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Bewegung in ungewohnten Zeiten III: Blaser (2241m)


Published by Tef , 22 May 2020, 21h32.

Region: World » Austria » Zentrale Ostalpen » Stubaier Alpen
Date of the hike:15 March 2020
Snowshoe grading: WT2 - Snowshoe hike
Waypoints:
Geo-Tags: A 
Height gain: 1100 m 3608 ft.
Height loss: 1100 m 3608 ft.
Access to start point:Brennerautobahn Ausfahrt Matrei/Steinach. Am Ortseingang von Steinach nach rechts hoch nach Trins. Die erste Straße rechts steil hoch und den padasterjochhaus schildern folgen bis zum kleinen Parkplatz
Maps:outdooractive.com

Was ich während der Tour noch nicht wußte: es würde bis auf weiteres meine letzte Tour mit Auto sein, denn Tirol macht auf komplette Quarantäne, will heißen man darf nur noch zum Supermarkt oder zur Arbeit mit dem Auto fahren. Da ich bereits seit einer Woche "home office" mache - die Firma hatte schnell reagiert, fällt letzteres eh flach.
Da war ich ja froh, mir heute nochmal eine tolle Wintertour herausgesucht zu haben, auch wenn es vom Wind her ein Fehlgriff war: Es war nämlich Südföhn angesagt und der Blaser hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Vor allem die letzten 200 Höhenmeter fühlten sich wie eisiges Sandstrahlen an.
Mittlerweile denke ich gerne an solche Touren zurück, boten sie doch noch die nun verloren gegangene Freiheit.
Der Blaser ist ein idealer Winterberg für Einsamkeit suchende Wanderer, denn er hat ideal geneigtes, kaum lawinengefährdetes Gelände, das andererseits für Skifahrer nicht sonderlich interessant ist. Die Aussicht von oben ist traumhaft, ich kann also nicht jammern über die bis auf ungewisse Zeit letzte Tour außerhalb des Gemeindebezirks.
Los geht es vom kleinen, fast leeren Parkplatz rechts über Wiesen hinauf. Oben am Waldrand geht es nach rechts in den Wald. Nach einigen Serpentinen führt der Weg eine zeitlang nach rechts nur leicht bergan, bis ein Hohlweg nach links von der breiteren Forststraße wegführt. Mehrmals wird nun eine Forststraße überquert, kleine Lichtungen sorgen immer wieder für Lichtblicke.
Schließlich erreicht man auf dem Weg 3 eine erste Holzhütte, wo ich die Schneeschuhe anlege, obwohl es auch noch länger ohne gegangen wäre, zudem war der Schnee heute super tragfähig. Nach einer Querung schräg aufwärts kann man sich seine eigene Linie suchen.
Ich nehme heute die möglichst direkte Variante direkt hinauf zum Gipfel. wie gesagt, lange ließ es sich nicht aushalten denn der Sturm tobte. Das bekam ich auch zunächst im Abstieg zu spüren in Form von Gegenwind.
Trotzdem dachte ich, wie gesagt, noch lange gerne daran zurück.

Hike partners: Tef


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