Walenstöck und Spitz Mann
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Diese Gipfel, Kuppen und Steilen Felsen von den Walenstöcke faszinierten mich schon immer. Die kann man von Luzern aus immer wieder gut sehen. So machte ich mich mit einem alten Freund auf die Walenstöcke Enteckungsreise. Wir folgten Deltas und Spudniks Spuren von 2009. Die Bahn zur Bannalp fährt erst ab 8. 30 Uhr. Das war für uns etwas zu spät. So liefen wir morgens früh um 5. 30 Uhr los in Oberrickenbach. Der Mond beleuchtete Anfangs den Weg wunderschön. Im Wald jedoch waren wir dann froh um die Stirnlampen. Zügig ging's hoch zum Eggligrat. Weiter Richtung Walenalp und Walegg. Dort die erste Pause, mit gutem Blick zum bevorstehendem Abenteuer. Wir gingen die ersten beiden Aufschwünge auch direkt. Der erste 15 m ist etwa ein III. Der zweite 7 m ein II. Das Gelände weist uns den Weg einfacher als gedacht durch die Bänder rechtshaltend mit schönen II Stufen dazwischen. Dann kam er der rostige alte Schlaghaken an der Schlüsselstelle. Aber zu unserer Überraschung waren auch noch drei neue Bohrhaken montiert. Keine Frage, hier nahmen wir unser Seil aus dem Rucksack und sicherten uns ab. Diese Stelle ist wirklich sehr schön ausgesetzt und die Griffe und Tritte empfand ich als abweisend und klein. Das gibt ein III+. So wie Sputnik wäre ich da nicht hoch, er hat wirklich mein Respekt dort von seiner Leistung. Weiter geht's einfacher hoch im steilen Grass. Am Schluss flach rüber zum Rund. Ein lohnendes Ziel. Der Walengrad sieht von weitem ein bisschen arg aus. Aber der ist T6 Gelände vom Feinsten. Der erste Spitz kann man nur westlich (rechts) umgehen. Der zweite umgingen wir östlich (links) in sehr steilem Gras. Danach alles dem Grat entlang in richtig schönem griffigen Fels. Das letzte Stück kletterten wir direkt II. Danach kommt der Zwischenboben mit guter Sicht auf dem Gross Walenstock mit seinem letzten Felsaufsprung. Der Einstig harzte ein wenig.Wir gingen ab durch die mitte. Der Rest war Genuss pur. Alles dem Grat entlang. Schon steht man auf dem Gross Walenstock und das Desert wartet noch auf einem. Runter geht's in einem Schuttfeld zum Schneefeld, dass war noch beachtlich gross für diese Jahreszeit. Hinauf über den Schnee und sehr scharfen Fels zum Westgrad des Spitz Mann. Eine erste Erhebung im Grad kann man nördlich gut umgehen. Danach alles direkt auf dem Grad Klettern II. Auf der Südseite ist es richtig luftig,wir wechselten immer wieder die Seite. Das ist der beste Grat den ich je hoch ging. Wir sicherten uns hier nicht, die Griffe waren sehr Gut, der Fels war fest. Oben bei der Schlüsselstelle ist das Seil immer noch vorhanden III. Mit einer kurzen Bandschlinge sicherten wir uns hier direkt am Fixseil. Juhui und oben ist man auf dem Spitz Mann. Tolle Aussicht auf Engelberg und Säteliteufi. Runter gingen wir wo Sputnik hoch kam II. Das ging sehr gut und würde auch der einfachere Aufstieg sein. Vom Bödeli aus kann man gut ein Riss erkennen der einem ziemlich geradeaus wieder Retour zum Grat bringt. Hoch zum Fixseil sieht schwieriger aus. Der Abstieg durch das einsame Säteliteufi Tal macht Spass. Das Biwak ist keine SAC Hütte. Es hätte noch speziell riechende Sachen gehabt im Blauen Einmachfass. Kurz vor dem Wiss Tritt kammen uns zwei Gleitschirmpiloten entgegen die hoch zum Walenstock gingen. Die ersten Menschen die uns Heute kreuzten. Der Wiss Tritt ist, wie er aussieht von oben herab, nämlich steil. Der Weg ist gut ersichtlich und nur die unterste Kletterstelle ist mühsam zu bewältigen. Zurück in der Zivilisatzion auf dem Wanderweg runter zum Bähndli des Stausees. Ich wollte diese unterstützen, aber mein Wanderkolege wollte nicht anstehen. So Wanderten wir runter über Firnhütt Oberrickenbach entgegen. Ein Toller Tag ging mit einem Panache zu Ende.
Tourengänger:
Ledi

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