Mattstock - Berg mit Zahnspangen
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Der Mattstock sieht eigentlich von allen Seiten imposant aus, nur von der Amdener Seite mag er nicht so recht gefallen. Die vielen Lawinenverbauungen erinnern an Zahnspangen und man kann sich nur schwer vorstellen, dass es Spass macht, sich durch diese den Hang hoch zu schlängeln.
Nebel kriecht entlang der Sesselbahn den Hang hoch, als ich in Amden Vorderdorf losziehe. Eigentlich wurde ein schöner Tag angekündigt, aber in diesem Sommer ist man ja schon dankbar, wenn man einen Tourentag ohne Regen geniessen kann. Der Amdener Gulme hat eine Wolkenkappe und die Sicht in die Glarner Berge ist auch eingeschränkt. Auffallend dort, wie weit hinunter die Hänge schneebedeckt sind. Da kann ich ja gespannt sein, wie wir am Donnerstag auf den Gemsfairenstock vorwärtskommen. Der Weg bis zur Seilbahn-Bergstation auf Niederschlag führt durch nasse, meist gemähte Wiesen. Nichts mit Blumen, und so komme ich auch schneller vorwärts. Inzwischen hat die Bahn den Betrieb aufgenommen, aber niemand scheint Lust auf eine Bergfahrt zu haben.
Für kurze Zeit wandere ich durch ein Wäldchen, bis dann in Walau der Bergweg beginnt. Spärlich, aber immer häufiger sind nun auch Blumen zu sehen und es macht Spass, hochzusteigen. Ohne es gross zu merken, gewinne ich Höhe, zwischen den ersten Lawinenverbauungen geht’s durch. Den Kühen scheinen die Verbauungen auch nicht störend zu sein, sie grasen in aller Ruhe. Die Stahlschneebrücken wurden in den Mattstock-Hang gebaut, um Amden vor Lawinen zu schützen. Wie viele es sind, weiss ich nicht, aber ich bin beeindruckt, als ich durch diese Stahllandschaft wandere. Kurz vor dem Gipfel sind Stahlseilsicherungen angebracht, der felsige Weg ist aber auch frei gut machbar. Den Gipfel habe ich für mich allein. Grosse Ruhe und giftige Bise, ich ziehe die wärmenden Handschuhe ab, um die wolkenverhangenen Gipfel zu fotografieren. An einem wärmeren Tag hätte ich es genossen und eine längere Pause eingelegt.
Auf dem Rückweg verlasse ich den Bergweg auf etwa 1560m und zweige südwestwärts in Richtung Schibenchnölli und Obloch ab. In leichtem Auf und Ab geht es dem Hang entlang, unter Felswänden durch und über Alpweiden. In Ober Furgglen schlage ich den Weg hinunter nach Niederschlag ein, wo ich mir angesichts des trüben Wetters den weiteren Abstieg erspare und gemütlich mit der Seilbahn nach Amden hinuntergondle.
Nebel kriecht entlang der Sesselbahn den Hang hoch, als ich in Amden Vorderdorf losziehe. Eigentlich wurde ein schöner Tag angekündigt, aber in diesem Sommer ist man ja schon dankbar, wenn man einen Tourentag ohne Regen geniessen kann. Der Amdener Gulme hat eine Wolkenkappe und die Sicht in die Glarner Berge ist auch eingeschränkt. Auffallend dort, wie weit hinunter die Hänge schneebedeckt sind. Da kann ich ja gespannt sein, wie wir am Donnerstag auf den Gemsfairenstock vorwärtskommen. Der Weg bis zur Seilbahn-Bergstation auf Niederschlag führt durch nasse, meist gemähte Wiesen. Nichts mit Blumen, und so komme ich auch schneller vorwärts. Inzwischen hat die Bahn den Betrieb aufgenommen, aber niemand scheint Lust auf eine Bergfahrt zu haben.
Für kurze Zeit wandere ich durch ein Wäldchen, bis dann in Walau der Bergweg beginnt. Spärlich, aber immer häufiger sind nun auch Blumen zu sehen und es macht Spass, hochzusteigen. Ohne es gross zu merken, gewinne ich Höhe, zwischen den ersten Lawinenverbauungen geht’s durch. Den Kühen scheinen die Verbauungen auch nicht störend zu sein, sie grasen in aller Ruhe. Die Stahlschneebrücken wurden in den Mattstock-Hang gebaut, um Amden vor Lawinen zu schützen. Wie viele es sind, weiss ich nicht, aber ich bin beeindruckt, als ich durch diese Stahllandschaft wandere. Kurz vor dem Gipfel sind Stahlseilsicherungen angebracht, der felsige Weg ist aber auch frei gut machbar. Den Gipfel habe ich für mich allein. Grosse Ruhe und giftige Bise, ich ziehe die wärmenden Handschuhe ab, um die wolkenverhangenen Gipfel zu fotografieren. An einem wärmeren Tag hätte ich es genossen und eine längere Pause eingelegt.
Auf dem Rückweg verlasse ich den Bergweg auf etwa 1560m und zweige südwestwärts in Richtung Schibenchnölli und Obloch ab. In leichtem Auf und Ab geht es dem Hang entlang, unter Felswänden durch und über Alpweiden. In Ober Furgglen schlage ich den Weg hinunter nach Niederschlag ein, wo ich mir angesichts des trüben Wetters den weiteren Abstieg erspare und gemütlich mit der Seilbahn nach Amden hinuntergondle.
Tourengänger:
CampoTencia

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