Über den Kuchelberggrat auf die Kreuzspitze, unterwegs im Herzen der Ammergauer Alpen


Published by scan , 2 October 2018, 19h41.

Region: World » Germany » Alpen » Ammergauer Alpen
Date of the hike:30 September 2018
Hiking grading: T4- - High-level Alpine hike
Climbing grading: I (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: D   A 
Time: 6:00
Height gain: 1450 m 4756 ft.
Height loss: 1450 m 4756 ft.

Die Kreuzspitze als höchster deutscher Punkt der Ammergauer Alpen wird natürlich häufig begangen, zumal der Normalweg einen recht schnellen Aufstieg ermöglicht. Wesentlich ruhiger und landschaftlich wesentlich beeindruckender ist die Variante über den Kuchelberggrat, der die Tour zu einen naturgewaltigen Erlebnis macht.

 Andy84 hat die Tour bereits recht gut *hier beschrieben, so dass ich nur noch einige Ergänzungen am Ende dieses Berichtes eingefügt habe.

Ist man endlich oben auf der Kreuzspitze angelangt, gibt es verschiedene Alternativen für den Abstieg: Man kann nun wieder entlang des Grates oder auch über die kleine Kreuzspitze absteigen, bei diesen Varianten kommen aber nochmal ordentlich Höhenmeter zusammen und man ist nochmal lange unterwegs. Eine weitere Alternative wäre es, nun über den Kreuzspitzsattel direkt abzusteigen. Allerdings führt dieser ewig lang im Graben zwischen Kuchelberggrat und Friedermassiv auf einer Forststraße im Schatten zurück, was ich mir auch nicht antun wollte.

Deshalb habe ich den Abstieg über den Normalweg gewählt, welcher den Vorteil bietet, Teile bequem auf einem Schotterfeld abfahren zu können. Nachteil dieser Variante: Man kommt sehr weit westlich vom Ausgangspunkt hinaus und es existiert noch nicht einmal bis kurz vor Linderhof ein Fuß/Radweg. Also bin ich  getrampt (es sind nicht einmal 10 Autos vorbeigefahren, bis eins gehalten hat und ich hatte wohlgemerkt keine weibliche Begleitung dabei), allerdings nicht komplett bis zum Ausgangspunkt, sondern ich bin in Linderhof ausgestiegen und die letzte halbe Stunde als Tourenausklang über Forststaßen zum Ausgangspunkt zurückgelaufen.

Fazit: Eindrucksvolle Tour im Herzen der Ammergauer Alpen, bei welcher sich jedoch jeder Schweißtropfen lohnt. Wer früh losgeht, ist zudem bis kurz vor dem Kreuzspitzgipfel sehr einsam unterwegs. Mir sind an einem Sonntag bei schönstem Wetter die ersten Menschen erst am Gipfel der Kreuzspitze begegnet.

Wer die Tour gehen will, sollte folgendes beachten:
  •  Schlüsselstelle  der Tour ist in me inen Augen der unbeschilderte und unmarkiert e Abzweig (-> Siehe Foto)  von der Forststraße. Ist man dann einmal auf dem Steig, kann man quasi nicht mehr viel falsch machen.
  • Den    Kuchelbergspitz    ziert ein   Kreuz  , der Weg läuft all erdings unten   drunter   vorbei. Am  besten geht man etwas  hinter  dem Kreuz weglos nach   oben (-> Siehe Foto) 
  • Es gibt einige Stellen am Kuchelberggrat, die extrem ausgesetzt sind. Die Bröselauflage tut ihr übriges, sodass diese Stellen extrem unangenehm zu gehen sind (T3+). In der Regel ist der Grat aber gut zu gehen.
  • Das schwierigste Stück ist der Aufstieg vom Kreuzspitzsattel hoch zum Normalweg (T4-). Allerdings hilft es doch sehr viel, dass der Steig ab dem Kreuzspitzsattel hoch zur Kreuzspitze mit roten Punkten markiert ist.
  • Der Normalweg von der Kreuzspitze ist dann deutlich markiert und nicht so schwierig. Leider ist er auch recht überlaufen.
  • Weiter unten kann man, wenn der Pfad ins Schotterfeld quert, auf diesem recht gut abfahren. Achtung, Einstiegspunkt für den Weg nicht verpassen.
  • Wer nicht trampen will, stellt am Ausgangspunkt ein Fahrrad ab.

Hike partners: scan


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