Prächtiges Locanese - Pietra con aqua - oder doch Wallis?
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Was für ein seltsamer Titel - mag der ein oder Andere denken. Das Tessin ist bekannt für viele Steine, mehr oder weniger Wasser und - natürlich - Kastanien. Kastanien hab ich auch viele gesehen - aber keine fotografiert. Zum Wallis kommen wir dann später...
Da das erste Postauto von Chur aus Bellinzona erst gegen 09:50 Uhr in Bellinzona eintrifft habe ich mir zwei Nächte in der Albergo dela Stazione gegönnt. Daher konnte ich die Küche des Hauses an zwei Abenden gründlich testen. Der sehr freundliche Wirt serviert die vorzügliche Küche pronto und kompetent. Am ersten Abend hatte ich den Lammrücken von der Tageskarte, am zweiten Tag gab es etwas Thailändisches. Leider hat das Haus nur Doppelzimmer, aber da ich die üblichen Einzelzimmerbetten eh hasse, ok, dann ist es ebenso. Die Zimmer sind einfach und gemütlich. Alles ist tipptop sauber.
Am Samstag Morgen bin ich dann nach einem gemütlichem Frühstück in Ponte Brolla gemütlich gestartet. Das erste Etappenziel, die Oratorio S'Anna ist bei herrlichstem Wetter bereits sichtbar.
Der Weg führt nach Tegna, im Ort führt eine schmale Gasse dann in den Hang. Wie im Tessin üblich sind schier endlose Steintreppen zu erklimmen. Das Panorama ist herrlich, der Weg wurde anscheinend vor einiger Zeit renoviert, da viele Treppenplatten recht neu aussehen. Immer wieder stehen am Wegesrand diverse Marienanbetungsstationen.
Irgendwann ist dann die Oratorio erreicht, damit ist auch der Hauptanstieg des Tages bereits am Anfang bewältigt. Die erste Begegnung mit dem wallisischen Elementen ist kurz vor Der Kapelle, irgendwie habe ich das Gefühl, auf einem Suonenpfad zu sein. Er erinnert mich etwas an die schönen Tourenbereichte mit denen uns
bidi35 uns erfreut.
Nun führt der Weg wunderbar quer mal auf der Centrovalli-Seite hin Richtung "Passübergang" Streccia. Es öffnet sich dann kurz vor Dunzio ein toller Blick in das Valle Maggia. Dunzio selbst ist faszinierend, ein Paradies für Fotofreunde. Auffällig sind auch neue Bohrhaken unmittelbar bei Dunzio, anscheinend hat sich hier jemand seine eigene Plattenkletterei eingerichtet.
Über die Forocoa di Dunzio geht es dann gemütlich ins Valle Maggia. Ab hier kann der Weg komplett auf T1 begangen werden, es führen aber immer wieder auch Seitenwege quer, die sind da T2.
In Moghegno gab es dann die zweite vermeintliche Begegnung mit dem Wallis, siehe das Foto mit dem Walliser Stadel. Gut das die Palme mit drauf ist, sonst könnte man denken, dass Foto sei "eingeschmuggelt".
Viel zu schnell ist Maggia erreicht und der Bus bringt mich zurück nach Ponte Brolla.
Am Sonntag laufe ich gemütlich von Ponte Brolla nach Ascona, für die letzen Meter zum Bahnhof von Locarno gönne ich mir den Bus. Da ich Zeit habe - und ein GA - gönne ich mir den Heimweg über den Oberalppass und geniesse den widererwarten herrlichen Tag.
Fazit:
Eine wunderbare Tour die interessanterweise bisher nur einmal in verkürzter Form hier von
Tesla beschreiben ist. Wer mal einen Tag Kletterpause machen möchte, dem sei dieser Weg ans Herz gelegt. Ich habe auf der Tour fast nur Einheimische getroffen, bis auf ein ein Deutschschweizer Pärchen, die anscheinend gradewegs aus einem Outdoor-Werbeprospekt ausgebrochen sind.
Auch wenn die Höchstschwierigkeit dieser Tour T2 ist, sei jedem, der keine Blicke in den Abgrund mag, zur Vorsicht geraten. Gefährlich ist es nie, aber es gibt ein paar herausfordernde Stellen. Für mich mit meiner Angst vor schmalen Graten war es mindestens einmal eine Mutprobe, die aber gut zu meistern war. Im Sommer würde ich die Tour nicht machen, da viele Stellen voll der Sonne ausgesetzt sind, im Herbst muss sie herrlich sein.
Viva Ticino - ich komme gerne wieder :-)
Da das erste Postauto von Chur aus Bellinzona erst gegen 09:50 Uhr in Bellinzona eintrifft habe ich mir zwei Nächte in der Albergo dela Stazione gegönnt. Daher konnte ich die Küche des Hauses an zwei Abenden gründlich testen. Der sehr freundliche Wirt serviert die vorzügliche Küche pronto und kompetent. Am ersten Abend hatte ich den Lammrücken von der Tageskarte, am zweiten Tag gab es etwas Thailändisches. Leider hat das Haus nur Doppelzimmer, aber da ich die üblichen Einzelzimmerbetten eh hasse, ok, dann ist es ebenso. Die Zimmer sind einfach und gemütlich. Alles ist tipptop sauber.
Am Samstag Morgen bin ich dann nach einem gemütlichem Frühstück in Ponte Brolla gemütlich gestartet. Das erste Etappenziel, die Oratorio S'Anna ist bei herrlichstem Wetter bereits sichtbar.
Der Weg führt nach Tegna, im Ort führt eine schmale Gasse dann in den Hang. Wie im Tessin üblich sind schier endlose Steintreppen zu erklimmen. Das Panorama ist herrlich, der Weg wurde anscheinend vor einiger Zeit renoviert, da viele Treppenplatten recht neu aussehen. Immer wieder stehen am Wegesrand diverse Marienanbetungsstationen.
Irgendwann ist dann die Oratorio erreicht, damit ist auch der Hauptanstieg des Tages bereits am Anfang bewältigt. Die erste Begegnung mit dem wallisischen Elementen ist kurz vor Der Kapelle, irgendwie habe ich das Gefühl, auf einem Suonenpfad zu sein. Er erinnert mich etwas an die schönen Tourenbereichte mit denen uns

Nun führt der Weg wunderbar quer mal auf der Centrovalli-Seite hin Richtung "Passübergang" Streccia. Es öffnet sich dann kurz vor Dunzio ein toller Blick in das Valle Maggia. Dunzio selbst ist faszinierend, ein Paradies für Fotofreunde. Auffällig sind auch neue Bohrhaken unmittelbar bei Dunzio, anscheinend hat sich hier jemand seine eigene Plattenkletterei eingerichtet.
Über die Forocoa di Dunzio geht es dann gemütlich ins Valle Maggia. Ab hier kann der Weg komplett auf T1 begangen werden, es führen aber immer wieder auch Seitenwege quer, die sind da T2.
In Moghegno gab es dann die zweite vermeintliche Begegnung mit dem Wallis, siehe das Foto mit dem Walliser Stadel. Gut das die Palme mit drauf ist, sonst könnte man denken, dass Foto sei "eingeschmuggelt".
Viel zu schnell ist Maggia erreicht und der Bus bringt mich zurück nach Ponte Brolla.
Am Sonntag laufe ich gemütlich von Ponte Brolla nach Ascona, für die letzen Meter zum Bahnhof von Locarno gönne ich mir den Bus. Da ich Zeit habe - und ein GA - gönne ich mir den Heimweg über den Oberalppass und geniesse den widererwarten herrlichen Tag.
Fazit:
Eine wunderbare Tour die interessanterweise bisher nur einmal in verkürzter Form hier von

Auch wenn die Höchstschwierigkeit dieser Tour T2 ist, sei jedem, der keine Blicke in den Abgrund mag, zur Vorsicht geraten. Gefährlich ist es nie, aber es gibt ein paar herausfordernde Stellen. Für mich mit meiner Angst vor schmalen Graten war es mindestens einmal eine Mutprobe, die aber gut zu meistern war. Im Sommer würde ich die Tour nicht machen, da viele Stellen voll der Sonne ausgesetzt sind, im Herbst muss sie herrlich sein.
Viva Ticino - ich komme gerne wieder :-)
Tourengänger:
bikerin99

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Kommentare (2)