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Sustenhorn 3503m Ostgrat - Versuch


Published by Sherpa , 7 September 2014, 19h28.

Region: World » Switzerland » Uri
Date of the hike:16 August 2014
Mountaineering grading: AD
Climbing grading: IV (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BE   CH-UR 
Time: 2 days
Height gain: 2100 m 6888 ft.
Height loss: 2100 m 6888 ft.

Der Sommer 2014 macht es einem Bergsteiger einfach nicht leicht. Unbeständig, Regen, Unbeständig, .....

Doch ein Hochdruckgebiet ist voraus gesagt. Ein Wetterfenster von 2 Tagen zeichnet sich ab.
Also Hochtourenführer raus und schnell ist die Tour gefunden.


Sustenhorn via Ostgrat

Für die Tour gibt es viele Varianten für den Abstieg. Wir planten die Besteigung von der Voralphütte aus und den Abstieg über die Sustenlimi und Chelenalphütte.

Die Anreise zur Voralphütte beginnt vom Parkplatz Voralpkurve. Ein schöner Wanderweg führt der Voralpreuss entlang hoch zur Hütte, welche in ca. 2-2.5h erreicht wird. Auch wir machen uns auf den Weg.

Das Wetter ist gut, aber oben hat es Wolken, welche die Gipfel rundherum verdecken. Nicht einmal die Salbitbrücke können wir beim Hochsteigen sehen.

Bei der Hütte werden wir sehr freundlich begrüsst und können gleich unser Zimmer beziehen. Weil es noch früher Nachmittag ist, en tschliessen wir uns eine Reko Tour zu machen, da wir am nächsten Morgen früh los wollen. Das Sustenhorn 3503m ist noch immer Dick in Wolken gehüllt. Nur der erste Felsaufschwung ist  zu sehen.
Wir entschliessen, ein Teil der Ausrüstung mit zu nehmen und den ersten Felsaufschwung zu klettern.
Der Weg von der Hütte führt zur Brücke, welche Nordwestlich der Voralphütte liegt.

Von hier über die Moräne hoch zum Einstieg in den Fels. Beim Einstieg ist auch bereits ein Borhak en zu sehen. Wir klettern ca. 4 Seillängen hoch, doch jetzt schlägt das Wetter um! Der Wetterbericht hat doch trockenes Wetter vorher gesagt. Wolken ziehen auf und wir entschliessen uns zur Umkehr.

Über die Route seilen wir ab. Noch während des Rückzug beginnt es zu Regnen. Später gar zu Schneien!!
Uncool auf den nassen Platten.
Rasch gehen wir zurück zur Voralphütte und sitzen den rest des Tages aus bis zum Nachtessen.

Das Nachtessen war dann der Aufsteller des Tages. Sehr fein. Am Abend verziehen sich die Wolken für wenige Minuten und wir sehen unser Gipfelziel. Und was wir sehen ist nicht schön. Der gesamte Grat ist tief mit Schnee überzogen. An eine Besteigung ist nicht zu denken.

Somit entscheiden wir etwas länger zu schlafen und am nächsten Morgen eine weitere Reko Tour  anzugehen. Ziel soll der Einstieg in den Grat sein.

Tag 2
Nach einem ruhigen Frühstück (wir waren die ersten) machen wir uns wieder auf den Weg zur ersten Felspassage, welche wir bereits kannten. Der Fels war noch immer nass und kalt, was die kletterei nicht erleichterte.
Doch von der gestrigen Reko kannten wir die Route und kamen zügig voran. Als wir die Kletterei hinter uns hatten, stiegen wir über Geröll und Schnee weiter hoch zum Fuss des Brunnenfirn. Für den Abstieg bauten wir uns immer wieder Steimanndli. Mittlerweile ist die Zeit vorangeschritten und wir entschliessen die Reko hier zu beenden. Zum Einstieg wären es wahrscheinlich noch eine Stunde gewesen.

Somit machen wir uns auf den Rückweg, immer den Steimanndli entlang zur Voralphütte, welche wir rechtzeitig auf das Mittagessen erreichen.
Nach einer Stärkung machen wir uns auf den Rückweg zum Parkplatz.

Fazit.
Der Sommer 2014 ist zum heulen. Im Hochsommer Schnee auf dieser Route!
Das Hüttenpersonal ist sehr nett und das Essen sehr fein.
Die Route sah vielversprechend aus.


Hike partners: Sherpa


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