halbwegs ordentliche Akklimatisierung möglich.

Wetterglück hatten wir tatsächlich, bereits am ersten in Frage kommenden Gipfeltag (von möglichen vier ;-) waren die Bedingungen gut.

Und ja: Am Elbrus ist es wirklich häufig sehr kalt, besonders natürlich bei starkem Sturm. Warme Kleidung ist also definitiv wichtig. Wir haben auf mehrere, verschiedene Lagen gesetzt. Zusätzlich hatten wir zum Drüber- bzw. Drunterziehen noch weitere Primaloft-Sachen dabei (z. B. von Sir Joseph). Die finden wir ganz gut. Andere sind wohl mehr von Daunenkleidung überzeugt. Aber da gibt es - wie so oft - ganz unterschiedliche, persönliche Ansichten.

Viele Grüße, Andrea + André.

PS 1: Herzliche Gratulation zum Piz Buin.
PS 2: Eine PN folgt noch …

xaendi says:
Sent 31 July 2015, 14h41
Cool, wieder ein Bericht vom Elbrus! Gratuliere!

pika8x14 Pro says: RE:
Sent 31 July 2015, 23h15
... besten Dank. Die Kombination "Erst Kasbek - dann Elbrus" ist Dir ja sicherlich auch noch in guter Erinnerung.

alpstein Pro says:
Sent 31 July 2015, 17h19
Gratulation zu der tollen Tour!

Wieder mal ein gewohnt interessanter Bericht von Euch!

Gruß
Hanspeter

pika8x14 Pro says: RE:
Sent 1 August 2015, 00h21
Hallo Hanspeter,

besten Dank für den Kommentar und die Glückwünsche. Und selbstverständlich freut es uns, wenn Dir unsere Berichte gefallen ;-).

Viele Grüße, Andrea + Andre.

dropsman says:
Sent 1 August 2015, 08h12
Glückwunsch! und Respekt den Elbrus recht spontan angegangen. Immer wieder schön Eure Berichte zu lesen. Ab Mitte August werde ich mir ein paar Eurer Balkantouren mal aus der Nähe anschauen ;-)

Gruß Thomas

pika8x14 Pro says: RE:
Sent 1 August 2015, 11h15
… danke.

Schön, dass Dir der eine oder andere Bericht von uns offenbar gefällt ;-).
Und vor allem schon einmal:
Viel Spaß auf dem Balkan - definitiv unser "Lieblings-Tourengebiet".

Viele Grüße, Andrea + Andre.

Sputnik Pro says: Das Dach Europas
Sent 1 August 2015, 15h21
Hallo Zusammen,

Echt genial euer Kaukasusprogramm! Gratuliere zu den gelungenen Touren - den Armenier dagegen war ja sicherlich ein Spaziergang! Die Fotos der Route sind besonders gut gelungen, da kam es mir vor, als sei ich erst gerade gestern dort hinaufgestiegen... tolle Erinnerungen halt!

Liebe Grüsse,
Andi

pika8x14 Pro says: RE:Das Dach Europas
Sent 2 August 2015, 15h39
Hallo Andi,

unser "Kaukasus-Programm" war tatsächlich sehr abwechslungsreich.

Kasbek und Elbrus waren definitiv die beiden Höhepunkte - jedenfalls in Metern ;-).

In Armenien wurde es zwischendurch allerdings viel spannender als gewünscht (Berichte folgen).

Deinen Elbrus-Bericht haben wir im Vorfeld natürlich auch mehrfach gelesen und nun vieles wiedererkannt ;-)

Danke für Deinen Kommentar und beste Grüße, Andrea + André.


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