Zehnerspitze (3026m), Heiligkreuzkofel (2906m), Dolomiten - Fanesgruppe
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Nach unser gestrigen Tour ins Reich der Fanes wollten wir heute erneut hoch in dieses faszinierende Gebiet, diesmal etwas nördlicher.
Zwar war die gestrige Tour um einiges einsamer und ursprünglicher, doch das Erlebnis, von einer senkrechten Abruchkante in die Tiefe zu blicken, ist auf der heutigen Tour noch intensiver. Auch der Steig durch die senkrechte Wände des Heiligkreuzkofel ist landschaftlich sehr eindrücklich und zuletzt bietet die Zehnerspitze eine kurze, anregende Kletterei.
Das Wetter war wiederum schlechter als vorausgesagt (aber so gings wohl allen Alpenregionen an diesem Wochenende), so daß wir "sündigten" und von Pedratsches mit dem Sessellift zur schön gelegenen Heilig Kreuz Kirche (2045m) hochschwebten. Neben der Kirche liegt das sehr schöne Heilig-Kreuz Hospiz (ein Rifugio).
Genau an der Terasse vorbei führt unser Weg Nr. 7, zuerst noch durch Latschen, bald jedoch in die Schotterfelder unterhalb der Westabstürze der Fanesgruppe. Und diesen Abstürzen nähert sich nun der Weg. In steter südlicher Richtung gewinnen wir an Höhe.
Erstaunt fragt man sich , wie es wohl weitergeht und ist immer wieder überrascht, wie einfach es doch ist. Zwar befinden wir uns stets im abschüssigen Gelände, doch richtig ausgesetzt ist es nirgends. Zudem sind die schwierigsten Passagen versichert. Das hier von einem Klettersteig die Rede ist, finden wir etwas übertrieben. Ein Helm ist jedoch durchaus sinnvoll, da man sich bis zur Kreuzkofelscharte (2612m) stets in steinschlaggefährdetem Gebiet befindet. So geht es sehr kurzweilig durch diese schöne Felslandschaft, bis sich an der Scharte plötzlich ein ganz anderes, jedoch nicht minder schönes Bild darbietet: die weite, silbern glänzendePlatte der Faneshochebene, die nach Osten sanft abfällt.
Wir biegen hier wieder nach Norden (7b) ab und sehen vor uns an der Abruchkante drei Erhebungen: zuerst der Heiligkreuzkofel, dahinter der höchste Punkt, die Zehnerspitze und zuletzt der Neuner mit seinen unglaublichen, schrägen Felsplatten. Der Weg führt ein paar mal bis direkt an die Kante, wo es teilweise überhängend nach unten geht (ein bißchen kribbeln ist da schon dabei, wenn man bis vor geht).
Nach einem flacheren Stück geht es hoch Richtung Heiligkreuzkofel, doch wir lassen ihn erstmal links liegen und gehen an seiner Ostflanke drumrum. Weiter geht es rechts von der Abbruchkante auf den Zehner zu. Bis vor dem Gipfelaufbau wird es nicht schwieirger als T3.
Zum Gipfel hoch kommt man über einen Felsgrat (sehr schöner, fester Fels, oberer Ier). Das Sicherungsseil ist unten momentan ausgebrochen, man sollte sich also auf seine Hände verlassen, da dieses Stück doch etwas ausgesetzt ist.
Vom Gipfel bietet sich ein wunderbarer Rundumblick. Ganz fasziniert blickten wir auch zu den Felsplatten des Neuners.
Auf dem Rückweg nahmen wir noch den gut besuchten und sehr einfach zu besteigenden Heiligkreuzkofel mit, dann gings auf gleichem Weg wieder zurück
Zwar war die gestrige Tour um einiges einsamer und ursprünglicher, doch das Erlebnis, von einer senkrechten Abruchkante in die Tiefe zu blicken, ist auf der heutigen Tour noch intensiver. Auch der Steig durch die senkrechte Wände des Heiligkreuzkofel ist landschaftlich sehr eindrücklich und zuletzt bietet die Zehnerspitze eine kurze, anregende Kletterei.
Das Wetter war wiederum schlechter als vorausgesagt (aber so gings wohl allen Alpenregionen an diesem Wochenende), so daß wir "sündigten" und von Pedratsches mit dem Sessellift zur schön gelegenen Heilig Kreuz Kirche (2045m) hochschwebten. Neben der Kirche liegt das sehr schöne Heilig-Kreuz Hospiz (ein Rifugio).
Genau an der Terasse vorbei führt unser Weg Nr. 7, zuerst noch durch Latschen, bald jedoch in die Schotterfelder unterhalb der Westabstürze der Fanesgruppe. Und diesen Abstürzen nähert sich nun der Weg. In steter südlicher Richtung gewinnen wir an Höhe.
Erstaunt fragt man sich , wie es wohl weitergeht und ist immer wieder überrascht, wie einfach es doch ist. Zwar befinden wir uns stets im abschüssigen Gelände, doch richtig ausgesetzt ist es nirgends. Zudem sind die schwierigsten Passagen versichert. Das hier von einem Klettersteig die Rede ist, finden wir etwas übertrieben. Ein Helm ist jedoch durchaus sinnvoll, da man sich bis zur Kreuzkofelscharte (2612m) stets in steinschlaggefährdetem Gebiet befindet. So geht es sehr kurzweilig durch diese schöne Felslandschaft, bis sich an der Scharte plötzlich ein ganz anderes, jedoch nicht minder schönes Bild darbietet: die weite, silbern glänzendePlatte der Faneshochebene, die nach Osten sanft abfällt.
Wir biegen hier wieder nach Norden (7b) ab und sehen vor uns an der Abruchkante drei Erhebungen: zuerst der Heiligkreuzkofel, dahinter der höchste Punkt, die Zehnerspitze und zuletzt der Neuner mit seinen unglaublichen, schrägen Felsplatten. Der Weg führt ein paar mal bis direkt an die Kante, wo es teilweise überhängend nach unten geht (ein bißchen kribbeln ist da schon dabei, wenn man bis vor geht).
Nach einem flacheren Stück geht es hoch Richtung Heiligkreuzkofel, doch wir lassen ihn erstmal links liegen und gehen an seiner Ostflanke drumrum. Weiter geht es rechts von der Abbruchkante auf den Zehner zu. Bis vor dem Gipfelaufbau wird es nicht schwieirger als T3.
Zum Gipfel hoch kommt man über einen Felsgrat (sehr schöner, fester Fels, oberer Ier). Das Sicherungsseil ist unten momentan ausgebrochen, man sollte sich also auf seine Hände verlassen, da dieses Stück doch etwas ausgesetzt ist.
Vom Gipfel bietet sich ein wunderbarer Rundumblick. Ganz fasziniert blickten wir auch zu den Felsplatten des Neuners.
Auf dem Rückweg nahmen wir noch den gut besuchten und sehr einfach zu besteigenden Heiligkreuzkofel mit, dann gings auf gleichem Weg wieder zurück
Tourengänger:
Tef

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