La Fille de Mai
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Wenn der Winter im Jura nicht so recht will, hoffen wir umso mehr auf den Frühling. Die Frühlingsfee Maia versteckt sich bei Bourrignon, im hintersten Jura.
Mit einem der seltenen Postautos fahre ich von Delsberg an die Grenze nach Lucelle. Von der früheren Abtei, schon auf französischem Boden, ist wenig sehenswert. Dagegen ist der von den Mönchen angelegte Teich auf der Schweizer Seite ein hübsches Naturschutzgebiet mit schön angelegtem Seerundgang. Ich laufe auf dem Wanderweg an der Ostseite entlang, nehme den oberen Weg an den Grotten vorbei und zweige nach einem Bienenhäuschen ab auf den gut beschrifteten Forstweg zur Fille de Mai, die im Abhang von Pt. 808m (Côte de Mai) auf Bourrignon hinüberschaut.
Die Februarsonne versucht, den Schnee auf dem Waldboden zu tauen. Es sind noch gut zwei Monate, bis sich die Steinfrau im Frühlingstanz einmal um sich selber dreht. Eben läuten die Glocken von Bourrignon zwölf Uhr. Das Sträuchlein auf ihrem Kopf bewegt sich im Wind, ein Eiszäpflein fällt mir vor die Füsse. Was meinst Du damit, grosse Schwester?
Der Wanderweg führt zur Weide hinauf, wo beidseitig ein Schild warnt "Accès interdit, attention taureau". Jetzt gibt’s keine Weideprobleme und so kürze ich auch den Wander-Umweg bei Pt. 795 ab und laufe alles der Geländekante nach, am Südrand von Pleigne durch, dann zur Kirche. Aus dem Fenster einer Hausfassade, die scheinbar gerade gestrichen wird, schaut mich der Maler kritisch an. Ich muss zwei Mal hinschauen, um alle Trompe-l'oeil zu identifizieren.
Den Turm mit der Aussichtsplattform oberhalb lasse ich aus und wandere hinab zum Westende von Movelier. Von da führt ein Weglein über oder knapp unter einem netten Grätlein mit ein paar Kletterrouten durch. Auf dem dort hängenden Topo ist auch ein Stollen eingezeichnet, den ich nicht gefunden habe. Durch eine Allee von Eschen führt das Strässchen vom Reservoir zum Sportplatz hoch. Von dort wandere ich über die Anhöhen Pt. 805 und 802 zum felsigen Aussichtskänzeli 801m, das mir einen trockenen Sitzplatz bietet.
Der alte Weg durch die Waldkehle hinab nach Derrie le Tchété (Hinterschloss) ist durch Waldmaschinen zerstört, das steile Fussweglein unter Dreck und Schnee nicht auszumachen. Ich kehre um und laufe über die grosse Weide hinab mit Aussicht bis zum Glaserberg. Bei etwa 750m mündet ein alter Forstweg, der mich zur Ruine Löwenburg bringt. Von dort ist es nur ein Katzensprung zum Schlossgut Löwenburg, das der CMS gehört. In einem kleinen Museum wird über Fundstücke und die Vergangenheit informiert. Zwanzig Minuten später bin ich wieder an der Lützel unten, bei der Neumühle, wo die ersten Weidenkätzchen blühen.
Mit einem der seltenen Postautos fahre ich von Delsberg an die Grenze nach Lucelle. Von der früheren Abtei, schon auf französischem Boden, ist wenig sehenswert. Dagegen ist der von den Mönchen angelegte Teich auf der Schweizer Seite ein hübsches Naturschutzgebiet mit schön angelegtem Seerundgang. Ich laufe auf dem Wanderweg an der Ostseite entlang, nehme den oberen Weg an den Grotten vorbei und zweige nach einem Bienenhäuschen ab auf den gut beschrifteten Forstweg zur Fille de Mai, die im Abhang von Pt. 808m (Côte de Mai) auf Bourrignon hinüberschaut.
Die Februarsonne versucht, den Schnee auf dem Waldboden zu tauen. Es sind noch gut zwei Monate, bis sich die Steinfrau im Frühlingstanz einmal um sich selber dreht. Eben läuten die Glocken von Bourrignon zwölf Uhr. Das Sträuchlein auf ihrem Kopf bewegt sich im Wind, ein Eiszäpflein fällt mir vor die Füsse. Was meinst Du damit, grosse Schwester?
Der Wanderweg führt zur Weide hinauf, wo beidseitig ein Schild warnt "Accès interdit, attention taureau". Jetzt gibt’s keine Weideprobleme und so kürze ich auch den Wander-Umweg bei Pt. 795 ab und laufe alles der Geländekante nach, am Südrand von Pleigne durch, dann zur Kirche. Aus dem Fenster einer Hausfassade, die scheinbar gerade gestrichen wird, schaut mich der Maler kritisch an. Ich muss zwei Mal hinschauen, um alle Trompe-l'oeil zu identifizieren.
Den Turm mit der Aussichtsplattform oberhalb lasse ich aus und wandere hinab zum Westende von Movelier. Von da führt ein Weglein über oder knapp unter einem netten Grätlein mit ein paar Kletterrouten durch. Auf dem dort hängenden Topo ist auch ein Stollen eingezeichnet, den ich nicht gefunden habe. Durch eine Allee von Eschen führt das Strässchen vom Reservoir zum Sportplatz hoch. Von dort wandere ich über die Anhöhen Pt. 805 und 802 zum felsigen Aussichtskänzeli 801m, das mir einen trockenen Sitzplatz bietet.
Der alte Weg durch die Waldkehle hinab nach Derrie le Tchété (Hinterschloss) ist durch Waldmaschinen zerstört, das steile Fussweglein unter Dreck und Schnee nicht auszumachen. Ich kehre um und laufe über die grosse Weide hinab mit Aussicht bis zum Glaserberg. Bei etwa 750m mündet ein alter Forstweg, der mich zur Ruine Löwenburg bringt. Von dort ist es nur ein Katzensprung zum Schlossgut Löwenburg, das der CMS gehört. In einem kleinen Museum wird über Fundstücke und die Vergangenheit informiert. Zwanzig Minuten später bin ich wieder an der Lützel unten, bei der Neumühle, wo die ersten Weidenkätzchen blühen.
Tourengänger:
Kik

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