Mont Blanc und kotzende Japaner
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Der Höchste der Alpen. Kurz gesagt. Und ebenso kurz realisiert. Meine mehr oder weniger erste Hochtour und das soll sie diesen Sommer auch bleiben.
Die einzige schöne Periode erwischten wir glücklicherweise am 17. Juli 2014. Davor und danach war schlecht. Aber an diesem Tag war der Himmel wolkenlos. Um 2 Uhr in der Tete Rousse gestartet, als erste im Grand Couloir. Keine Bremser vor uns, die Gouter-Hütte noch einiges voraus, Sonnenaufgang mitten im Aufstieg vom Dom du Gouter zum Vallot Biwak. Ziemlich eindrucksvoll eigentlich, wenn da nicht nur diese Menschenmassen den Berg hochstürmen würden. Und bei aller Toleranz halt auch viele, die da nicht hingehören. So auch der Japaner, der uns im Vallot Biwak vor Erschöpfung die Füsse gereihert hat, während wir ein paar Nüsse eingeschoben und die Daunenjacken untergezogen haben.
Nichts desto trotz erreichten wir um punkt 7 den Gipfel im gleissenden Morgenlicht. Und dass da noch 20 andere Nasen standen, ok, es ist nunmal ein populärer Berg...
Der Abstieg auf der gleichen Route: Eine Kleinigkeit. Aber die geisterhaften Gesichter vieler Aufsteiger lässt bei mir schon ein wenig die Frage aufkommen: Da erfüllt man sich den Traum eines Lebens und kann keine Sekunde davon geniessen. Also warum tun sich die Leute das an? Das wird mir wohl ein Rätsel bleiben...
Die einzige schöne Periode erwischten wir glücklicherweise am 17. Juli 2014. Davor und danach war schlecht. Aber an diesem Tag war der Himmel wolkenlos. Um 2 Uhr in der Tete Rousse gestartet, als erste im Grand Couloir. Keine Bremser vor uns, die Gouter-Hütte noch einiges voraus, Sonnenaufgang mitten im Aufstieg vom Dom du Gouter zum Vallot Biwak. Ziemlich eindrucksvoll eigentlich, wenn da nicht nur diese Menschenmassen den Berg hochstürmen würden. Und bei aller Toleranz halt auch viele, die da nicht hingehören. So auch der Japaner, der uns im Vallot Biwak vor Erschöpfung die Füsse gereihert hat, während wir ein paar Nüsse eingeschoben und die Daunenjacken untergezogen haben.
Nichts desto trotz erreichten wir um punkt 7 den Gipfel im gleissenden Morgenlicht. Und dass da noch 20 andere Nasen standen, ok, es ist nunmal ein populärer Berg...
Der Abstieg auf der gleichen Route: Eine Kleinigkeit. Aber die geisterhaften Gesichter vieler Aufsteiger lässt bei mir schon ein wenig die Frage aufkommen: Da erfüllt man sich den Traum eines Lebens und kann keine Sekunde davon geniessen. Also warum tun sich die Leute das an? Das wird mir wohl ein Rätsel bleiben...
Tourengänger:
Dimmugljufur

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