Von der Hulftegg auf den Ricken


Published by Fico , 30 August 2012, 07h37.

Region: World » Switzerland » St.Gallen
Date of the hike:20 May 2012
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: Zürcher Oberland   CH-SG   CH-ZH 
Time: 5:30
Height gain: 1000 m 3280 ft.
Height loss: 1200 m 3936 ft.
Route:Hulftegg-Roten-Schnebelhorn-Schindelberghöchi-Schindelegg-Rossegg-Habrütispitz-Chrüzegg-Tweralpsitz-Rotstein-Ricken
Access to start point:cff logo Hulftegg
Access to end point:cff logo Ricken-Post
Maps:1093 (Hörnli), 1113 (Ricken)

Die Tour entspricht ungefähr der 4. Etappe des Toggenburger Höhenweges, jedoch in umgekehrter Richtung und mit ein paar Variationen. Sie ist auch etwas länger und führt buchstäblich "über alle sieben Berge": Roten, Schnebelhorn, Schindelberghöchi, Rossegg, Habrütispitz, Tweralpspitz, Rotstein. Zählt man auch noch den Chrüzegg-Chümibarren dazu, sind es sogar acht. Ausgangspunkt ist die Passhöhe Hulftegg (953 m), die mit dem Postauto gut erreichbar ist. Dasselbe gilt für den Ankunftspunkt auf dem Ricken, so dass die Tour als klassische ÖV-Tour bezeichnet werden kann. (Da ich in den letzten Monaten hauptsächlich aus beruflichen Gründen kaum zum Wandern und noch weniger zum Schreiben gekommen bin, erscheint der Bericht erst mit einiger Verspätung. Die Erinnerungen sind inzwischen auch verblasst, so dass er eher etwas farblos ist.)

Nach der Hulftegg ging es lange Zeit auf dem offiziellen Wanderweg geradeaus. Erst nach dem Älpli (955 m) stieg der Weg allmählich sanft an. Beim Hüttchen Grosswald auf 1100 m verliess ich den gelb markierten Weg und folgte dem Weglein (T1)  über den Nordostgrat zum Gipfel des Roten (1148 m). Auf dem überwucherten, vergleichsweise steilen Abstieg über den Westgrat (T2) fand ich nur schwache Wegspuren. Irgendwann landete ich wieder auf dem Wanderweg, dem ich über die Hirzegg (1050 m) bis aufs Schnebelhorn (1292 m) folgte. Während ich den idyllischen Gipfel des Roten völlig für mich alleine hatte, war auf dem Schnebelhorn wie erwartet ein ständiges Kommen und Gehen. Doch bereits vor der Schindelberghöchi (1234 m) trennten sich die Wege wieder: Während ich dem Grat bis zum höchsten Punkt mit dem Grenzstein folgte, benützten alle andern Wanderer den markierten Weg, der weiter unten durchgeht.

Die ganze Gratwanderung vom Schnebelhorn über die Rossegg (1254 m) und den Habrütispitz (1275 m) bis zur Chrüzegg ist sehr reizvoll und bietet kaum Schwierigkeiten. Ausser dem Nordgrat des Habrütispitz (T2) und dem anschliessenden Abstieg nach Süden bewegt man sich in sanftem, hügeligen Wandergelände. Die Höhenunterschiede halten sich in Grenzen, summieren sich aber im Laufe des Tages doch und machen sich allmählich in den Gliedern bemerkbar. So sind von der Oberen Tweralp bis zum Gipfel des Tweralpspitz (1332 m) - dem höchsten Punkt der Tour - nur 100 Höhenmeter zu überwinden, allerdings bereits zum x-ten Mal. Die Fortsetzung über Grossrotstein zum Gipfel des Rotstein (1285 m) ist ein schöner Abschluss dieser relativ langen, aber lohnenden Höhenwanderung. Nachher wartet nur noch der Abstieg zum Ricken (780 m), den ich teilweise auf dem Wanderweg, teilweise weglos direkt über Alpweiden bewerkstelligte und so noch rechtzeitig das Postauto erwischte.

Hike partners: Fico


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Geodata
 12696.gpx Hulftegg-Ricken

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