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Uri Rotstock - ein Traum geht in Erfüllung


Published by silvazli , 24 July 2020, 18h11.

Region: World » Switzerland » Uri
Date of the hike:26 October 2018
Hiking grading: T4- - High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-UR 
Time: 6:45
Height gain: 1950 m 6396 ft.
Height loss: 1950 m 6396 ft.
Route:St. Jakob - Biwaldalp - Gitschenhörelihütte - Uri Rotstock
Access to start point:mit ÖV nach St. Jakob (Isenthal)

Fast schon hätte ich morgens in Altdorf wieder umkehren können, aber dann hat es doch gerade noch gereicht mit dem Umsteigen auf den richtigen Bus (die Haltestellen Telldenkmal und Post sind halt nicht genau am gleichen Ort und ausserdem war es noch dunkel). Die erste Hürde habe ich somit überwunden und um ca. 8 Uhr konnte ich an der Seilbahnstation St. Jakob aussteigen und starten.

Einige Jahre stand der Uri Rotstock nun ganz oben auf der to-do-Liste und dennoch hätte ich auch im 2018 die letzte Chance vor dem Wintereinbruch fast verpasst. Nun, ich hatte das Projekt auch immer als Zweitagesrundwanderung mit Übernachtung auf der Musenalp im Sinn, bevor ich realisiert habe, dass der URS auch mit ÖV ganz gut als Tagestour machbar ist.

Ich wanderte also los bei blauem Himmel und noch angenehm kühler Temperatur. Einen Berggänger (oder Spazierer) mit mir nicht bekanntem Ziel habe ich nach fünf Minuten überholt und das war dann gleichzeitig die letzte Begegnung mit einem Menschen für längere Zeit. Zügig ging's hoch über die Biwaldalp (bereits im Wintermodus: alles verschlossen und vernagelt), vorbei an der Gitschenhörelihütte und bei P2428 habe ich den linken, direkteren Weg eingeschlagen. Bis dahin alles T2/T3, nun minimal anspruchsvoller (T3+/T4-) hoch zum Sattel und gleich weiter zum Gipfel (3h3min hat es gedauert von unten bis oben, ich war ziemlich zügig unterwegs.)
Weiterhin war weit und breit keine Menschenseele zu sehen und so genoss ich die Sonne und die Aussicht für etwa eine Stunde bevor ich mich wieder an den Abstieg machte.
Wie bereits beim Aufstieg, sah ich auch beim Abstieg wieder einige Gämsen zwischen der Biwaldalp und der Gitschenhörelihütte. Unterhalb der Biwaldalp waren nun Holzfäller am Werk, Wanderer habe ich erst wieder bei der Seilbahnstation angetroffen.
Das war grosser Spass und als ich am nächsten Tag mit dem Bähnli auf der Rigi war, lag bis unterhalb 1500m überall Schnee und ich freute mich, dass ich diese letzte Chance genutzt hatte.

Die Schwierigkeiten übersteigen einzeln auf dem gewählten Weg nie wirklich ein T3+  (Handeinsatz nicht zwingend erforderlich). Ich schliesse mich -auch dank der Länge der Tour- aber gerne einem hier oft für diese Tour vergebenen T4- an.
Die Aussicht vom Uri Rotstock ist bekanntermassen überragend und die Wanderung von St.Jakob fand ich abwechslungsreicher als erwartet. Die gewählte Variante als Eintages-Solotour mit ÖV-Anreise aus dem Raum Zürich kann ich empfehlen. Die Variante als Rundtour über die Musenalp mit Übernachtung möchte ich mir aber nicht entgehen lassen. Uri Rotstock, ich werde zurückkommen.


Hike partners: silvazli


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Comments (1)


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Eisberg says: Tolle Tour!
Sent 17 September 2020, 13h35
Glückwunsch zur tollen Tour; der Uri Rotstock war eines meiner Berg-Highlights 2019.

Die Schlüsselstelle bei mir war die Stelle direkt unterhalb des Sattels, wo sich die Wege aus Richtung Osten und Westen treffen (aus Richtung Musenalp, hängt aber auch von den Schneeverhältnissen ab). Schon allein wegen dieser Stelle wäre es für mich T4. :-)

Mit Hilfe der kleinen Bergbahn, die schon 7 Uhr fährt, sind es ab der Musenalp auch weniger Höhenmeter, als bei deiner Variante (wenn die 1.950 m korrekt sind). Dorthin kommt man aber nicht per ÖV.



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