Hochkönig (2941m) und vieles mehr - Tagestour von ganz, ganz unten


Published by Chiemgauer , 11 August 2014, 13h01.

Region: World » Austria » Nördliche Ostalpen » Berchtesgadener Alpen
Date of the hike: 8 August 2014
Hiking grading: T5 - Challenging High-level Alpine hike
Mountaineering grading: F
Climbing grading: II (UIAA Grading System)
Via ferrata grading: F
Mountain-bike grading: F - Easy
Waypoints:
Geo-Tags: A   A-S 
Time: 18:00
Height gain: 3110 m 10201 ft.
Height loss: 3110 m 10201 ft.
Route:49 km (17,6 km und 430 Hm mit Rad)
Access to start point:Über Salzburg A10 Richtung Bischofshofen. Ausfahrt Pass Lueg oder Werfen raus und Richtung Tenneck. Im Ort nach Sulzberg abbiegen und nach wenigen Metern kleiner Parkplatz.
Accommodation:Eckberthütte (Selbstversorger), Matrashaus oder Ostpreußenhütte
Maps:Kompass Nr. 15

 

Schon lange hatte ich die Idee den Hochkönig von ganz unten (Tenneck/Salzach) zu besteigen, als Rundtour und natürlich an einem Tag. Heute schienen die Voraussetzungen dafür ideal, so dass ich einen Versuch wagte. Wetter fast ideal und Verhältnisse optimal.

 

Los geht es von Tenneck mit dem Rad ins Blühnbachtal, bis nach fast 9 km die letzte Straße zur Ostpreußenhütte abzweigt. Hier Raddepot und zu Fuß weiter die letzten 5,5 km durchs Blühnbachtal bis zur Eckberthütte. Nicht ganz 2 Stunden schon unterwegs und eigentlich erst am Beginn der Bergtour. Dafür von der Eckberthütte auf den Bohlensteig (ich gehe durch die Schutthalde bis zur Wand) und über diesen zügig hoch bis zu den Torscharten. Von der Niederen Torscharte dann weiter über den Mooshammersteig (einige Stellen II, aber fand ihn weniger ausgesetzt, wie den Bohlensteig) und Nordgrat zum ersten Ziel, dem Hochseiler, auf den ich etwas über 3 Stunden gebraucht habe.

Von hier wenige Meter am Grat weiter, bis Drahtseil und Krampen sehr steil und ausgesetzt auf die Übergossene Alm führen. Nun Wandergelände über Lamkopf und Kummetstein bis zum Hochkönig, was nicht ganz 2 Stunden in Anspruch genommen hat. Bis zum Kummetstein alles äußerst einsam, danach Massenauflauf.

Abstieg dann zur Ostpreußenhütte, wobei nach wenigen Metern bei der Abzweigung zum Arthurhaus, wieder Einsamkeit und Ruhe einkehrt. Auf dem Weg kann noch Floßkogel (traumhaft, 5*-Gipfel!!!), Alblegg und Gamskarkogel mit „winzigen“ Abstechern erreicht werden, bevor es bei der Ostpreußenhütte mit der Ruhe wieder vorbei ist (auf Grund der späten Stunde hält es sich aber in Grenzen), die ich nach nicht ganz 3 Stunden erreiche. Direkt von der Ostpreußenhütte (oder wie ich etwas später, in der ersten Serpentine) kann nach norden zur Straße abgekürzt werden. Danach nur noch über Straße nach unten und immer die linke Möglichkeit (solange diese nach unten geht) folgen, bis zum Raddepot und durch das lange Flache Tal zurück mit dem Rad.

 

Traumhafte 5*-Runde die als Tagestour aber schon grenzwertig ist. Für den Großteil dürfte eine Übernachtung am Matrashaus sinnvoll sein und dann hat man „nur“ noch zwei ordentliche Tagestouren und Sonneunter- und aufgang auf einem genialen Aussichtsgipfel.


Hike partners: Chiemgauer


Minimap
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Geodata
 21669.gpx Mit dem Rad ins Blühnbachtal
 21670.gpx "Hatscher" zur Eckberthütte
 21671.gpx Aufstieg Hochseiler
 21672.gpx Übergang Hochkönig
 21673.gpx Abstieg bis Floßkogel
 21674.gpx Abstieg zum Gamskarkogel
 21675.gpx Abstieg bis zum Rad
 21676.gpx Radrückfahrt

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Comments (2)


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rennt0815 says: Bohlensteig u.Co.
Sent 13 August 2014, 14h31
Servus, an dieser Stelle nochmals Danke für die Tips, die du mir neulich gegeben hast (ich ging von Salet via Wasseralm und Mauerscharte zur Eckberthütte, dann via Bohlensteig und Wildalmkirchlbiwak weiter). Über Pfingsten war der Bohlensteig noch sehr, sehr weiss und ich teile die Meinung, dass der Steig doch recht anspruchsvoll ist. Dein Bericht motiviert, beim nächsten Mal an der Torscharte "linksherum" zu gehen. Danke für die schönen Bilder! Th.Edel

Chiemgauer says: RE:Bohlensteig u.Co.
Sent 13 August 2014, 16h57
Gerne!
Fehler im Bohlensteig können durchaus fatale Folgen haben und weiß möchte ich den auf keine Fälle gehen! Habe die Tour extra so gewählt, dass das schwierigste gleich zu Beginn kommt und nach Abstieg Hochseiler fast durchgehend nur noch gemütliches Gelände.
Gruß,
Hans


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