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Transwoods - Von München zum Starnberger See ohne den Wald zu verlassen


Published by wasquewhat , 26 June 2020, 18h48.

Region: World » Germany » Alpenvorland
Date of the hike:26 June 2020
Mountain-bike grading: PD - Moderate
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Height gain: 150 m 492 ft.
Height loss: 150 m 492 ft.

Diese Tour ist sozusagen die kleine Schwester von "Transwoods - von München bis in die Alpen":
https://www.hikr.org/tour/post152501.html

Hier stellt sich die ähnliche Frage, ob man ohne den Wald zu verlassen, von München an den Starnberger See gelangen kann. Der erste Versuch sollte grob vom Perlacher Forst über Forstenrieder Park zum Würmtal an das Nordende des Sees verlaufen.

Also, Start am Nordende des Perlacher Forsts, dann am Muggl vorbei nach rechts um ans Isarhochufer zu gelangen. Wie gewünscht komplett im Wald bis zur Grünwalder Brücke und auf der anderen Isarseite bei Baierbrunn das Ufer wieder nach oben.



Versuch über Starnberg

In den Forstenrieder Park, diesen bis zur A96 gequert und über Eichelgarten zum Sonnenberg.

Diesen wollte ich mitnehmen, kurz weglos zum höchsten Punkt, da er die höchste Erhebung nördlich des Sees darstellt. Runter nach Percha, da ist leider Schluss mit Wald, kein durchkommen zum See.

Stattdessen Abstecher ins Leutstettener Moor. Wer zum Goldsee und Truhensee möchte, muss sich auf nasse Füsse einstellen. Der Galgensee dagegen ist auf einem Weg erreichbar.

Also wieder zurück nach Baierbrunn und Versuch weiter im Süden über Wolfratshausen.


Über Wolfratshausen

Zunächst über den Isarradweg zum Kloster Schäftlarn. Normalerweise quert man hier auf die rechte Isarseite, um über bequeme Asphaltwege nach Wolfratshausen zu kommen. Wir wollen aber im Wald bleiben, dass heißt linke Isarseite durch die Ickinger Au. Tatsächlich geht ein spannender Trail durch, mit mehreren Bachquerungen und natürlich nassen Füßen. Bei der Weißen Wand endet der Weg an der Isar, Rad muss hochgetragen werden.

Bei Wolfratshausen verlassen wir die Isar ganz, wir müssen nach Westen, es gibt wenig Wald, aber in einem Hufeisen schafft man es im Wald zu bleiben. Es geht Richtung Buchsee am verlandeten Bibersee vorbei. 

Die Waldstücke werden kleinteilig, man muss viel im Zickzack fahren. Eine der schönsten Strecken, der Weg durch den Allmannshauser Filz, dann weiter zum Großen Weiher und schließlich bei Seeburg zum Seeufer. Es ist getan.



Highlights:
  • die Abstecher zu Goldsee, Galgensee und Truhensee
  • durch die Ickinger Au
  • Allmannshauser Filz vorm Starnberger See
Fazit: Wegen der ständigen Neuorientierung eine sehr kurzweilige Angelegenheit. Wer lieber stur vor sich hintreten möchte, lieber auf den Straßen bleiben. Abgesehen von der ständigen Umorientierung keine technischen Schwierigkeiten, aber einige Kleinode gefunden.

Hike partners: wasquewhat


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