Rotspitz (2517m) & Schollberg N-Gipfel (2543m)


Published by أجنبي , 19 February 2016, 11h15.

Region: World » Switzerland » Grisons » Prättigau
Date of the hike:12 February 2016
Ski grading: AD-
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GR   A 
Height gain: 1460 m 4789 ft.
Height loss: 1760 m 5773 ft.
Route:123a, 125, 126b & 126c nach SAC-Führer „Skitouren Graubünden Nord“: Berggasthaus Alpenrösli – Berggasthaus Sulzfluh – Glatt Boden – P. 2222 – Tälli – Rotspitz – Tälli – P. 2222 – Silbertälli – Schollberg N-Gipfel – Silbertälli – P. 2190 – Boller – Glatt Boden – Äbenen – P. 2037 – P. 2134 – Grosslaub – Wätterweid – Chüeschärmen – Sand – St. Antönien P. 1461
Access to start point:-
Access to end point:Auto ab St. Antönien Rüti
Accommodation:Berggasthaus Alpenrösli (top!)
Maps:LK 1:50.000: 248S Prättigau, 238S Montafon / LK 1:25.000: 1157 Sulzfluh, 1177 Serneus

Für den zweiten Tag im Skitouren-Eldorado St. Antönien hatten wir uns den Rotspitz zum Ziel gesetzt, dies mit der Option auf Desserts, von denen es einige in der Nähe hat. Nach einem üppigen Frühstück im Berggasthaus Alpenrösli machten wir uns also auf zum Hauptgang. Im Gegensatz zum *Hasenflüeli am Vortag konnten wir diesmal bereits auf eine Aufstiegsspur zählen. Viel war an den Gipfeln östlich von Partnun am Vortag allerdings nicht los gewesen, wie die Abfahrtsspuren zeigten.

 

In schattiger Kälte liefen wir also zum Glatt Boden und danach hoch zum Tälli. Hiermit war das „heikelste“ Stück des Aufstiegs, nämlich der Steilhang bei der Engi, bereits geschafft. Fortan ging es also wieder mehr darum, Distanz statt Höhe zu gewinnen. Nochmals kurzzeitig steil wurde es in der Flanke vor den beiden Seelein und danach am Gipfelhang. Letzterer war in solch einem Zustand, dass wir zu Fuss zum Gipfelkreuz hochstapften – unseren Ski zuliebe. Seit Abmarsch beim Bergasthaus Alpenrösli waren zwei Stunden vergangen.

 

Die Schlechtwetterfront aus Westen war noch so weit weg, dass ein Dessert problemlos drin lag. So kurvten wir nach einer kurzen Rast zurück zu P. 2222, wo wir nochmals anfellten. Vor uns waren erst zwei Tourengänger auf dem Nordgipfel des Schollbergs, in den Hängen würde es also noch viel, viel Platz für unsere Linien haben. Von unten schaute unser Vorhaben etwas gar anstrengend aus, entpuppte sich dann aber als überschaubarer Aufwand. Nach rund einer halben Stunde war das Silbertälli bewältigt und hatten wir das Skidepot am Grat erreicht. Die letzten paar Meter zum Gipfel bewältigten wir zu Fuss.

 

Nun freuten wir uns auf die Abfahrt durchs Silbertälli, die besten Pulverschnee versprach. Und so war es dann auch. Auf 2200 Meter traversierten wir nach Westen in den Nordhang des Schollbergs, der bei sicheren Lawinenverhältnissen sogar ganz befahren werden könnte. Nun, uns genügte auch noch das untere Drittel, das zunächst rund 35° steil ist, schnell aber flacher wird. Im Pulverrausch kurvten wir via Boller bis zum Tällibach hinunter, wo wir eine lange, windstille und sonnige Pause genossen.

 

Noch waren unsere Kräfte nicht am Ende und der Hunger nach Pulverschnee nicht vollends gestillt, weshalb hier uns zum Aufstieg aufs Spitzenbüel entschlossen. Am Vortag hatten wir bereits ein Auge auf die Grosslaub-Abfahrt geworfen, die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Allerdings zog es nun aus Westen schnell zu. Der Wind wurde stärker und kälter, die Sicht schlechter. Kurz nach P. 2134 strichen wir die Segel, zumal dies ja für die Grosslaub-Abfahrt reichte. Trotz etwas diffuser Sicht konnten wir schliesslich auch diese Abfahrt geniessen und fuhren danach auf dem Alpsträsschen zurück nach St. Antönien Rüti.

 

Nach zwei Tagen um St. Antönien ist klar: Hier waren wir nicht zum letzten Mal.

 

SLF: erheblich (Trieb- und Altschnee oberhalb 2200m)


Hike partners: أجنبي


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